Abrechnungssoftware für dienstleistungsorientierte Systemhäuser bringt Vorteile für Anbieter und Kunden

TANSS sorgt dafür, dass sich der Service auszahlt

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Mit Version 4.0 zur CeBIT

Zu den jüngsten Neuerungen gehören unter anderem die vereinfachte Erfassung von Telefongesprächen. Als Tobit-Partner war es Huck nicht schwergefallen, TANSS so zu erweitern, dass die Anrufe automatisch erkannt und der entsprechende Kunden-Account geöffnet werden. Dort lässt sich dann ganz einfach erfassen, wie lange das Gespräch gedauert hat und worum es ging. Auch diese Beratung sollte man sich vergüten lassen. Denn übers Jahr gesehen summiert sich der Wert diese Arbeitszeit schnell auf mehrere tausend Euro, wie Huck anhand der Auswertung seiner eigenen Zahlen belegt. Und auch Michael Hoffmann bestätigt, dass dies in der Praxis funktioniert: »Unsere Kunden wissen, dass sie eine ordentliche Leistung bekommen, und dass diese zu bezahlen ist. Das haben die akzeptiert«.

Eine weitere Erweiterung bietet TANSS mit der automatisierten Erfassung von Auftragsbestätigungen: die wird mit einem Strichcode ausgedruckt, der Kunde unterschreibt, und dann wird das Formular über ein Multifunktionsgerät von Lexmark eingelesen, in ein PDF gewandelt und anhand des Strichcodes dem richtigen Kunden zugewiesen. Ein TANSS-Nutzer hatte diese Funktion erbeten, sie steht nun allen zur Verfügung. Doch Hoffmann winkt ab: »Das Verhältnis zu unseren Kunden ist so von Vertrauen geprägt, dass kaum ein Auftrag schriftlich erteilt wird – da brauchen wir so etwas einfach nicht.«

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen will, kann dies auf der CeBIT tun. Ralf Huck hat einen eigenen Stand im Planet Reseller (Halle 25/D40, Stand L125), wo er die Software TANSS vorstellt und erläutert.

Fazit des Nutzers

Bei MH-Computersysteme ist man heute vollauf zufrieden mit TANSS. Nicht nur der Geschäftsführer, auch die Techniker nutzen es gerne. Doch der Start verlief nicht ganz reibungslos. »Zu kompliziert«, stöhnte Hoffmann anfangs. Auch gab es im Team gewissen Widerstand. Nicht etwa gegen die Erfassung sämtlicher Techniker-Tätigkeiten, sondern gegen die nötige Veränderung einiger Arbeitsabläufe, die auf die Verwaltung der Papier-Belege zugeschnitten waren. »Aber die Umstellung auf elektronische Belege ist ein Riesen-Vorteil, und sobald alle Stammdaten der Kunden erfasst sind, hat man jederzeit einen vollkommenen Überblick«, bestätigt der Hanauer Systemhaus-Chef. Nach einer Schulung bei Huck, die dieser regelmäßig anbietet, und der Veränderung einiger Arbeitsprozesse lief es dann sehr schnell rund.

Für Hoffmann ist inzwischen klar: »Jeder Inhaber eines Systemhauses muss sich heute entscheiden: fahre ich einen vertriebsorientierten Ansatz, oder soll mein Geschäft service-orientiert aufgestellt sein. Für letzteres ist TANSS die optimale Unterstützung«. Natürlich müsse das Geschäft an und sich »ordentliche Strukturen« haben, um mit TANSS erfolgreich zu sein. Aber wer den Ansatz verfolge, sein Techniker-Team optimal auszulasten und damit dem Kunden günstige Stundensätze bieten zu können, »der kann – so wie wir – mit dieser Software den eigenen Erfolg belegen«, stellt der MH-Chef fest.

Dass er mit dem Entwickler der Software, Ralf Huck, auch bei anderen Themen als TANSS gut auskommt, liegt vielleicht daran, das sie im Geschäftsleben dieselbe Philosophie vertreten: »Wir machen solides Handwerk und wollen nicht abheben«. Das werde gerade in der aktuellen Wirtschaftslage von ihren mittelständischen Kunden besonders geschätzt, so die Erfahrung der beiden Systemhausinhaber.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie IT-BUSINESS die Software nach eingehender Prüfung einschätzt.

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