Abrechnungssoftware für dienstleistungsorientierte Systemhäuser bringt Vorteile für Anbieter und Kunden TANSS sorgt dafür, dass sich der Service auszahlt

Redakteur: Harry Jacob

»Nicht Kisten schieben, sondern Mehrwerte bieten«, das empfehlen die Hardware-Hersteller ihren Partnern. Denn von der mickrigen Marge auf Produkte allein können Händler nicht überleben. Wie man das Servicegeschäftsmodell erfolgreich umsetzt, zeigt MH-Computersysteme in Hanau. Eine inzwischen unerlässliche Hilfe dabei: die Software TANSS von Ralf Huck Datentechnik (RHD)

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Ob beim Acer-Partner-Kick-off, beim Tobit Kaltstart oder beim Ortstermin in Hanau, die Szenen gleichen sich: Wenn Ralf Huck auftaucht, gibt es erst einmal ein freundschaftliches Hallo, und dann geht es gleich um TANSS. Welche neuen Features sind seit dem letzten Treffen hinzugekommen, was ist geplant, soll das Update eingespielt werden.

Dieser Beitrag stammt aus der Mutmacher-Ausgabe von IT-BUSINESS (5/2009 vom 2.3.2009, zur CeBIT 2009). (Archiv: Vogel Business Media)

Eigentlich sprechen da Wettbewerber miteinander, denn Huck entwickelt nicht nur die Software TANSS, sondern betreibt auch selbst ein Systemhaus – genau wie seine Kunden. Doch das Verhältnis ist zu allen freundschaftlich. Das liegt nicht nur daran, dass die Software überzeugt, sondern auch an deren Entwickler, der in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass er nichts verspricht, was er nicht halten kann. Und Huck verspricht viel.

Zu denen, die anfangs sehr skeptisch waren, gehörte der Finanz-Chef der MH-Computersysteme in Hanau. Doch er war schnell überzeugt, als sich in der Testphase zeigte, dass allein die Einsparungen bei der Rechnungserstellung schon die Anschaffungskosten mehr als wettmachen.

Konkrete Zahlen

Die Kalkulation für TANSS ist in der Regel ein Mietkauf über 36 Monate mit einer Verzinsung von 5,0 Prozent. MH-Computersysteme arbeitet mit allen Modulen und nutzt 13 Lizenzen. Daraus ergibt sich ein Anschaffungspreis von 21.208 Euro und damit eine Monatspauschale von 948 Euro (inklusive Wartung). Das sind pro Tag und pro Techniker 3,65 Euro.

Vor der Einführung von TANSS waren zwei Vollzeitkräfte mit der monatlichen Abrechnung befasst. Heute, mit einem um 50 Prozent gewachsenen Personalstamm, erstellt nur noch eine Mitarbeiterin, die sich im Mutterschutz befindet, sämtliche Rechnungen. Ihre Tätigkeit summiert sich auf 1,5 Arbeitstage pro Monat. Durch das eingesparte Gehalt wird die Anschaffung des Tools mehr als amortisiert.

Doch wäre das allein nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass der Geschäftsführer nun wieder Zeit hat, seine Mitarbeiter aktiv zu führen, seinen Kunden volle Transparenz über alle geleistete Arbeiten bieten kann, was zu weniger Reklamationen und einer höheren Abschlussquote bei Wartungsverträgen geführt hat, und auch die Mitarbeiter das Tool gerne nutzen. Denn es hilft ihnen, die Arbeitszeit effektiver einzuteilen und gleichzeitig zu dokumentieren, was sie jeden Tag geleistet haben. Auf dieser Basis lassen sich dann auch mal Extras mit dem Chef aushandeln.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie die Software in der Praxis eingesetzt wird.

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