StorMagic-Channel Speichervirtualisierung „at the Edge“ mit SvSAN

Autor: Dr. Stefan Riedl

Edge Computing ist nicht nur etwas für Konzerne, die Autos vernetzen oder autonomes Fahren erproben wollen, sondern rückt zunehmend in den Mittelstand. StorMagic bedient diese Nachfrage. Channel-Manager Tobias Pföhler erklärt die Technik und das Channel-Programm.

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Edge Computing kann dabei helfen, einen Etikettenlaserdrucker oder Verpackungsmaschinen mit einer Datenbank dahinter hochverfügbar zu halten.
Edge Computing kann dabei helfen, einen Etikettenlaserdrucker oder Verpackungsmaschinen mit einer Datenbank dahinter hochverfügbar zu halten.
(Bild: © elenabsl – stock.adobe.com)

Mit „SvSAN“ einer software-defined Storage-Lösung speziell für den Edge-Markt; die auf schlanke Architekturen ausgelegt ist, bietet StorMagic Speichervirtuali­sierung „at the Edge“. Im Einsatz ist die ­Lösung in Produktionslinien, wenn es beispielsweise darum geht, einen Etiketten­laserdrucker oder Verpackungsmaschinen mit einer entsprechenden Datenbank dahinter hochverfügbar zu halten. Im Retail-Umfeld kommt das SvSAN bei Kassensystemen, IoT- sowie RFID-Technologien oder für die Viedeoüberwachung zum Einsatz. Auch wenn es darum geht, Hardware-Server im Mittelstand zu konsolidieren, hilft SvSAN dabei, ein zentralisiertes SAN aufzubauen.

Verschlüsselung

Mit „SvKMS“ hat StorMagic ein weiteres Eisen im Feuer. Das ist ein softwarebasiertes Key-Management-System, über das Verschlüsselungsmanagement bei angebundenen System betrieben wird, bei Datenbanken, Desktops, E-Mail-Accounts, Files, Backup-Systemen et cetera. Das Verschlüsselungs-Tool adressiert sowohl den On-Premises-Bereich als auch die ­angebundene Cloud und ist auch für die Verschlüsselung an Außenstandorten geeignet.

HPE- und Lenovo-Partnerschaften

Aktuell erfährt StorMagic großen Zulauf seitens HPE-Kunden, die seit dem End-of-Live-Termin der HPE StoreVirtual VSA nach einem passenden Nachfolgeprodukt gesucht haben, sagt Tobias Pföhler, Channel-Manager bei StorMagic. „Seit Mai sind wir im HPE Complete Program.“ Auch bei Lenovo ist das Produkt im Portfolio und kann auch über deren Reseller vertrieben werden, so Pföhler. Etwa 80 Prozent der Umsätze laufen über den hauseigenen Channel.

Pföhler organisiert als Channel-Manager die Vertriebsaktivitäten in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und ist Ansprechpartner für alle Belange. StorMagic setzt zu 100 Prozent auf indirekten Vertrieb. Das Unternehmen wurde 2006 in Bristol, UK, gegründet. Dort ist auch heute noch der Hauptsitz angesiedelt. Im Jahr 2008 kam das erste Produkt von StorMagic zur Marktreife.

Zusammenarbeit mit dem IT-Channel

Das Partnerprogramm ist einstufig und weist keine umsatzbasierten Einstiegshürden auf. Um am Partnerprogramm zu partizipieren muss eine Videoschulung mit ­einem abschließenden Test absolviert werden. Ab dann haben Partner Zugriff auf das StorMagic-Partnerportal. Dort findet sich ein Sizing-Guide, technische Hilfestellungen sowie Referenzarchitekturen. Außerdem sind dort Schulungen zu den beiden Kernprodukten SvSAN und SvKMS hinterlegt. Über das Partnerportal können zudem projektbezogen Deal-Registrierungen vorgenommen werden. Dafür gibt es neben Projektschutz auch bessere Konditionen. Auch Trainings, Marketing-Ressourcen, Webinare, Reportings und Whitepaper werden hier von zentraler Stelle zur Verfügung gestellt.

Learning-by-Doing-Ansatz

„Marketinggelder werden in enger Absprache mit dem Channel-Manager – also mir – vergeben“, verrät der Channel-Manager. „Bei Bedarf helfen unsere Techniker aus UK remote in den einzelnen Projekten. Bei den ersten Projekten verfolgen wir den Learning-by-Doing-Ansatz – hier ist die Projekthilfe kostenfrei und – wenn man so will – Teil der Ausbildung.“ Partner haben aber auch die Möglichkeit, gegen entsprechende Abrechnung, dauerhaft auf Professional Services zuzugreifen, wenn deren Geschäftsmodell mehr auf den reinen Vertrieb ausgelegt ist.

Mit Edge-in-the-Box hat StorMagic zusammen mit APC Schneider Electric und HPE ein einfach zu installierendes IT-System für Edge-Computing-Umgebungen auf den Markt gebracht.

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Leitender Redakteur