BackupSimple powered by Metallic SoftwareOne ist erster MSP-Partner von Commvault

Autor Melanie Staudacher

Gemeinsam mit dem MSP SoftwareOne hat Commvault ein MSP-Programm und einen Backup Service entwickelt. Den Bedarf nach einer Lösung wie BackupSimple sahen die Unternehmen, da vielen Kunden ihre Verantwortung für die Datensicherung nicht bewusst ist.

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Der Backup Service BackupSimple von SoftwareOne basiert auf den Metallic-Produkten von Commvault.
Der Backup Service BackupSimple von SoftwareOne basiert auf den Metallic-Produkten von Commvault.
(Bild: onephoto - stock.adobe.com)

SoftwareOne ist der erste Managed Service Provider (MSP), der im deutschen MSP-Programm von Commvault startet. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben die Unternehmen nicht nur das Programm gemeinsam entwickelt, sondern auch einen gemeinsamen Service auf den Markt gebracht: „BackupSimple powered by Metallic“.

BackupSimple ist das Backup-as-a-Service-Angebot von SoftwareOne. Es wird durch das Metallic-MSP-Programm von Commvault bereitgestellt und basiert auf den Metallic-Lösungen des Herstellers. Das Angebot dient der Verwaltung von Daten sowie von SaaS-Anwendungen über Endpunkte bis hin zu hybriden Cloud Workloads. Kunden profitieren den Anbietern zufolge von einer einfachen Abwicklung und schnellem Onboarding.

Nutzer können zwischen zwei Optionen entscheiden: Entweder sie nutzen Metallic als SaaS-Backup-Lösung und verwalten ihre Datensicherung komplett selbst. Oder sie entscheiden sich für BackupSimple und damit für Metallic und die Unterstützung durch SoftwareOne bei Betrieb der Datensicherung.

Was ist Commvault Metallic?

Mit Metallic hat Commvault Anfang des Jahres in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine SaaS-basierte Lösung mit eigenem Branding vorgestellt, die auf Microsoft Azure läuft und Teil der Data Service Platform ist. Sie bietet Datensicherungs- und Datenmanagementfunktionen.
Zum einen können Unternehmen mit Metallic die Sicherung von SaaS-Applikationen unterstützen. Dazu gehören Microsoft 365, Microsoft Dynamics 365 und Salesforce. Zum anderen unterstützt Metallic die Datensicherung in Hybrid Cloud Workloads. Hierbei deckt der Hersteller virtuelle Maschinen und Container über Kubernetes, File- und Object-Plattformen sowie alle Endpoints ab.

Shkumbin Kaba, Cloud Solution Specialist bei SoftwareOne
Shkumbin Kaba, Cloud Solution Specialist bei SoftwareOne
(Bild: SoftwareOne)

Weil nach wie vor der Irrglaube der Kunden besteht, der Cloud Provider würde sich um alles kümmern, wenn sie in die Cloud migrieren, sahen die beiden Unternehmen einen großen Bedarf nach dem Backup Service. „Microsoft übernimmt als Cloud Provider die Verantwortung für die Plattform, die Verantwortung für die Daten bleibt stets beim Kunden. Der Kunde als Eigentümer der Daten ist für die vollständige Sicherung verantwortlich“, erklärt Shkumbin Kaba, Cloud Solution Specialist bei SoftwareOne.

Christopher Knörle ist als Principal Sales Engineer bei Commvault für die Metallic-Produkte verantwortlich.
Christopher Knörle ist als Principal Sales Engineer bei Commvault für die Metallic-Produkte verantwortlich.
(Bild: Commvault)

„Die Kunden haben sehr spezielle Anforderungen, wenn es um die Datensicherung geht. Nach dem Shared-Responsibility-Modell liegt die Verantwortung für die Verfügbarkeit der Plattform beim Cloud Provider, für die Wiederherstellbarkeit der Daten sind die Kunden jedoch selbst verantwortlich“, ergänzt Christopher Knörle, Principal Sales Engineer Metallic bei Commvault.

Was bedeutet Shared Responsibility bei Microsoft?

Laut Microsoft hängen die Verantwortlichkeiten für die Workloads in öffentlichen Cloud-Diensten davon ab, ob diese als Software as a Service, Platform as a Service oder Infrastructure as a Service gehostet werden.
Während Unternehmen, die ihre Daten in einem lokalen Rechenzentrum speichern, für diese selbst zuständig sind, wird bei einem Wechsel in die Azure Cloud ein Teil der Zuständigkeit auf Microsoft übertragen.

SaaS PaaS
Verantwortung bleibt immer beim Kunden Informationen und Daten, Endgeräte, Konten und Identitäten Informationen und Daten, Endgeräte, Konten und Identitäten
Verantwortung überträgt sich auf den Cloud-Anbieter Anwendungen, Netzwerksteuerungen, Betriebssystem, physische Hosts, physisches Netzwerk, pyhsisches Rechenzentrum Betriebssystem, physische Hosts, physisches Netzwerk, pyhsisches Rechenzentrum
Geteilte Verantwortung Identitäts- und Verzeichnisinfrastruktur Identitäts- und Verzeichnisinfrastruktur, Anwendungen, Netzwerksteuerungen



IaaS On-Premises
Verantwortung bleibt immer beim Kunden Informationen und Daten, Endgeräte, Konten und Identitäten, Identitäts- und Verzeichnisinfrastruktur, Anwendungen, Netzwerksteuerungen, Betriebssystem Informationen und Daten, Endgeräte, Konten und Identitäten, Identitäts- und Verzeichnisinfrastruktur, Anwendungen, Netzwerksteuerungen, Betriebssystem, physische Hosts, physisches Netzwerk, physisches Rechenzentrum
Verantwortung überträgt sich auf den Cloud-Anbieter physische Hosts, physisches Netzwerk, physisches Rechenzentrum -
Geteilte Verantwortung - -

Kaba fasst zusammen, warum sich SoftwareOne dafür entschieden hat, in das MSP-Programm von Commvault einzusteigen: „Wir als SoftwareOne sehen uns nicht nur als Microsoft-Spezialist, sondern als Trusted Advisor für die verschiedenen Cloud-Umgebungen. In dieser Advisor-Rolle wollen wir den Kunden vollumfänglich beraten und dazu gehört auch die Sicherung ihrer Daten. Mit Metallic von Commvault, können wir unseren Kunden einen 360-Grad-Schutz anbieten, egal ob in der Cloud, On-Premises oder hybrid.“

In anderen Ländern hat Commvault das MSP-Programm bereits veröffentlicht, in Deutschland startete es offiziell am 28. Oktober auf der Commvault Connections21. Damit steht das Programm auch weiteren Partnern neben SoftwareOne offen.

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