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Sub-Brands, Technologien, Produkte, Projektgeschäft So erfindet sich D-Link ein Stück weit neu

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Neuerungen bei Produkten, Sub-Brands und dem Partnerprogramm, sowie Tools und Zusatz-Services im Projektgeschäft: ­Gunter Thiel, Country Manager DACH und Benelux bei D-Link will mit Überarbeitungen und neuen Konzepten punkten.

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Mit dem „Surveillance Floor Planner“ können D-Link-Partner die Position von Überwachungskameras planen.
Mit dem „Surveillance Floor Planner“ können D-Link-Partner die Position von Überwachungskameras planen.
(Bild: D-Link)

In der Vergangenheit wurde D-Link vor allem als Komponentenhersteller aus den Produktbereichen Switching, WLAN, Videoüberwachung, Router und Smart Home wahrgenommen. Das soll sich ändern, so Gunter Thiel, Country Manager DACH und Benelux bei D-Link. „Nun sind wir mitten in einer Neuausrichtung, bei der wir uns breiter und lösungsorientierter aufstellen.“ Im Sinne der Lösungsorientierung wird derzeit das so genannte „VIP+“-Partnerprogramm („Value in Partnership+“) überarbeitet.

Gunter Thiel, Country Manager Dach und Benelux, D-Link
Gunter Thiel, Country Manager Dach und Benelux, D-Link
(Bild: D-Link)

„Ziel ist es, die D-Link Partner mit deutlich mehr Inhalten für das Tagesgeschäft zu unterstützen. Ein Beispiel sind zusätzliche Planungshilfen und Checklisten für das Projektgeschäft, verbesserte Einkaufskonditionen und zusätzliche Marketingunterstützung“, verrät der Country Manager. „In diesem Rahmen wird es auch in Kürze ein neues Partner-Level geben: Nach Registered-Partnern und vor den Silber- und Goldpartnern findet sich dann eine neue Stufe, mit der wir auch kleinere Reseller ohne konkrete Umsatzvorgaben aufwerten.“

Werkzeuge für das Tagesgeschäft

Mit dem „WiFi-Planner“ von D-Link können Partner des Unternehmens die Access-Point-Verortung planen.
Mit dem „WiFi-Planner“ von D-Link können Partner des Unternehmens die Access-Point-Verortung planen.
(Bild: D-Link)

Zum aktuellen Werkzeugkasten für D-Link-Partner zählen verschiedene Ausleuchtungs-Tools mit denen die Platzierung von Access-Points oder die Positionierung von Videokameras optimiert werden können. „Gerade für das Projektgeschäft sind das hilfreiche Ins­trumente. Hierauf haben auch registrierte Partner unverbindlich Zugriff“, so der Manager. Auf Wunsch können Reseller aber auch auf so genannte D-Link Professional Services zurückgreifen um bei komplexeren Fällen in den Bereichen Ausleuchtung, Planung und Konfiguration keine Fehler zu machen. Partner können so fehlende Ressourcen kompensieren und die kostenpflichtigen Dienste seitens D-Link wiederum ihren Kunden in Rechnung stellen. Thiel erläutert: „Sogar einen Installations-Service kann D-Link auf Anfrage mit seinen Spezialisten abdecken.“ Auf Wunsch kommt der Techniker des Herstellers dann vor Ort; aber auch Key-Account-Manager und Pre-Sales Spezialisten unterstützen im Tagesgeschäft, um gemeinsam Projekte wie beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Hotels oder Seniorenheime vertrieblich zu akquirieren und technisch zu stemmen.

Schneller Geräteaustausch

Darüber hinaus gibt es beschleunigte Austauschverfahren unternehmenskritischer Komponenten, die Partner in die Hände des Herstellers geben können: „Zur Absicherung der Investitionen bieten wir zusätzlich zur Hardware auch Support-Services an, die einen Vor-Ort-Geräteaustausch mit einer Reaktionszeit von bis zu vier Stunden (DAS-Gold) sicherstellt um einen reibungslosen Betrieb der IT-Infrastruktur zu ermöglichen“, beschreibt der D-Link-Manager.

„Nuclias“, „mydlink“, „covr“

Ferner tut sich auch einiges im Bereich der Sub-Brands: „Mit Nuclias werden wir Mitte des Jahres in den Bereich ‚Business Cloud‘ einsteigen“, verrät Country-Manager Thiel. Nuclias ist eine komplett aus der Cloud gesteuerte Netzwerklösung für Unternehmen und Service-Provider. Sie soll Unternehmen, egal von welcher Größe und unabhängig von den vorhandenen IT-Ressourcen, eine einfache Installation, Konfiguration, Überwachung, Fehlerbehebung und Verwaltung des Netzwerks ermöglichen. Die Fernadministration erfolgt per Web-User-Interface. Hier geht es beispielsweise darum, Datendurchsätze abzufragen, Gäste-WLANs einzurichten, bei einem Ausfall remote das System zu rebooten.“ Im Smart-Home-Umfeld, in dem D-Link mit der Untermarke „mydlink“ unterwegs ist, findet gerade eine Art „öffnender Prozess“ statt, so Thiel. Hier werden immer mehr Produkte neben der App auch mit Amazon Alexa, Google Home oder dem Apple Home Kit steuerbar. „Neu ist auch der Sub-Brand ‚covr‘“, so Thiel. Über den wird eine Mesh-orientierte WLAN-Technologie in das Privatkunden-Segment bei Abdeckungen von bis zu 450 Quadratmeter gebracht (siehe Kasten).

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