Safe Security Risk Score Safe berechnet, wie wahrscheinlich ein Cyberangriff ist
Vielleicht sind Sie ein Mathe-Crack und können selbst berechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihr Unternehmen gehackt wird. Wenn nicht, bietet Safe Security eine Lösung dafür an. Damit will der amerikanische Hersteller auf dem deutschen Markt durchstarten.
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100 neue Mitarbeiter in EMEA in den nächsten 18 Monaten: Das ist das Ziel des amerikanischen Herstellers Safe Security, der auf dem deutschen Markt durchstarten will. Dafür sollen 30 Prozent der neuen Kollegen in Deutschland eingestellt werden.
Safe Security hat sich darauf spezialisiert, Geschäftsrisiken messbar zu machen und zu priorisieren. Mit der Plattform „Safe“ ermöglicht das Unternehmen eine Prognose der Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen durch Cyberangriffe. Diese Wahrscheinlichkeit wird mit Hilfe der eigens dafür entwickelten Algorithmen in den sogenannten Safe Score umgerechnet. Dabei steht 0 für ein hohes Risiko und 5 für ein niedriges Risiko in den kommenden 12 Monaten. Nutzer können den Score sowohl auf Makroebene für das gesamte Unternehmen als auch auf der Mikroebene für einzelne Personen, Partner, IP-Adressen, Geräte oder Server anwenden.
Der Safe Score ermöglicht es Unternehmen, eine gemeinsame Sprache für alle Teams zu finden, vom Vorstand bis hin zum Analysten.
Dieses Bewertungsmodell hat der Hersteller aus Palo Alto gemeinsam mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Es berücksichtigt Daten von Cybersicherheitssensoren, externen Bedrohungsdaten und den geschäftlichen Kontext. Um zu bewerten, wie wahrscheinlich eine Sicherheitsverletzung und das finanzielle Risiko sind, dem ein Unternehmen pro Datenverletzung ausgesetzt ist, fasst die Plattform die Daten in einem sogenannten Bayes'schen Netzwerk zusammen.
Um möglichst viele Daten zur Berechnung des Safe Scores zu sammeln, nutzt Safe Security Datenquellen, die öffentlich zugänglich sind. Anwender der Safe-Plattform müssen lediglich die Domain des Unternehmens, dessen Standort und Branche eingeben. Mithilfe dieser Eingaben verfolgt der Hersteller den digitale Fußabdruck nach. Bei der Bewertung von Drittanbietern, mit denen das Kunden-Unternehmen zusammenarbeitet, werden diese je nach Kritikalität in drei Stufen eingeteilt. Das hilft den Anwendern dabei, die risikoreichsten Drittanbieter zu identifizieren und ihr gesamtes Cyberrisiko zu verstehen.
Cyber-Risikomanagement
Mit Open Source Intelligence die IT-Sicherheit erhöhen
Potenzial für Managed Services
Saket Modi, CEO von Safe Security, zufolge haben MSPs (Managed Service Provider) mit Safe die Möglichkeit, sich vom Verkäufer von Security-Stücklösungen zu einem Cyberrisiko-Berater zu entwickeln. „MSPs können Safe innerhalb von Minuten in einer Kundenumgebung einsetzen. Sie helfen ihnen zu verstehen, wer ihre risikoreichsten Mitarbeiter sind, welche Sicherheitskontrollen versagen, wie es um die Einhaltung von Vorschriften bestellt ist und wie effektiv ihre Cybersecurity-Produkte sind.“
Safe Security vertreibt die Lösung ausschließlich indirekt. Deshalb hat der Aufbau einer Partnerbasis hohe Priorität. Weltweit gehören Elysiantek in Australien, SNSin, Value Point und Exclusive Networks in Indien zu den Channel-Partnern. Auch in Deutschland soll das Partnernetzwerk nun aufgebaut werden.
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