Fortis-Notebooks und Chromebooks von HP Robuste Mobilrechner für „Blended Learning”

Von Klaus Länger

Im Bildungssektor wird Mobilität auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Der klassische Frontalunterricht wird zunehmend durch digitale Lernmodelle abgelöst. Passende Endgeräte dafür sollen die Fortis-Notebooks und Chromebooks von HP sein.

Anbieter zum Thema

Die Windows-Notebooks und Chromebooks der neuen Fortis-Familie wurden laut HP speziell für die Anforderunges eines mobileren Schul- oder Universitätsalltags entworfen. Sie sind robust und sollen durch verstärkte USB-Buchsen sowie Scharniere besonders langlebig sein.
Die Windows-Notebooks und Chromebooks der neuen Fortis-Familie wurden laut HP speziell für die Anforderunges eines mobileren Schul- oder Universitätsalltags entworfen. Sie sind robust und sollen durch verstärkte USB-Buchsen sowie Scharniere besonders langlebig sein.
(Bild: HP)

Der Einsatz in der Schule und im Homeschooling ist strapaziös für Mobilrechner. Nicht immer gehen die Schüler sehr pfleglich mit den Geräten um, die trotzdem mehrere Jahre überstehen müssen. Weder Eltern noch Schulen habe die Mittel, die Geräte ständig reparieren zu lassen oder gar nach kurzer Zeit zu ersetzen. Denn bei einem Lernalltag, in dem digitale Inhalte und Lehrmethoden sowie der Wechsel zwischen Kassenzimmer und Homeschooling einen immer größere Rolle spielen, HP nennt das „Blended Learning”, ist ein problemlos funktionierender Mobilrechner das A und O.

Stabile Gehäuse und Anschlüsse

Bei den beiden Windows-Notebooks und den beiden Chromebooks, aus denen die Fortis-Familie zum Start besteht, ist das aus unempfindlichem Kunststoff bestehende Gehäuse daher an den Ecken und Kanten verstärkt und durch Gummiverkleidungen zusätzlich geschützt. Die Geräte erfüllen die Anforderung des MIL-STD 810G und sollen einen Sturz aus 76 cm Höhe auf einen Betonboden überstehen. Zudem setzt der Hersteller besonders stabile Scharniere sowie mechanisch verstärkte USB-C- und Ladebuchsen ein. Eine Metallverkleidung für den Akku soll den Stromspeicher vor Beschädigungen bewahren. Das Keyboard soll nicht nur bis zu 350 ml an verschütteten Flüssigkeiten problemlos verkraften, sondern ist zusätzlich mit Tastenkappen ausgestattet, die sich nicht einfach abziehen lassen und so verloren gehen können.

Das Display-Cover ist mit einer texturierten Oberfläche versehen, die einfacher zu greifen ist und auf denen die Nutzer keine störenden Fingerabdrücke hinterlassen. Zudem verwendet der Hersteller für Gehäuse, Keyboard und die Abdeckung des Displays Materialien, die mit haushaltsüblichen Desinfektions- und Reinigungstüchern abgewischt werden können, ohne Schaden zu nehmen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

HP Probook Fortis 14” und HP Pro x360 Fortis 11” "

Das HP Probook Fortis 14” bietet laut dem Hersteller mit Intel-Alder-Lake-Prozessoren und einem entspiegelten 14-Zoll-Display mit optionaler Full-HD-Auflösung genug Leistung und Displayfläche für komplexere Aufgaben, wiegt aber trotzdem nur ab 1,36 kg. Eine Version mit Full-HD-Touchscreen gehört ebenfalls zu den Ausstattungsvarianten des 14-Zöllers. Er ist mit einem LAN-Port, Wi-Fi 6E und auf Wunsch auch LTE bestückt.

Kompakter und vielseitiger nutzbar ist das ebenfalls mit Alder-Lake-CPUs bestückte 11-Zoll-Convertible HP Pro x360 Fortis 11”. Mit 1,51 kg ist es allerdings etwas schwerer als der 14-Zöller. Das 11-Zoll-Display mit 360-Grad-Scharnieren und HD-Auflösung erlaubt die Eingabe per Touch und mit einem optionalen Stift mit verstärkter Spitze. Der Pen wird bei den entsprechenden Ausstattungsvarianten des Notebooks in einer Aussparung über dem Keyboard geparkt und auch gleich geladen. Zudem gibt es hier die Möglichkeit, das Gerät mit einer zusätzlichen 5MP-Kamera zu bestellen. Als Webcam ist grundsätzlich eine HD-Kamera eingebaut. Sie kann mit einem Schieber abgedeckt werden.

Das Probook Fortis und das Pro x360 Fortis kommen als G9 mit Celeron- oder Pentium-Prozessor und als G10 mit Core i3 oder Core i5 auf den Markt. Sie verfügen über bis zu 8 GB LPDDR4X als Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher kommen entweder 64 GB eMMC-Flash oder eine NVMe-SSD zum Einsatz. Letztere kann 128 oder 256 GB groß sein. Der Akku hat eine Kapazität von 42 Wh. Zur Laufzeit macht HP keine Angaben.

Für eine höhere Sicherheit gegen digitale Schädlinge sind die Windows-Geräte mit HP Wolf Security for Business ausgerüstet. Als Betriebssystem stehen Windows 11 Pro, Windows 11 Pro Education oder Windows 11 SE zur Wahl.

HP Fortis 14” Chromebook und HP Fortis 11” Q Chromebook

Das HP Fortis 14” Chromebook ist weitgehend baugleich zum Probook Fortis 14”. Allerdings fehlt dem ChromeOS-Gerät der LAN-Port und der WLAN-Chip unterstützt nur den AC-Standard. LTE ist ebenfalls als Option verfügbar. Als Massenspeicher dient ein 32, 64 oder 128 GB großer eMMC-Flash-Baustein.

Das HP Fortis 11” Q Chromebook nutzt als einiges der vier neuen Education-Notebooks keine Intel-CPU, sondern den ARM-SoC Snapdragon 7c von Qualcomm. Das Fortis 11” Q Chromebook ist ein konventionelles, 1,36 kg schweres Clamshell-Notebook mit einem 11-Zoll-HD-Panel, optional mit Touch. Das ARM-Notebook ist mit bis zu 8 GB RAM und einem 32 oder 64 GB großen eMMC-Flash-Baustein ausgerüstet. Neben AC-WLAN steht als wahlweise auch LTE zur Verfügung. Als Stromspeicher ist ein 47-Wh-Akku eingebaut.

Das HP Probook Fortis 14” ist ab sofort für einen Preis ab 649 Euro (UVP) verfügbar, das HP Pro x360 Fortis 11” folgt im Februar. Es wird ab 599 Euro kosten. Für die beiden Fortis-Chromebooks gibt HP keinen Preis an. Sie sollen ab Februar orderbar sein.

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:47957903)