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In fünf Jahren unter die Top Five

Profitbricks setzt mit Partnern zum Höhenflug in die Cloud an

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Vertriebschefin Petra-Maria Grohs und Partner-Manager Chris Meyer bauen gemeinsam den Profitbricks-Channel auf.
Vertriebschefin Petra-Maria Grohs und Partner-Manager Chris Meyer bauen gemeinsam den Profitbricks-Channel auf. (Quelle: Michael Hase / IT-BUSINESS)

Profitbricks bietet Infrastructure as a Service an. Das Startup, von ehemaligen 1&1-Vorständen gegründet, verfolgt hochfliegende Pläne: In fünf Jahren will es zu den führenden Cloud-Provider weltweit gehören. Dazu braucht Profitbricks Partner.

Lassen sich große Erfolgsgeschichten wiederholen? Wenn Bill Gates oder Larry Ellison noch einmal ein Startup gründen würden, wären sie in der Lage, ein Microsoft 2.0 beziehungsweise ein Oracle 2.0 daraus zu machen?

Achim Weiß und Andreas Gauger lassen es jedenfalls noch einmal darauf ankommen. Als Gründer des Hosters Schlund + Partner, der später in 1&1 aufging, bauten sie das Unternehmen seit Mitte der 90er-Jahre zu einem der weltweiten Branchenführer auf. Ende 2010 gründeten die beiden in Berlin das Startup Profitbricks – und die Ziele klingen erneut ehrgeizig.

Provider für Geschäftskunden

Profitbricks ist, anders als der Massen-­Anbieter 1&1, ein Provider, der sich ausschließlich an Geschäftskunden richtet. Das Unternehmen bietet Infrastructure as a Service (IaaS) an, stellt also Server-Leistung und Speicher aus der Cloud bereit (siehe „Ergänzendes zum Thema“). In diesem Markt wollen Weiß und Gauger mit dem Provider in fünf Jahren zu den Top Five gehören, und das weltweit.

„Das sind keine Marketing-Phrasen“, versichert Petra-Maria Grohs, Vertriebs- und Marketing-Chefin bei Profitbricks. „Unsere Business-Pläne sind auf dieses Ziel ausgerichtet.“ Mit seinem Geschäftsmodell betritt das Unternehmen einen Markt, den Amazon mit der Elastic Compute Cloud (EC2) dominiert. Zum Wettbewerb gehören aber auch Google und Microsoft, die mit ihren Plattformen App Engine und Azure ebenfalls Rechenleistung bereitstellen.

Keine Jung-Entrepreneure

Als ehemalige 1&1-Vorstände fangen Weiß und Gauger freilich nicht wie Jung-Entrepreneure an. Außerdem ist United Internet, der Mutterkonzern von 1&1, mit 30 ­Prozent an Profitbricks beteiligt. Einfach dürfte es für die Berliner im Cloud-Markt trotzdem nicht werden. Auf Marketingschlachten mit den Großen kann sich das 100-Mitarbeiter-Unternehmen keinesfalls einlassen. Statt­dessen setzt Profitbricks daher auf eine konsequente Partnerstrategie.

„Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, werden wir das nur mit Partnern schaffen“, betont Chris Meyer, der bei dem Startup für das Partnergeschäft verantwortlich ist. Beim Aufbau eines Channels konzentriert sich die Suche auf den klassischen IT-Markt. Vertriebschefin Grohs richtet ihr Augenmerk derzeit auf vier Gruppen von Unternehmen, die für Profitbricks – ob als Kunde oder Partner – besonders interessant sind:

  • Startups, die selbst keine Back-end-Systeme betreiben wollen, sondern ihre IT aus der Cloud beziehen;
  • Online-Anbieter, die ihre Plattformen entweder auf der Profitbricks-Infrastruktur betreiben oder bei Lastspitzen auf deren Ressourcen zurückgreifen;
  • klassische Software-Anbieter, die ihre Produkte neben dem Lizenzgeschäft auch als Cloud-Service vermarkten wollen;
  • Systemhäuser und IT-Dienstleister, die die Profitbricks-Infrastruktur nutzen, um Managed Services anzubieten.
Ergänzendes zum Thema
 
Infrastructure as a Service (IaaS)

Welche Unterscheidungen Profitbricks bei Partnern vornimmt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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