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Drei Kategorien von Partnern
Das Channel-Programm von Profitbricks sieht drei Kategorien von Partnern vor. Der erste Typ sind reine Handels-Partner, die Kunden lediglich an den Provider vermitteln. Sie erhalten eine Provision in Höhe von zehn Prozent der Einnahmen.
Beim zweiten Typ handelt es sich um Service-Partner, die Profitbricks-Services mit eigenen Dienstleistungen kombinieren. Abhängig vom Umfang des Geschäfts unterscheidet das Unternehmen dabei zwischen Standard- und High-Volume-Partnern. Für beide fällt die Provision deutlich höher aus als für Handels-Partner.
Verwandt mit den Service-Partnern, bilden Technologie-Partner die dritte Kategorie. „Wenn ein Systemhaus auf unserer Infrastruktur Managed Services anbietet, ist oft ein Know-how-Transfer erforderlich“, erläutert Grohs. Diesen Wissensaustausch regelt das Unternehmen mit dem Partnervertrag für diesen Typ.
Keine Kundenverträge
Eine Besonderheit des Geschäftsmodells von Profitbricks besteht darin, dass der Provider keine schriftlichen Verträge mit den Kunden schließt. Sie nutzen einfach die Services und zahlen für die verbrauchten Ressourcen. Ein Prozessorkern kostet vier Cent und ein Gigabyte RAM 0,5 Cent pro Stunde. Für ein Gigabyte Storage fallen vier Cent pro Monat und für die Übertragung von einem Gigabyte Daten sechs Cent an.
Damit ist Profitbricks etwas günstiger als Amazon, wie Grohs vorrechnet. Der Provider bietet zudem Features an, die derzeit einzigartig sein sollen: Mit Live Vertical Scaling können Kunden die Leistung virtueller Maschinen im laufenden Betrieb ohne Neustart hochfahren. „Wir haben gegenüber dem Wettbewerb einen Technologievorsprung“, fügt die Sales-Chefin hinzu.
Erst im Mai mit dem kommerziellen Angebot gestartet, kommt Profitbricks bereits auf rund 100 Kunden, die die Services nutzen. Weitere 400 Unternehmen befinden sich gerade in der Testphase. □
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