NIS2: Compliance auf Papier reicht nicht mehr
Cybersecurity muss vor dem Angriff beginnen

Von Ira Zahorsky 5 min Lesedauer

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NIS2 zwingt Unternehmen zum Umdenken, Cybersecurity wird zur operativen Pflicht. Warum hier ein Paradigmenwechsel in der Sicherheitsstrategie stattfinden muss, bringt Georgeta Toth von Rapid7 im Gespräch mit der IT-BUSINESS auf den Punkt.

Ex-Feuerwehrleute sind als IT-Security-Experten gefragt, denn sie wissen, wie man die Kronjuwelen eines Unternehmens am besten schützt.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Ex-Feuerwehrleute sind als IT-Security-Experten gefragt, denn sie wissen, wie man die Kronjuwelen eines Unternehmens am besten schützt.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Mit NIS2 beginnt für viele deutsche Unternehmen eine neue Realität. Doch obwohl die Vorbereitungsphase aufgrund der gesetzlichen Verzögerungen lang war und die Anforderungen eigentlich nur einen Basisschutz darstellen, den heutzutage sowieso jedes Unternehmen erfüllen sollte, fühlen sich zahlreiche Unternehmen überfordert. „NIS2 hat Unternehmen ‚erwischt‘, die früher gedacht haben, Compliance und Resilienz sind Themen, die nur andere betreffen“, erläutert Georgeta Toth, Senior Regional Director Central Europe bei Rapid7. „Und gerade der Mittelstand hat gesagt, ‚No way, wir brauchen das nicht!‘“