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Storage&DataManagement

„Identity and Access Management“ und „Multifactor-Identification“

Okta: Geschäftsgrundlage „digitale Identität“ in der Cloud-Ära

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Okta identifiziert Nutzer und Mitarbeiter aus der Cloud heraus.
Okta identifiziert Nutzer und Mitarbeiter aus der Cloud heraus. (Bild: Terminator3d - stock.adobe.com)

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Wenn es um „Identity and Access Management“ und „Multifactor-Identification“ geht, setzt Okta voll auf die Cloud und voll auf den Channel. Das Unternehmen ist gerade dabei, ein Partnernetzwerk in Deutschland aufzubauen.

Am ersten Juli startete Okta das Geschäft in Deutschland mit einem Vicepresident, fünf Vertriebsmitarbeitern und zwei Channel-Mitarbeitern. Im September werden Mitarbeiter im Marketing folgen. „Wir investieren stark in die Region“, kommentiert Giovanni Natalino, Director Field Alliances EMEA Central & South bei dem Anbieter von Lösungen rund um Identity and Access Management und Multifactor-Identification. Das Besondere: Okta ist ein reiner Cloud-Akteur. Der Buchstabe „I“ in „IaaS“ taucht in diesem Kontext nicht als Abkürzung für „Infrastructure“, sondern als „Identity (as a Service)“ auf.

Mitarbeiter identifizieren

Giovanni Natalino, Director Field Alliances EMEA Central & South, Okta
Giovanni Natalino, Director Field Alliances EMEA Central & South, Okta (Bild: Okta)

Identity and Access Management im Sinne von Workforce Identity läuft bei Okta nach dem „Single Sign-on“-Prinzip, kurz SSO. Hier geht es darum, dass nach einer einmaligen Authentifizierung auf alle Applikationen und Dienste, für die der Nutzer berechtigt ist, am selben Arbeitsplatz zugegriffen werden kann, ohne dass man sich jedes Mal neu anmelden muss. „Active Directory kann hier eine Rolle spielen“, so Natalino. Okta arbeitet aber mit einer eigenen Universal Directory (UD). „Für die UD können wir mehrere Active Directories zusammenführen, die beim Kunden aufgrund seiner IT-Architektur im Einsatz sind. Es können aber auch andere Logiken überführt werden, beispielsweise aus User-Groups von Konkurrenzsystemen“, erläutert Natalino.

Kunden identifizieren

Beim zweiten Standbein, der Multifactor-Identification im Sinne von Customer Identity, steht der Kunde im Mittelpunkt, der sich mit einem einmaligen Log-In für verschiedene Services authentifiziert. ­Okta arbeitet hier viel mit so genannten „virtual Tokens“, aber auch SMS, Fingerabdruck und Spracherkennung können eine Rolle spielen. Dies ist sowohl bei der Consumer- als auch bei der Workforce-Lösung der Fall. Worum es bei der Consumer-Lösung geht, beschreibt Natalino mit dem Beispiel einer Airline, die einen Dienst für Flugbuchungen, einen für das Flugmeilen-Bonussystem und einen für die Kreditkartenzahlung bereitstellt: „Unsere Technologie sorgt dafür, dass Kunden sich hier nicht drei Mal einloggen müssen, weil das der Customer Experience nicht gerade zuträglich wäre.“

Indirekter Vertrieb im Two-Tier-Modell

„Was den Channel angeht, fahren wir ein zu 100 Prozent indirektes Vertriebsmodell und in Zentraleuropa zudem ein reines Two-Tier-Modell, in Zusammenarbeit mit dem Distributor Ectacom“, sagt der Okta-Manager.

„Wir arbeiten entlang der kompletten Kundenpyramide mit dem Channel zusammen – vom Enterprise-, über das Midrange, bis runter zum SMB-Segment. Erste Verträge mit Partnern bestehen beispielsweise mit Deloitte und Accenture sowie Computacenter, aber auch mit kleineren Partnern wie Securelink. Der Channel jeglicher Couleur leistet Wertschöpfung in Sachen:

  • Beratung,
  • Reselling der Subscription,
  • Implementierung,
  • Training,
  • 1st Level-Support und
  • Renewal-Geschäft.

Partner in Deutschland gesucht

Verlängert ein Kunde seinen Vertrag bleibt der Deal automatisch beim Partner, sagt der Channel-Chef und ergänzt, dass das heutzutage im Cloud-Business keine Selbstverständlichkeit sei. „Ein typischer neuer Partner ist spezialisiert in Sachen Security, hat 50 bis 60 Mitarbeiter, eine eigene Vertriebs- sowie eine Presales-Organisation und kann die Themen `Identity and Access Management´ sowie Multifactor-Identification herstellerübergreifend bearbeiten“, so der Channel-Chef. Eine erste Zielmarke für neue Partnerschaften in Deutschland liegt bei zunächst 25 im Jahr 2020.

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