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Shuttle XH270 Mini-PC mit viel Speicherplatz

Autor: Klaus Länger

Vier 2,5-Zoll-Laufwerke und noch eine M.2-SSD für das Betriebssystem finden im kompakten Shuttle XH270 Platz. Der Barebone kann mit Intel-Core-Prozessoren der sechsten und siebten Generation bestückt werden. Er ist laut Shuttle nicht nur für Büro-Anwendungen und als Mediaplayer, sondern auch für die Industrie geeignet.

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In einem Gehäusevolumen von 3,5 Litern bringt Shuttle neben dem Intel-H270-Mainboard noch bis zu vier 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs unter. Zudem gibt es noch einen Steckplatz für M.2-SSDs.
In einem Gehäusevolumen von 3,5 Litern bringt Shuttle neben dem Intel-H270-Mainboard noch bis zu vier 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs unter. Zudem gibt es noch einen Steckplatz für M.2-SSDs.
(Bild: Shuttle)

Shuttle hat mit dem XH270 einen Mini-PC-Barebone entwickelt, der in einem kompakten Gehäuse mit nur 3,5 Litern Volumen eine hohe Massenspeicherkapazität unterbringen kann. Die vier 2,5-Zoll-Laufwerkskäfige fassen jeweils HDDs mit maximal zwei TB Kapazität, also bis zu acht TB insgesamt. 2,5-Zoll-HDDs mit drei bis fünf TB Speicherplatz sind für die 9,5-mm-Einschübe allerdings zu hoch. Diese 15 Millimeter hohen HDDs können eingebaut werden, wenn man sich auf zwei Festplatten beschränkt. Die vier SATA-III-Ports unterstützen die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10. Kombinierte Daten-Stromkabel gehören zum Lieferumfang des Barebone.

Für das Betriebssystem kann eine M.2-SSD mit SATA- oder PCIe-Interface eingesetzt werden, die auf dem Mainboard eingesteckt wird. Das Mini-ITX-Mainboard mit Intel-H270-Chipsatz und Sockel 1151 unterstützt Intel-Prozessoren der Skylake oder Kaby-Lake-Generation mit Ausnahme der Xeon-E3-V5-Modelle. Laut Hersteller können nur Prozessoren mit maximal 65 Watt TDP eingesetzt werden. Die Kühlung der CPU erfolgt über Heatpipes und zwei Lüfter mit sechs Zentimetern Durchmesser. Zudem bietet die Hauptplatine Platz für zwei DDR4-Speicherriegel mit zusammen bis zu 32 GB Kapazität. Steckplätze für PCIe-Erweiterungskarten gibt es nicht. Für WLAN-Module ist allerdings ein M.2-2230-Steckplatz vorhanden. Eine Besonderheit des Shuttle XH270 ist der „Always-on-Jumper”, der dafür sorgt, dass der Rechner dauerhaft läuft und auch nach einem Stromausfall sofort wieder startet. Shuttle sieht auch Einsatzmöglichkeiten als platzsparende Workstation oder als kleinen Server, so Tom Seiffert, Head of Marketing & PR bei Shuttle Deutschland.

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Umfangreiche Schnittstellenausstattung

Auf der Rückseite des 20 cm breiten und 7,2 cm hohen Gehäuses sind jeweils zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Buchsen angeordnet. Das rückseitige Anschlussfeld enthält zusätzlich noch zwei GBit-LAN-Ports sowie einen DisplayPort, einen HDMI-Ausgang und einen VGA-Anschluss für Displays oder Beamer. Zusätzlich ist noch eine serielle RS232-Schnittstelle vorhanden. Sie wird für einige Messgeräte, im Digital-Signage-Bereich oder zur Maschinensteuerung benötigt. Die Stromversorgung des Shuttle übernimmt ein externes 120-Watt-Netzteil.

Shuttle biete als Zubehör ein kombiniertes WLAN-Bluetooth-M.2-Modul einschließlich zwei Antennen, einen Standfuß für die vertikale Aufstellung des Rechners und eine VESA-Halterung an.

Der Shuttle XH270 ist ab sofort erhältlich. Den UVP gibt der Hersteller mit 275 Euro an.

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