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„Architects of Change“

Logicalis mit neuem Markenversprechen

| Autor: Michael Hase

Bei Logicalis sieht man im digitalen Wandel vor allem Chancen.
Bei Logicalis sieht man im digitalen Wandel vor allem Chancen. (Bild: © Philip Steury - stock.adobe.com)

Der IT-Dienstleister Logicalis versteht sich nicht mehr als Systemhaus, sondern als Digitalisierungspartner seiner Kunden. Diese Positionierung soll der neue Claim „Architects of Change“ widerspiegeln. Damit identifiziert sich auch die deutsche Logicalis-Organisation.

Als Gestalter des Wandels sieht sich der britische Dienstleister Logicalis, und so möchte er ab sofort im Markt wahrgenommen werden. Deshalb hat das Unternehmen die Unterzeile unter seinem Firmennamen ausgetauscht. Statt „Business and technology working as one“ lautet sie seit diesem Monat „Achitects of Change“. Mit dem neuen Markenversprechen soll die konsequente Entwicklung der internationalen Gruppe „vom IT-Integrator zum strategischen Beratungspartner“ betont werden, wie es offiziell heißt.

Christian Werner, Deutschlandchef von Logicalis, redet mit Kunden weniger über IT als über deren Business.
Christian Werner, Deutschlandchef von Logicalis, redet mit Kunden weniger über IT als über deren Business. (Bild: Logicalis)

Die Formel „Achitects of Change“ bringt die Sicht von Logicalis, dass die Digitalisierung große Chancen birgt, „perfekt auf den Punkt“, erläutert Mark Rogers, CEO von Logicalis. Der Dienstleister sei gut positioniert, um Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand bei der ­Erschließung dieser Chancen zu helfen. ­Erklärtes Ziel ist es, „die Digitale Transformation unserer Kunden zu gestalten, zu unterstützen und umzusetzen, indem wir ihre Vision mit unserer technologischen Expertise und unserem Wissen über die Branche zusammenführen“.

Wettbewerbsvorteile durch IT

Die Zielsetzung, die in der neuen Tagline zum Ausdruck kommt, decke sich mit der Strategie, wie sie Logicalis in Deutschland verfolgt, teilt Christian Werner, Geschäftsführer der hiesigen Landesgesellschaft, auf Nachfrage mit. „Wir helfen unseren Kunden umfassend dabei, IT so einzusetzen, dass sie sich damit in ihren Märkten einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.“ Vom IT-Haus klassischer Prägung entwickelt sich das Unternehmen somit nach Aussage des Managers zum Digitalisierungspartner seiner Kunden weiter. Deshalb hält er alte Zuschreibungen für überholt. „Ich habe ­intern schon vor zwei Jahren gesagt, dass ich ‚Systemhaus‘ als Bezeichnung für uns eigentlich nicht mehr hören möchte.“

Logicalis geht hierzulande im Kern auf das Neu-Isenburger Systemhaus Inforsacom zurück, das sich Ende 2014 der internationalen Gruppe anschloss und 2016 mit der deutschen Logicalis-Gesellschaft, die wesentlich kleiner war, verschmolz. Der frühere Oracle-Manager Werner, der Anfang 2017 als Deutschlandchef an Bord kam, ­integrierte den Dienstleister weiter in die internationale Struktur und schärfte zugleich das Profil seiner Organisation. Vor zwei Jahren gliederte er das Unternehmen in drei eigenständige Practices, die sich den Themenkomplexen Networking, Collaboration & Security, Datacenter sowie ­Application & Information Management widmen. „Uns ging es darum, eine Organisation zu schaffen, mit der wir uns, aufsetzend auf unseren bisherigen Kompetenzen, in der Wertschöpfungskette ein, zwei Stufen weiter nach oben entwickeln.“

Reduzierung von Komplexität

Nach Beobachtung des Geschäftsführers treiben aktuell drei Dinge fast alle Unternehmen um, nämlich wie sie die Komplexität ihrer IT reduzieren, wie sie Ressourcen effizient einsetzen und wie sie Kosten sparen können. Viele beschäftigen sich ­damit, IT-Aufgaben auszulagern und IT-Prozesse zu automatisieren. „Dabei kommen wir heute zu einem viel früheren Zeitpunkt mit den Kunden ins Gespräch, lange bevor Technologie- und Produktentscheidungen getroffen werden“, berichtet Werner. „Das verändert die Art und Weise, wie wir mit ihnen arbeiten.“ Seinen Worten zufolge drehen sich die Gespräche heute zu 80 Prozent nicht mehr um IT. Wichtiger sei es, die Gesamtsituation der Kunden zu analysieren. Was sind für die nächsten ­Jahre ihre Business-Treiber? Wie verändert sich ihr Wettbewerbsumfeld? Wo lauern externe Risiken? Wie entwickelt sich die politische Lage? „Wenn wir nicht lernen, für die Kunden nach vorne zu denken, werden wir unserer Aufgabe nicht gerecht!“

Bei Logicalis denkt man global

Neue Strukturen

Bei Logicalis denkt man global

28.03.18 - Inforsacom Logicalis tritt in Zukunft nur noch als Logicalis auf. Außerdem strukturiert sich die deutsche Landesorganisation des IT-Dienstleisters neu, um die weltweiten Ressourcen der Gruppe effizienter zu nutzen. lesen

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