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Neues Motorola Razr Kult-Klapphandy feiert Comeback

Autor: Sarah Böttcher

Nach 15 Jahren erlebt das Motorola Razr sein Revival. Die Lenovo-Tochter möchte mit dem Kult-Klapphandy an damalige Erfolge anknüpfen. Das neue Modell hat ein faltbares Display sowie ein farbiges Außendisplay.

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Das Kult-Klapphandy ist zurück: Motorola wagt eine Neuauflage des Razr V3.
Das Kult-Klapphandy ist zurück: Motorola wagt eine Neuauflage des Razr V3.
(Bild: Motorola)

Lange bevor Smartphones so populär geworden sind wie heute, bestimmte ein Gerät ganz besonders den Markt: das Razr V3. Bis heute konnte Motorola nie wieder an seine damaligen Erfolge anknüpfen. Mit der Neuauflage des Razr will der Smartphone-Pionier dies nun ändern.

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Klapp-Display

Das technische Highlight stellt das 6,2 Zoll große, flexible Innendisplay im einem Seitenverhältnis von 21:9 dar. Das Klappscharnier wurde von Motorola selbst konzipiert. Beim Zusammenklappen des Smartphones liegen beide Hälften ohne Abstand aufeinander. Das hat den Vorteil, dass das flexible Display im geschlossenen Zustand komplett abschließt, wodurch es vor Staub und Schmutz geschützt ist. Außerdem soll eine spezielle Beschichtung das Razr resistent gegenüber Spritzwasser machen.

Neben dem Falt-Display verfügt das Gerät auch über ein weiteres Touch-Display, das sich auf der Oberseite der Klappe befindet und eine Auflösung von 800 x 600 Pixel hat. Auf dem 2,7 Zoll großen Display können in zugeklapptem Zustand sämtliche Statusinformationen in gewohnter Manier eingesehen werden. Neben dem Display ist auf der Klappe auch die Kamera untergebracht. Die Hauptkamera löst Bilder mit 16 MP, die Selfie-Cam mit 5 MP auf. Die Kameras verfügen über Features für Portrait- oder Nachtaufnahmen. Im zusammengeklappten Zustand können diverse Aufgaben ausgeführt werden: Anrufe tätigen, Nachrichten beantworten, bezahlen, Musik steuern sowie Selfies aufnehmen.

Im Inneren

Während das Äußere stark an den Klassiker aus dem Jahr 2004 angelehnt ist, ist die Technik dahinter auf einem neueren, wenn auch nicht übermäßig hohem Stand. Als Betriebssystem ist Android 9 aufgespielt. Im Inneren taktet ein Octa-Core-Prozessor (Snapdragon 710) von Qualcomm mit einer Taktrate von 2,2 Ghz. Ein 2.500-mAh-Akku sorgt dabei für die nötige Energie. Zur Akkulaufzeit hat die Lenovo-Tochter noch keine Angaben gemacht.

Der interne Speicher misst 128 GB, der Arbeitsspeicher 6 GB. Ob es einen zusätzlichen Steckplatz für Speicherkarten gibt, wurde noch nicht bekannt gegeben. Darüber hinaus verfügt das Razr über einen Fingerabdrucksensor sowie eine USB-C-Buchse.

Klein und kompakt

Ein weiterer Pluspunkt soll die Größe darstellen. Während Falt-Smartphones anderer Hersteller deutlich größer sind, passt das Razr in zusammengeklapptem Zustand mit seiner Größe von 94 x 72 x 14 Millimeter gut in die Hosen- oder Hemdtasche. Die Neuauflage misst aufgeklappt 172 x 72 x 7 Millimeter. Trotzdem ist das neue Razr etwas größer als das Kulthandy, das auf eine Länge von 98 mm und eine Breite von 55 mm kam.

In Deutschland wird das Razr nur in der Farbe Schwarz im Lauf des ersten Halbjahrs 2020 erhältlich sein. Der Preis steht allerdings noch nicht fest. In den USA erscheint das Smartphone im Januar und soll 1.500 US-Dollar kosten, was aktuell rund 1.360 Euro entspricht.

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Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin