Motorola Razr 70, Razr 70 plus und Razr 70 ultra Neue Klapp-Phones von Motorola

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Mit dem Razr 70, dem 70 plus und dem 70 ultra präsentiert Motorola ein neues Foldable-Trio. Die Faltphones verfügen über große externe und schnelle interne Displays. Zudem ist im Razr 70 ultra ein 50-MP-Kamerasystem integriert.

Motorola erweitert die Razr-Familie und präsentiert drei neue Falt-Phones.(Bild:  Lenovo)
Motorola erweitert die Razr-Familie und präsentiert drei neue Falt-Phones.
(Bild: Lenovo)

Zum MWC 2026 hat Motorola mit dem Razr fold das erste Klapp-Phone im Buchformat vorgestellt. Und keine zwei Monate später präsentiert der Faltphone-Spezialist gleich drei neue Modelle der Razr-70-Reihe. Die neuesten Modelle des Kultphones sollen auch diesmal wieder raffiniertes Design, fortschrittliche Leistung und KI-Intelligenz miteinander verbinden.

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Motorola Razr 70

Das Flaggschiff-Modell der Reihe, das Razr 70 ultra, bietet ebenso wie das Razr 70 plus ein 4,0 Zoll großes Außendisplay. Mit Corning Gorilla Glass Ceramic geschützt ist dabei das Display des Ultra-Modells. Hingegen misst der Außenbildschirm des kleinsten Modells der Reihe nur 3,63 Zoll in der Diagonale. Unterschiedlich groß sind auch die Außendisplays. Dabei bietet das knapp 7 Zoll große AMOLED-Display des Razr 70 ultra eine Bildwiederholrate von 165 Hz und eine Spitzenhelligkeit von 5.000 Nits. Es soll starke Kontraste, tiefe Schwarztöne und satte Farben bieten. Wie auch bei den anderen Modellen lassen sich Farben und Hauttöne dank des Pantone-Validated-Displays naturgetreu darstellen.

Das AMOLED-Innendisplay des Razr 70 plus und des Razr 70 ist 6,9 Zoll groß und löst mit 2.620 x 1.080 Pixel auf und ist 3.000 Nits hell. Darüber hinaus verfügen alle drei Klapphandys über ein titanverstärktes Scharnier. Es soll über mehrere Razr-Generationen hinweg optimiert worden sein. Zudem sind die externen Displays mit Corning Gorilla Glass vor Stürzen und Kratzern geschützt.

Kameras und Kreativität

Im Motorola Razr 70 ultra steckt ein hochauflösendes 50-MP-Kamerasystem, das auf einem neuen 50-MP-LOFIC-Sensor basiert. Schnelles, präzises Fokussieren und optische Bildstabilisierung (OIS) sollen für scharfe Bilder sorgen. Dazu gibt es ein 50-MP-Ultraweitwinkel- und Makroobjektiv. Mit der 50-MP-Frontkamera sollen Selfies eine verbesserte Szenenerkennung und KI-Optimierungen bieten. Dabei werden Bildausschnitte und Beleuchtung für Einzelpersonen oder Gruppen automatisch optimiert.

Ebenfalls mit einem 50-MP-Hauptkamerasystem arbeiten das Razr 70 plus und das Razr 70. Allerdings kommt die Hauptkamera mit einem anderen Sensor. Ferner löst die Selfie-Knipse mit 32 MP auf. Und da sich die Smartphones in eine Flex-View-Position klappen lassen, gelingen auch freihändige Gruppenaufnahmen und kreative Aufnahmewinkel. Zudem ermöglicht die Vorschau-Funktion auf dem externen Display ein schnelles Prüfen der Schnappschüsse. Verfügbar sind darüber hinaus neue und aktualisierte Aufnahmemodi und Funktionen wie „Camcorder Rotate to Zoom“. Dabei sollen einfache Drehbewegungen des Handgelenks während der Aufnahme ein Zoomen ermöglichen.

Klamotten und KI

Eigenen Angaben zufolge ist Motorola zudem die erste Marke, die Google Photos Wardrobe einführt. Über die Funktion soll es möglich sein, den Kleiderschrank der Nutzer zu digitalisieren und Kleidungsstücke in ihrer Google-Photos-Galerie zu identifizieren. So können Outfits direkt in der App kombiniert, aufeinander abgestimmt und anprobiert werden.

Zudem haben Nutzer der neuen Klapp-Phones Zugriff auf Microsoft Copilot – mit Sprach- und Bildverarbeitungsfunktionen, die das Entwerfen, Bearbeiten, Präsentieren und Organisieren unterstützen. Darüber hinaus ermöglicht die KI-gestützte Echtzeit-Suche von Perplexity Nutzern, Inhalte sofort zusammenzufassen und zu erkunden.

Leistung und lange Laufzeiten

Das Top-Modell der neuen Razr-Reihe wird angetrieben von der Snapdragon-8-Elite-Mobile-Platform. Außerdem soll die speziell entwickelte Qualcomm-Oryon-CPU der 3. Generation und die fortschrittliche Adreno-GPU dafür sorgen, dass auch grafikintensive Spiele in Filmqualität laufen.

Der 5.000 mAh große Silizium-Kohlenstoff-Akku des Razr 70 ultra soll über 36 Stunden lang mit einer einzigen Ladung durchhalten. Benötigen Nutzer einen Energieschub, liefert das 68-W-Turbopower-Laden in nur 8 Minuten Energie für den ganzen Tag.

Beim Razr 70 werkelt im Inneren die Snapdragon-8s-Gen-3-Mobile-Platform mit Geschwindigkeiten von bis zu 3 GHz. Und die Qualcomm AI Engine ermöglicht schnelle Geräte-interne KI. Verbaut ist zudem ein 4.500 mAh starker Akku, der schnelles Aufladen mit 45 W und kabelloses Laden mit 15 W unterstützt.

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Das Razr 70 wird von einem Dimensity-7450X-Prozessor von Mediatek angetrieben. Dazu gibt es einen 4.800 mAh großen Akku, der Laufzeiten von über 36 Stunden erlauben soll. Unterstützt wird Schnellladen mit 30 W und 15 W kabelloses Laden.

Verfügbarkeit und Preise

Das Motorola Razr 70 ultra soll 1.399 Euro (UVP) kosten. Es wird in den Farben Pantone Cocoa und Pantone Orient Blue erhältlich sein.

Für 1.149 Euro (UVP) gibt es das Razr 70 plus in Pantone Mountain View. Und das Razr 70 wird zu einem UVP von von 869 Euro erhältlich sein. Als Farboptionen stehen Pantone Hermatite, Pantone Sporting Green und Pantone Bright White zur Auswahl.

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