Systemhäuser fit für Security machen Kiwiko und Comteam: Wie die Fusion Security skaliert

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Was passiert, wenn qualifizierte Security-Experten und regionale Systemhäuser an einem Strang ziehen? Es entsteht eine Arbeitsweise samt Lösungsportfolio, die mittelständischen Unternehmen IT-Sicherheit zugänglich macht – spezialisiert und skalierbar.

Sandra Balz, Leiterin von Kiwiko, macht klar, worum es bei der Fusion von Kiwiko und Comteam geht: „ Im ersten Jahr ging es vor allem darum, aus spezialisiertem Wissen ein Angebot zu machen, das ein Partner selbst verkaufen kann, kundengerecht und trotzdem skalierbar.“(Bild:  Helen Nicolai)
Sandra Balz, Leiterin von Kiwiko, macht klar, worum es bei der Fusion von Kiwiko und Comteam geht: „ Im ersten Jahr ging es vor allem darum, aus spezialisiertem Wissen ein Angebot zu machen, das ein Partner selbst verkaufen kann, kundengerecht und trotzdem skalierbar.“
(Bild: Helen Nicolai)

Ein Jahr nach der Fusion von Kiwiko und dem Comteam-Verbund lautet das Fazit: Tiefe Security-Expertise, regionale Nähe und wirtschaftliche Umsetzbarkeit – speziell für Mittelständler. Es wird also deutlich, wie spezialisierte Security-Kompetenz und regionale Kundennähe praktisch umsetzbar werden.

Spezialisierung trifft auf Skalierung, das war von Anfang an unser Anspruch. Im ersten Jahr ging es vor allem darum, aus spezialisiertem Wissen ein Angebot zu machen, das ein Partner selbst verkaufen kann, kundengerecht und trotzdem skalierbar.

Sandra Balz, Leiterin von Kiwiko

Kiwiko und Comteam beim Partnertreffen auf Schloss Ahrenthal: (v. l.) Sandra Balz, Leiterin von Kiwiko, Silvia Habeck, Leiterin Partnermanagement bei Comteam, Sven Glatter, Geschäftsführer von Comteam und Luciana Kuhlemann, Leiterin von Campus bei Comteam(Bild:   Jay Trubas, comTeam – Digitale Agentur)
Kiwiko und Comteam beim Partnertreffen auf Schloss Ahrenthal: (v. l.) Sandra Balz, Leiterin von Kiwiko, Silvia Habeck, Leiterin Partnermanagement bei Comteam, Sven Glatter, Geschäftsführer von Comteam und Luciana Kuhlemann, Leiterin von Campus bei Comteam
(Bild: Jay Trubas, comTeam – Digitale Agentur)

Die Logik des Verbundes ist simpel: Wenn ein Systemhaus ein Sicherheitsprojekt fachlich oder kapazitiv nicht allein stemmen kann, bleibt es beim Kunden in der Verantwortung und ergänzt die fehlende Tiefe aus dem Verbund. Der Kunde behält einen festen Ansprechpartner und erhält eine zusammenhängende Lösung, statt mehrere Dienstleister parallel koordinieren zu müssen. „Wir sind damit noch nicht am Ziel, aber das Modell trägt und das Interesse wächst“, betont Balz.

Über Kiwiko:

Kiwiko ist ein genossenschaftlich organisiertes IT-Expertennetzwerk, das sich auf Security-Lösungen für den Mittelstand spezialisiert hat. Das Netzwerk wurde 2016 gegründet und besteht aus über 50 Partnerunternehmen mit mehr als 2.000 IT-Fachkräften. Kiwiko versteht sich als spezialisiertes Security-Kompetenznetzwerk und ITK-Vertriebsgenossenschaft, die IT-Projekte gemeinsam umsetzt und Kooperationen fördert. Darüber hinaus betreibt Kiwiko eine bundesweite Jobbörse für IT-Fachkräfte. Seit 2025 ist Kiwiko Teil des Comteam-Verbunds und verbindet damit spezialisierte Security-Kompetenz mit der regionalen Kundennähe seiner Mitgliedsunternehmen.

Der Weg zum Managed Security Service Provider

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung war der Wandel im Channel. Viele Comteam-Partner haben sich zu Managed Service Providern (MSP) entwickelt oder sind auf dem Weg dorthin. Der nächste Schritt ist der Sprung zum Managed Security Service Provider (MSSP), der IT-Sicherheit als festen, wiederkehrenden Bestandteil seines Angebots führt. Diesen Übergang möchte Kiwiko mit spezialisierter Security-Kompetenz begleiten.

Die Teilnehmenden der Kiwiko-Frühjahrstagung auf Schloss Ahrenthal bei Sinzig(Bild:  Jay Trubas, comTeam – Digitale Agentur)
Die Teilnehmenden der Kiwiko-Frühjahrstagung auf Schloss Ahrenthal bei Sinzig
(Bild: Jay Trubas, comTeam – Digitale Agentur)

„Viele unserer Comteam-Partner entwickeln sich zum MSP. Mit Kiwiko geben wir ihnen die Möglichkeit, den nächsten Schritt zum MSSP zu gehen und ihren Kunden Security als festen Bestandteil ihres Angebots mitzugeben. Das verlangt ein Umdenken, aber darin liegt eine große Chance für den Channel“, sagt Sven Glatter, Geschäftsführer bei Comteam.

Diese Sicht teilt auch Matthias Assmann, Geschäftsführer von Comteam und Vorstand bei ElectronicPartner. Er sieht im Zusammenschluss die Chance, Resilienz zu schaffen und die wirtschaftlichen Potenziale im Security-Umfeld zu heben.

Das Netzwerk in der Praxis

Wie die Zusammenarbeit konkret aussieht, zeigte zuletzt die Frühjahrstagung auf Schloss Ahrenthal bei Sinzig. Unter dem Motto „Warum 2030 jetzt beginnt“ erarbeiteten Systemhäuser, IT-Dienstleister und Technologiepartner Handlungsempfehlungen zu Künstlicher Intelligenz, Cybertrends und Digitaler Souveränität.

Auch im nächsten Jahr will Kiwiko das Portfolio weiter aus der Praxis der Mitglieder schärfen und noch mehr Systemhäuser erreichen. Der Anspruch bleibt derselbe: Mittelständischen Unternehmen eine IT-Sicherheit anzubieten, die zum Kunden passt und trotzdem skalierbar ist.

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