Channel Fokus: Netzwerk & Infrastruktur KI krempelt das Netzwerk um

Von Sylvia Lösel 10 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Netzwerk-Plattformen sprießen aus dem Boden, KI hilft bei Automatisierung und Analyse, Security wird integriert und Network as a Service etabliert sich als weitere Vertriebssäule. Kurzum: in Netzwerk ist einiges los.

Wer mit künftigen Entwicklungen Schritt halten möchte, sollte beginnen, seine Netzwerklandschaft neu zu ordnen.(Bild:  Slowlifetrader - stock.adobe.com / KI-generiert)
Wer mit künftigen Entwicklungen Schritt halten möchte, sollte beginnen, seine Netzwerklandschaft neu zu ordnen.
(Bild: Slowlifetrader - stock.adobe.com / KI-generiert)

KI krempelt das Netzwerk um. Wenn immer mehr Unternehmen KI-Tools einsetzen, hat das Auswirkungen auf Infrastruktur und Netzwerk – höhere Last, mehr Daten, verteilte Systeme. Dafür müssen Hersteller und der Channel Lösungen finden und bereitstellen.

Auf der anderen Seite wird KI integraler Bestandteil des Netzwerks und seiner Lösungen. KI hilft bei der Analyse des Traffics, bei der Verteilung von Lasten oder etwa bei der Identifikation von Sicherheitsrisiken und beim Automatisieren zeitintensiver Workloads. In Zeiten von Fachkräftemangel ist das eine wertvolle Unterstützung.

Der IT-Channel ist also an zwei Fronten gefordert: Die richtigen Lösungen für die Kunden auszuwählen – die im Idealfall bereits KI beinhalten. Und auf der anderen Seite, die Kunden zu beraten, wie sie ihre Netzwerke und Infrastruktur fit für die Digitalisierung und für die KI-Ära machen. Dabei sind zwei Trends zu beobachten. Vermehrt entstehen sogenannte Netzwerk-Plattformen. Dahinter verbirgt sich eine Konsolidierung einzelner Komponenten mit dem Ziel einfacherer Handhabung. Und zweitens: Network as a Service gewinnt an Bedeutung, wenn sich Unternehmen nicht mehr mit IT beschäftigen möchten, sondern sich auf ihre eigenen Kernkompetenzen fokussieren und die Betreuung ihres Netzwerks und ihrer Infrastruktur an Dienstleister auslagern.

Positive Entwicklung für Dienstleister

Beide Trends spielen den Dienstleistern in die Hände. Setzen diese auf Netzwerk-Plattformen, können sie schneller und besser skalieren und dann eben auch Network as a Service anbieten. Beide Strömungen helfen zudem dabei, sowohl die Netzwerk-Komplexität zu verringern, Sicherheitsbedrohungen zu schmälern und verteilte Workloads besser zu bewältigen. „Neben Megatrends wie KI und Security sehe ich als weitere übergreifende Themen Transparenz und Sichtbarkeit. Beide sind von zentraler Bedeutung, da sie eine geschäftsorientierte IT-Strategie ermöglichen, sowie einen klaren Überblick über physische und virtuelle Infrastrukturen bieten. Insgesamt trägt eine transparente IT dazu bei, die Effizienz und Resilienz eines Unternehmens zu steigern“, ist Kai Welsch, Business Manager Networking bei Bechtle überzeugt.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Dirk Schuma, Sales Manager EMEA North bei Opengear, und nennt als oberste Priorität von Unternehmen, eine Konsolidierung des Netzwerks, um zukunftsfähig zu werden. Denn nur mit einem einheitlichen Management, Transparenz auf allen Ebenen und mit der Zusammenführung hybrider Umgebungen und aller Domains ergeben Automatisierung und KI Sinn. Und auch nur dann lassen sich weitere Sicherheitsebenen schnell und vollständig einziehen. „Mit der Verbreitung von 5G gewinnt auch Edge Computing an Bedeutung. Die schnelle Mobilfunktechnologie ermöglicht neue Anwendungen und vor allem die Verarbeitung von Daten in der Nähe der jeweiligen Erfassungspunkte. Unternehmen können so ihre Netzwerknutzung zwischen Rechenzentren, der Cloud und dem Edge besser ausbalancieren. Gerade in Zeiten, in denen die Kosteneffizienz in vielen Unternehmen die Innovationsmöglichkeiten stagnieren lässt, kann dies ein wichtiger Faktor sein.“

Was sind die künftigen Trends?

Kai Welsch, Business Manager Networking, Bechtle
(Bildquelle: Bechtle)

Kai Welsch, Business Manager Networking, Bechtle: „Neben Megatrends wie KI und Security sehe ich als weiteres übergreifendes Thema Transparenz und Sichtbarkeit. Transparenz und Sichtbarkeit in der IT sind von zentraler Bedeutung, da sie eine geschäftsorientierte IT-Strategie ermöglichen. Sie tragen zur Verbesserung der Sicherheit bei, indem sie einen klaren Überblick über physische und virtuelle Infrastrukturen bieten. Insgesamt trägt eine transparente IT dazu bei, die Effizienz und Resilienz eines Unternehmens zu steigern.“

Auf Souveränität und Vertrauen setzen

Robert Mallinson von Lancom lenkt die Aufmerksamkeit auf drei weitere Aspekte: „Digitale Souveränität. Angesichts geopolitischer Krisen und Cybercrime ist es für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend, digital handlungsfähig zu bleiben. Netzwerke sind das Fundament für alles Digitale. Es gilt, Abhängigkeiten zu hinterfragen und auf vertrauenswürdige Lösungen zu setzen. Eng damit verknüpft ist das Thema Cyberresilienz, das mit NIS2 weiter in den Fokus rückt. Operativ hat die Senkung der Betriebskomplexität und -kosten höchste Priorität.“

Und hier spielt KI in fast allen Bereichen eine wichtige Rolle. Hersteller haben das Potenzial und die Notwendigkeit KI in ihre Systeme zu integrieren bereits seit längerem erkannt. So zahlt sich für Juniper jetzt die Übernahme von ‚Mist‘ aus. Dadurch konnte der Anbieter sehr früh KI-Logiken in seine Systeme einbauen. Und legt aktuell nach. „Seit der Einführung unserer KI-nativen Netzwerkplattform hat Juniper das Ziel verfolgt, unsere AIOps in allen Bereichen des Unternehmensnetzwerks auszubauen“, erklärt Sunalini Sankhavaram, Vice President Product Development bei Juniper Networks. „Die jetzt vorgestellten Innovationen umfassen nun auch das Routing und ermöglichen die einfache sowie schnelle Sicherung, Überwachung, Fehlerbehebung und Problemlösung über mehrere Niederlassungen, WAN-Edges und Peering-Standorte hinweg. Darüber hinaus kombinieren wir die Sicherheits- und Netzwerkdomänen, ermöglichen so ein ganzheitliches Sicherheitsmanagement in einem breiteren Netzwerkkontext und ersetzen Silos durch Zusammenarbeit. “ Mit der Übernahme von Juniper durch HPE Anfang des Jahres entsteht hier nun ein Netzwerk-Riese.

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Made in Germany – so stellt sich Lancom auf

Robert Mallinson, CSO bei Lancom
(Bildquelle: Lancom)

Robert Mallinson, CSO bei Lancom:

ITB: Wie entwickelt sich das Produktportfolio von Lancom, welche Akzente setzt das Unternehmen?

Mallinson: Unser Ziel ist, die gesamte Netzwerkinfrastruktur mittelständischer Unternehmen abzudecken. Neu im Portfolio sind zum Beispiel neue Glasfaser- und 5G-fähige Router für In- und Outdoor. LAN-seitig kommen neue Switche für Access, Aggregation, Core und Industrie hinzu. Mehrstufige Campusnetze können jetzt erstmals komplett mit Lancom ausrüstet werden. Für Gigabit-Power im WLAN sorgen neue Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 Access Points. Auch das Firewall-Portfolio wächst mit zwei neuen Modellen. Unsere ZTNA-basierte Lösung für die sichere Anbindung von Remote und Mobile Office ist ein weiterer Fokus und natürlich unsere Management Cloud mit vielen neuen Funktionen und Automatisierungen.

ITB: Welche Themen beschäftigen die Channel-Partner von Lancom? Und wie unterstützt Lancom diese?

Mallinson: Für unsere Partner ist es wichtig, die Wertschöpfung und Servicetiefe beim Kunden zu erhöhen. Mit der Management Cloud bieten wir ihnen einen starken Hebel, um wiederkehrende Einkünfte jenseits des Box-Geschäfts zu generieren. Gleichzeitig spürt auch der Channel den Fachkräftemangel. Durch den Ausbau unserer Professional Services helfen wir, Engpässe bei Personal und Wissen zu kompensieren. Last but not least stellen steigende regulatorische Anforderungen – Stichwort KRITIS und NIS2 – Partner und Kunden vor neue Herausforderungen. Mit unserem erweiterten Portfolio unterstützen wir mittelständische Unternehmen und Filialisten dabei, diese durchgängig mit digital souveränen Lösungen engineered in Germany zu adressieren.

Neue Lösungen für weniger Komplexität

Und HPE hat mit Aruba noch ein weiteres Eisen im Feuer. Die Überschneidungen zwischen der HPE-Tochter Aruba Networks und Juniper betreffen hauptsächlich drahtlose und kabelgebundene Netzwerklösungen für Unternehmenskunden. Während beide Unternehmen Switches und Lösungen für die Netzwerksicherheit anbieten, spielt Aruba seine Stärken hauptsächlich in Wireless-LAN- und Edge-Technologien aus, analysieren Anna Kobylinska und Filipe Pereia Martins von McKinley Denali. Entsprechend hat Aruba eine neue Komplettlösung angekündigt. HPE Aruba Networking Enterprise Private 5G soll die Einführung und den Betrieb privater 5G-Netzwerke beschleunigen und vereinfachen. Kunden können damit ihre vorhandenen Wi-Fi-Netze ergänzen, um private Mobilfunknetze in Campus- und Industrieumgebungen aufzubauen. Unternehmen haben zwar die großen Nutzenpotenziale von privatem 5G in Bereichen wie Robotik, Logistik, Smart City und Gesundheitswesen erkannt, aber die Komplexität der Bereitstellung und des Betriebs dieser Netze hat die Einführung ausgebremst. Bisher brauchte man Komponenten von bis zu sieben verschiedenen Anbietern und die Unterstützung eines Telekommunikations-Unternehmens, um die Lösung zu konfigurieren und zu betreiben. HPE Aruba Networking Enterprise Private 5G beseitigt diese Komplexität, Zudem bietet die Lösung eine automatisierte Konfiguration, sodass Administratoren private 5G-Netze innerhalb von Minuten aufsetzen können. „Die Lösung ist ein bedeutender Schritt nach vorn, um die Komplexität, die Kosten- und Managementherausforderungen zu lösen, die mit vielen privaten Netzimplementierungen heute verbunden sind“, sagte Patrick Filkins, Senior Research Manager, IoT und Telekommunikation, IDC.

Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder
„Zu den Top-Technologien, die eine hohe Nachfrage nach externen IT-Dienstleistungen generieren, zählen vor allem (generative) KI, Cloud, Cybersecurity, Digital Experience und Automatisierungslösungen.“

Bildquelle: Lünendonk

Auch Cisco, zweites Schwergewicht im Netzwerk-Markt, hat auf der Partnerkonferenz gerade neue Features vorgestellt, die ebenfalls für mehr Sichtbarkeit, Skalierbarkeit und Security sorgen sollen.

Neu sind:

  • Cloud Monitoring für Catalyst Wireless: ermöglicht eine über die Cloud verwaltete Sicht auf Zugangsnetzwerke
  • Integrationen mit Secure Access: liefert Einblicke in Netzwerk-, Geräte- und Anwendungsperformance
  • Sicherheits-Reporting für OT-Anlagen.

Bechtle hat als Dienstleister sowohl Cisco als auch Aruba im Portfolio. „Die Cisco-Meraki-Plattform ist eine Cloud-basierte Netzwerklösung, die es Unternehmen ermöglicht, ihre IT einfach und sicher über eine zentrale Plattform zu betreiben. Das HPE-Aruba-Portfolio umfasst Lösungen für Edge, Campus, Rechenzentrum und Cloud und bietet somit eine einheitliche Infrastruktur. HPE Aruba bietet mit Central ebenfalls eine Cloud-basierte Netzwerklösung an“, legt Welsch dar.

Durch Zusammenarbeit zu mehr Sicherheit

Wenn nicht durch Übernahmen, können auch Partnerschaften dafür sorgen, dass eine integrierte Plattform entsteht. So haben gerade Cloudflare und Crowdstrike eine Zusammenarbeit angekündigt, um vom Gerät bis zum Netzwerk die Sicherheit zu steigern. Damit wird Cloud-native Zero-Trust-Sicherheit und -Vernetzung über Cloudflare One mit KI-nativer Cybersicherheit von CrowdStrike Falcon Next-Gen SIEM auf der Falcon-Plattform zusammengeführt. So können Channel-Partner nicht nur die Anbieterkonsolidierung vorantreiben, sondern auch die Kosten und Betriebskomplexität für Kunden verringern. „Für Unternehmen wird ein Sicherheitsrisiko-Management angesichts der ausufernden Bedrohungslandschaft allmählich zu kompliziert. Es ist für sie von großer Bedeutung, ganzheitliche und robuste Schutzmaßnahmen für ihre Netzwerke durchzusetzen, da Angriffsvektoren immer größer und raffinierter werden“, sagt Grant Bourzikas, Chief Security Officer von Cloudflare.

Ein weiterer Weg, als eine Herstellerpartnerschaft, ist die von Hersteller und Dienstleister. Eine solche ist gerade das Kölner Systemhaus Telonic, Spezialist für Planung, Aufbau und Betrieb von Unternehmensnetzwerken, eingegangen. Und zwar mit Arista. Die neue Kooperation versetzt Telonic in die Lage, seinen Kunden ein noch breiteres Spektrum an Produkten für den Einsatz in IT-Netzwerken anzubieten. Telonic setzt für jeden Unternehmenskunden die passende IT-Architektur auf, wobei die jeweiligen Produkte der unterschiedlichen Partner miteinander verknüpft zum Einsatz kommen. Dabei wird jede Architektur auf drei Säulen aufgesetzt: Network, Security und Analytics. Arista hat erst kürzlich ein Update seiner Multi-Domain Segmentation Services für unternehmensweite Zero-Trust-Netzwerke vorgestellt. Dadurch lässt sich beispielsweise die Ausbreitung von Ransomware in einem Unternehmens-Netzwerk deutlich reduzieren. Telonic-Chef Andreas Schlechter: „Ein unternehmensweites Zero-Trust-Konzept, das die einzelnen Netzwerksegmente voneinander abgrenzt, so dass Sicherheitsverletzungen nicht überspringen können, erfordert eine effektive Mikrosegmentierung, wie sie mit der neuen Multi-Domain-Segmentation von Arista Networks möglich ist.“

Dirk Schuma, Sales Manager EMEA North bei Opengear
„Die Zeitressourcen des verfügbaren Personals sind logischerweise begrenzt, gleichzeitig steigt die Komplexität von Infrastrukturen.“

Bildquelle: Opengear

Security und Netzwerk wachsen weiter zusammen

Zudem verschmelzen Security- und Netzwerk-Welten immer mehr. So unterstützt beispielsweise Fortinet Kunden mit einem Plattformansatz für Cybersecurity über die Fortinet Security Fabric, die Netzwerk und Sicherheit über ein Betriebssystem (FortiOS), einen einheitlichen Agenten (FortiClient), eine Management-Konsole (FortiManager) und einen Datenspeicher (FortiAnalyzer) konvergiert, um die gesamte digitale Angriffsfläche zu integrieren und zu schützen. Der Schwerpunkt liegt auf drei Säulen: Secure-Networking-Ansatz, Unified SASE und KI-gestützte Security Operations. Ken Xie, Founder, Chairman of the Board, and Chief Executive Officer bei Fortinet:

„Wir haben Fortinet mit der Zielsetzung gegründet, die Netzwerke unserer Kunden zu stärken, indem wir die Konvergenz des Netzwerkbetriebs zu einem sicheren Netzwerkbetrieb vorantreiben. Um dies zu erreichen, haben wir in den letzten zwei Jahrzehnten unsere Lösungen organisch um ein einheitliches Betriebssystem herum entwickelt und in unsere spezialisierten Prozessoren, die FortiASICs, investiert.

„Das Tempo der Veränderung und des Fortschritts in KI, Konnektivität und Sicherheit ist beispiellos. Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf den Kundennutzen und die Kundenbindung. Dabei ist das Netzwerk nach wie vor der Eckpfeiler, um eine sichere, intelligente und moderne Grundlage für den Geschäftsbetrieb zu schaffen“, so Monica Kumar, EVP und Chief Marketing Officer bei Extreme.

Steigendes Interesse an NaaS

Doch nicht nur technologisch befinden sich Netzwerke in einem tiefgreifenden Wandel, auch in ihrer „Darreichungsform“ tut sich einiges. Dienstleister bieten längst nicht mehr „nur“ Netzwerk-Komponenten und Lösungen an, sondern haben als weiteres Standbein Network as a Service (NaaS) entdeckt. Während sich On-Premises-Modelle oft bei mittleren und großen Unternehmen finden, die bereits eine etablierte IT-Infrastruktur haben und die volle Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten möchten, „kann NaaS für Startups bis hin zu mittleren und großen Unternehmen interessant sein. Ein großer Vorteil von NaaS ist die Agilität und die Möglichkeit zur Skalierung – prädestiniert dafür sind Unternehmen aus Einzelhandel, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen oder Bildung, die über verteilte und gleichartige Netzwerk-Infrastrukturen verfügen. Einige Unternehmen entscheiden sich für ein Hybridmodell, das eine Kombination aus On-Premises und NaaS nutzt, um von den Vorteilen beider Modelle zu profitieren“, beschreibt Welsch die aktuelle Situation.

Egal wie: das Netzwerk gewinnt in Zeiten von immer größeren Datenvolumina, immer mehr Angriffsversuchen und der generellen Digitalisierung von Unternehmen an Bedeutung. Ohne Netz nix los, sozusagen.

WiFi 7 ist im Anflug

Der neue WLAN-Standard WiFi7 soll für eine schnellere Datenübertragung (bis zu 46 Gbit/s) und dank der doppelten Anzahl an Datenbahnen für bessere Stabilität sorgen. Zudem wurden Latenz-Zeiten verringert und die Bandbreite auf 320 MHz verdoppelt. Nun kommen die ersten Geräte auf den Markt, die WiFi7-fähig sind. Beispielsweise:

  • Fortinet: FortiAP 441K und FortiSwitch T1024
  • Zyxel: WBE660S WiFi 7 BE22000 Triple-Radio NebulaFlex Pro
  • HPE Aruba: Access-Points der Serie 730
  • AVM: Fritzbox 5690 Pro und Fritzbox 7690 für den DSL-Anschluss

(ID:50039202)