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Was ist DSL?

| Redakteur: Sarah Böttcher

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Das Kürzel DSL steht für den englischen Begriff „digital subscriber line“. Dabei handelt es sich um einen Datenübertragungsstandard, der Datengeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s ermöglicht.

Die Datenübertragung erfolgt bei DSL über Kupferkabel, durch die Daten auf hohen und niedrigen Frequenzen gesendet werden können. Ein kleiner Teil des niedrigen Frequenzbereiches dient der klassischen Festnetztelefonie, die restlichen Bandbreiten stehen für die Internetverbindung zur Verfügung. DSL-Verbindungen werden aufgrund ihres Frequenzumfangs auch als Breitbandinternet bezeichnet. Die Umstellung auf DSL kann auf Seiten der Endnutzer ohne technische Nachrüstungen der Anschlüsse erfolgen. Für Telefonie und stationäres Surfen per DSL ist lediglich ein entsprechendes Modem nötig.

Hohe Datenraten in verschiedenen Varianten

Die Datenübertragung per Kupferkabel kann mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s erfolgen. Je nach Geschwindigkeit werden von den Providern ADSL-, VDSL- und SDSL-Tarife angeboten. ADSL ist das Standard-DSL. Seine Datenraten liegen zwischen 6 und 25 Mbit/s, in einigen ländlichen Gebieten sind sie allerdings auch heute noch geringer. Der allgemeine Standard ist heue jedoch „DSL 16.000“. Wer ihn nutzt, ist mit einer Datengeschwindigkeit von 16 Mbit/s online unterwegs.

VDSL unterstützt dagegen Datengeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s. Auf dem Markt ist es als VDSL 1 mit Datenraten von bis zu 50 Mbit/s und VDSL 2 mit einem Tempo von bis zu 100 Mbit/s verfügbar. VDSL-Anschlüsse verfügen über höhere Bandbreiten als das Standard-DSL. Sie unterstützen daher nicht nur komfortables Surfen, sondern auch aufwändigere Online-Anwendungen wie Internet TV.

SDSL – Glasfaserkabel unterstützen superschnelles Surfen

Im Gegensatz zu ADSL und VDSL mit unterschiedlichen Datengeschwindigkeiten für den Up- und Downstream sind die Datenraten bei SDSL bei beiden Prozeduren gleich. Bei SDSL handelt es sich folglich um eine sogenannte „symmetrische Verbindung“. Diese DSL-Variante ist vor allem für die Anforderungen von Firmenkunden ausgelegt, die große Datenmengen in möglichst schnellem Tempo zu übertragen haben. Die SDSL-Datenraten überschreiten die Marke von 1.000 oder sogar 2.000 Mbit/s. Als Übertragungsmedium dienen keine Kupferleitungen, sondern Glasfaserkabel. In Deutschland wird ein entsprechendes Netz derzeit durch die Deutsche Telekom errichtet. Derzeit sind im Glasfasernetz der Telekom Downloadraten von bis zu 1.000 Mbit/s und Uploadraten von bis zu 500 Mbit/s möglich. Entsprechende Tarife werden sowohl für private Nutzer als auch für Firmenkunden angeboten, sofern das Netz bereits verfügbar ist.

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