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Videoüberwachung im Smart Home Kameras mit KI von D-Link

Autor: Melanie Staudacher

Smart-Home-Ausstatter D-Link präsentiert in der DACH-Region zwei neue Kameras mit KI-Unterstützung. Durch verbesserte Bewegungserkennung sollen die Überwachungskameras Fehlalarme reduzieren und mit automatischer Videoaufnahme und Push-Benachrichtigungen für ein sicheres Zuhause sorgen.

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Die KI-basierten Videoüberwachungskameras von D-Link wollen das Zuhause sicherer machen.
Die KI-basierten Videoüberwachungskameras von D-Link wollen das Zuhause sicherer machen.
(Bild: motortion - stock.adobe.com)

Erst im Januar präsentierte D-Link auf der CES neue Produkte zur KI-basierten Videoüberwachung. Mit der Smart Full-HD Wi-Fi Camera DCS-8325LH und der Mini Full-HD Wi-Fi Camera DCS-8000LHV2 sind ab sofort zwei weitere „mydlink“-Modelle für eine verbesserte Bewegungserkennung mit Künstlicher Intelligenz (KI) verfügbar.

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Bewegungen erkennen, Fehlalarme reduzieren

Die neuen Kameras des Herstellers sind dank KI in der Lage, Personen von anderen bewegten Objekten zu unterscheiden. Über die mydlink App für iOS und Android können Nutzer in nur wenigen Schritten bestimmen, welche Art von Bewegungen erfasst werden soll. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass das eigene Haustier keinen Alarm auslöst. Zudem können mit der DCS-8325LH bis zu vier Zonen innerhalb des Sichtfelds priorisiert überwacht werden, zum Beispiel der Eingangsbereich oder das Kinderzimmer. Wird dort eine Bewegung erkannt, verschickt die App eine Benachrichtigung an das Smartphone oder Tablet. Auch das Festlegen der Multi-Zonen erfolgt über die App, mit der jederzeit von unterwegs aus das Zuhause im Blick behalten kann und die Kameras eingerichtet und bedient werden können.

Unauffällige Videoüberwachung

Die DCS-8325LH erfasst ein Sichtfeld von 151 Grad und kann somit auch größere Wohnräume überwachen. Sie misst 83,9 x 74,4 x 108,8 Millimeter, verfügt über ein 1.080p-Objektiv, mit dem bis zu 30 Bilder pro Sekunde in Full HD aufgenommen werden können und einen Micro-SD-Steckplatz. Neben automatischen Benachrichtigungen an den Nutzer, kann dieses Modell außerdem bis zu zwei festgelegte Telefonnummern anrufen. Die DCS-8325LH gibt es für 159 Euro (UVP).

Das Nachfolge-Modell des D-Link-Bestsellers DCS-8000LH, die DCS-8000LHV2 kann mit nur knapp zehn Zentimetern Höhe unauffällig im Raum platziert werden. Der Blickwinkel umfasst 138 Grad, genau abgemessen ist sie 3,7 x 4,3 x 9,5 Zentimeter groß. Für 88 Euro (UVP) ist außerdem eine Wandhalterung im Lieferumfang der DCS-8000LHV2 enthalten.

Beide Modelle verfügen über eine Live-Ansicht der überwachten Zonen, die dank Nachtsichtfunktion auch bei vollkommener Dunkelheit bis zu fünf Meter weit blickt. Außerdem lassen sie unkompliziert sich in das bestehende Smart Home integrieren, da sie mit Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel sind.

Speichern mit und ohne Cloud

Die Kameras erkennen verdächtige Geräusche, wie das Aufbrechen einer Tür und starten dann automatisch die Videoaufzeichnung. Gleichzeitig erhalten die Nutzer eine Push-Benachrichtigung. Je nach Abonnement lassen sich aufgezeichnete Videos zwischen sieben und 30 Tage in der mydlink Cloud speichern. Beim kostenlosen Basic-Abo werden die Videos von bis zu drei Kameras kostenfrei bis zu 24 Stunden gespeichert. Durch die Unterstützung des ONVIF (Open Network Video Interface Forum) Profil S, verbinden sich die Kameras mit jedem kompatiblen Netzwerk-Videorekorder und ermöglichen so auch die lokale Aufzeichnung ohne Verwendung der Cloud.

Beide Kameras verschlüsseln ihre WLAN-Verbindung mit WPA3 und verfügen über Bluetooth Low Energy 4.0. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Modelle ab sofort erhältlich.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH