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Schwerer Ausnahmefehler in Redmond

Juhu, Windows 11 ist da!

| Redakteur: Wilfried Platten

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, aber die Wölfe waren schneller: Heute um Mitternacht ist der Spuk mit Windows 11 vorbei.
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, aber die Wölfe waren schneller: Heute um Mitternacht ist der Spuk mit Windows 11 vorbei. (Bild: © Tomasz Zajda - Fotolia.com)

Und es gibt ihn doch – den Nachfolger von Windows 10. Aber (leider?) nur heute.

Wegen eines schweren Ausnahmefehlers ist heute Nacht um Punkt 00:00 Uhr der Prototyp eines Betriebssystems freigeschaltet worden, das es eigentlich gar nicht geben dürfte: Windows 11. Entgegen den Beteuerungen der Microsoft-Oberen („Niemand hat die Absicht, einen Nachfolger von Windows 10 zu bauen!“) existiert ein fix und fertiges Release des ungekrönten Kronprinzen. Fix und fertig sind auch die Programm-Verantwortlichen. Gerüchte kursierten zwar schon seit geraumer Zeit, bis heute Nacht aber war die Tarnung perfekt.

Alles dreht sich um CaaS

Das ursprünglich als Feierabend-Fingerübung der Xbox-Programmierer begonnene Windows 11 ist im Prinzip nichts anderes als das abgespeckte Server-Betriebssystem der Azure-Rechenzentren, angereichert mit Funktionen für die Einbindung stationärer und mobiler Clients über CaaS (Client as a Service). Dabei sind sämtliche Devices als virtuelle Maschinen auf der Cloud-Hardwarebasis CaaS (Chip as a Service oder CPU as a Service) deklariert, die wiederum in virtuellen Containern stecken, die über ClosedStack – das Microsoft-Derivat von OpenStack – orchestriert werden. Auch ClosedStack wird natürlich als CaaS (ClosedStack as a Service) bereitgestellt. Sämtliche Container werden automatisch auf Azure geroutet, dort gehostet und stehen dem Nutzer als CaaS (Container as a Service) zur Verfügung.

Vorsicht, intelligent!

Da das Betriebssystem als quasi selbstreferentielles Programm mit teilautonomer künstlicher Intelligenz (ein Derivat des sagenumwobenen hermetischen Autonomobil-OS Microsoft Drive) ausgestattet ist und sowohl das Caas-Timing (Clock as a Service) der internen Container-Logistik als auch der Abrechnungsmodus der Services auf Tagesbasis getaktet ist, kann es erst heute Nacht um 00:00 Uhr wieder abgeschaltet werden. Bis dahin steht es dank automatisierter, Middleware-gesteuerter interner Korrelations-Algorithmen (Sie ahnen es schon: CaaS = Correlation as a Service...) auf insgesamt 14 Servern, darunter www.ms-caas.com, www.imnotexisting.com, www.iamnotexisting.com, www.morethanten.com, www.hidden-eleven.com oder www.secretmsservice.com, als Sourcecode zum Herunterladen bereit. Das dazu notwendige Passwort muss aus Sicherheitsgründen individuell aus der Quersumme von 1 plus 4 plus 2017 (also 6!) plus der persönlichen Kontonummer (IBAN) gebildet werden.

Alles auf die 11

Aufgrund der enormen Funktionsfülle benötigt Windows 11 knapp 1,4 Terabyte auf der Festplatte, kann aber nur auf singulären SSDs gespeichert werden. Wer auf die optionale Apple-Integration verzichtet, kann immerhin fast 1,4 Kilobyte einsparen. Über die Nutzungs- und Abrechnungsmodalitäten liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Das virtuelle Channel-Programm CaaS (Channelprogram as a Service) für die Eintagsfliege ist in Arbeit, da aufgrund dieser Meldung mit einem ungeheuren Ansturm auf die besagten Server gerechnet wird und deshalb die Verbreitung von Windows 11 sogar die von Windows Vista toppen soll. Präsentation und Diskussion von CaaS sind auf dem kurzfristig für heute um 11:11 Uhr angesetzten, als geschlossene Veranstaltung deklarierten Partnertag in Münchhausen bei Marburg (gibt´s wirklich!) terminiert.

Jahrestag

Windows 11 ist der jüngste Coup von Microsoft, nachdem das Unternehmen vor exakt einem Jahr mit seinen Burger-Plänen Furore machte. Zufall oder Notwendigkeit?

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