Leise PCs und Server made in Schwaben Extra Computer testet seine Komponenten schon einmal unkonventionell

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Mit besonders leisen und energiesparenden PCs, Notebooks und Servern hat sich Extra Computer einen Namen gemacht. Der baden-württembergische Hersteller gewährte IT-BUSINESS einen Blick in seine Produktionshallen.

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Extra Computer hat seinen Firmensitz im idylischen Giengen-Sachsenhausen.
Extra Computer hat seinen Firmensitz im idylischen Giengen-Sachsenhausen.
(Bild: Extra Computer)

Die ehemalige Freie Reichsstadt Giengen an der Brenz liegt im Osten Baden-Württembergs an der Grenze zu Bayern, etwa zehn Kilometer südöstlich von Heidenheim und 30 Kilometer nordöstlich von Ulm. Rund 20.000 Einwohner leben hier. In diesem idyllischen Ort ist der Hersteller und Distributor Extra Computer zuhause. Der Haupteingang schmiegt sich an die eher ländliche Umgebung an und es ist kaum zu erkennen, dass weiter hinten mehrere Frachtcontainer lagern und zwei große Hallen auf freiem Feld stehen. 130 Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Individuell

Das Unternehmen stellt zum einen unter der Eigenmarke Exone individualisierbare PCs, Notebooks und Server für Kunden aus Gewerbe, Industrie und Medizin her. Zum anderen vertreibt es die Storage- und Virtualisierungslösungen von Qnap und Lacie sowie die Notebooks und Tablets des texanischen Herstellers Motion.

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„Wir besetzen die Nische der Industrie-PCs. Außerdem zeichnet sich unser Produktportfolio durch besonders leise, stabile und energiesparende Geräte aus“, erklärt Heinz Fetzer, Geschäftsführer bei Extra Computer, den Unterschied zu deutschen Wettbewerbern.

Auf Herz und Nieren

Dabei werden neu entworfene Geräte und Komponenten auf Herz und Nieren bezüglich ihrer Tauglichkeit geprüft. Diese Tests fallen in den Aufgabenbereich von Heiko Trick, der dazu auch einmal unkonventionelle Wege geht. Um die Bruchsicherheit eines Mini-PCs von Pokini auszuloten, ließ er ihn mit Gasluftballons in die Lüfte entschweben und bat einen Jäger, die Ballons in entsprechender Höhe abzuschießen. Meist sitzt Trick jedoch weniger spektakulär in seiner Werkstatt vor Monitoren, über die Zahlenkolonnen von Benchmark-Tests flackern. Fallen die Ergebnisse einmal nicht ganz so zufriedenstellend aus, versucht er gemeinsam mit den Zulieferern das Beste aus den Bauteilen herauszuholen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie es in der Produktion weitergeht.

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