Einheitliche Serverplattform bei Extra Computer Extra Computer führt Engineered Server Layer (ESL) ein

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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Als Engineered Server Layer (ESL) bezeichnet Extra Computer die einheitliche Struktur, auf der zukünftig alle Server der Exone-Familie aufbauen. Der Hersteller integriert Mainboard, Gehäuse und andere zentrale Komponenten am eigenen Standort.

Bei der neuen Servergeneration setzt Extra Computer auf NVMe-SSDs als Storage-Medium. Das 2U-ProServer-Racksystem fasst bis zu acht U.2-SSDs.(Bild:  Extra Computer)
Bei der neuen Servergeneration setzt Extra Computer auf NVMe-SSDs als Storage-Medium. Das 2U-ProServer-Racksystem fasst bis zu acht U.2-SSDs.
(Bild: Extra Computer)

Viele kleinere Rechnerhersteller und Systemintegratoren setzen auf Barebone-Systeme, um so schnell und einfach komplette Systeme zu realisieren. Der Nachteil dieser Strategie ist die enge Bindung an den Barebone-Hersteller, die bei Problemen in der Lieferkette kritisch werden kann. Extra Computer verabschiedet sich daher mit Engineered Server Layer (ESL) von Barebone-Systemen und integriert Mainboard, Gehäuse und andere zentrale Komponenten am eigenen Standort. Diese neue Server-Struktur soll flexiblere Konfigurationen ermöglichen und zudem die Lieferkette resilienter machen, da die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern sinkt.

Die neuen Exone CoreServer sollen vor allem die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen abdecken. Der Hersteller setzt hier meist Intel-Xeon- und AMD-Epyc-Prozessoren ein, die auf den Desktop-CPUs der jeweiligen Hersteller basieren. Darüber rangieren die ProServer für anspruchsvollere Workloads mit den „großen“ Xeon- und Epyc-Modellen bis hin zu Intels Granite Rapids und AMD Epyc Genoa in Single- oder Dual-CPU-Konfiguration. Die Single-Socket-Modelle bietet der Hersteller als Rack- und als Tower-Server an.

Ganz oben im Portfolio ordnen sich die UltraServer für KI, HPC oder Hochverfügbarkeit ein. Laut Extra Computer setzt das neue Hardwarekonzept primär auf NVMe-SSDs als Speichermedien, auch bei den CoreServern. Laut dem Hersteller setzt er dabei eine hochdichte PCIe-Backplane in Kombination mit einer MCIO-Verkabelung (Mini Cool Edge IO) ein. Die Systeme sind zudem auf Microsofts Storage Spaces Direct (S2D) optimiert und für den Einsatz in Proxmox-Umgebungen vorbereitet

Die Single-Socket-ProServer bietet Extra Computer auch als Tower-Modelle an. Sie lassen sich als Standgerät oder, mit einem Umbausatz, im Rack betreiben. (Bild:  Extra Computer)
Die Single-Socket-ProServer bietet Extra Computer auch als Tower-Modelle an. Sie lassen sich als Standgerät oder, mit einem Umbausatz, im Rack betreiben.
(Bild: Extra Computer)

Gratis-Speicherupgrade als Sonderaktion

Für die Partner soll das neue ESL-Modell eine „vereinfachte und beschleunigte Bearbeitung von Projekten“ bringen, so Christian Herzog, Geschäftsführer von Extra Computer, der eine schnellere und flexiblere Konfiguration verspricht, damit die individuellen Anforderungen der Kunden besser erfüllt werden.

Zum Start von ESL bietet der Hersteller bei ausgewählten Systemen ein Gratis-Speicherupgrade: Alle konfigurierten 64-GB-Riegel werden automatisch durch 96-GB-Riegel ersetzt.

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