Apple Macbook Pro mit PROLED XDR Erstes Apple Macbook mit Touchdisplay

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Apple bringt das erste Macbook mit Touchdisplay auf den Markt. Das Notebook richtet sich an Profi-User, die auf dem Bildschirm 3D-Modelle bearbeiten oder Musikinstrumente spielen können. Dafür müssen sie aber tief in die Tasche greifen: 3.299 Euro kostet das Macbook.

Mit dem Macbook Pro mit PROLED XDR Display bringt Apple zum ersten Mal ein Macbook mit Touchdisplay auf den Markt.(Bild:  Apple)
Mit dem Macbook Pro mit PROLED XDR Display bringt Apple zum ersten Mal ein Macbook mit Touchdisplay auf den Markt.
(Bild: Apple)

Mit dem Macbook Pro bringt der iPhone-Hersteller zum ersten Mal ein Notebook mit Touch-Funktionalitäten auf den Markt. Dabei waren Touchdisplays bisher bei Apple dem iPhone und den iPads vorbehalten. Das neue Macbook Pro mit dem PROLED-XDR-Display bringt dem Hersteller zufolge aber nicht nur einen Touch-Bildschirm, sondern auch eine hohe Performance und lange Akkulaufzeiten.

Das PROLED-XDR-Display

Verfügbar ist das neue Apple-Notebook mit einem 14 oder 16 Zoll großen Touch-Display mit Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.000 Nits (HDR- und SDR-Inhalte), einem Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und variablen Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz. Der Farbraum deckt sowohl P3 als auch Adobe RGB ab und soll zudem mit einer größeren Abdeckung im Grün- und Cyanbereich für brillante Farben sorgen. Dabei soll eine Display Engine Farbe und Leuchtdichte jedes Pixels im Sub-Millisekundenbereich steuern und notwendige Anpassungen je nach Inhalt, Pixelnutzung, Temperatur und Umgebung vornehmen. Eine integrierte Kalibrierung ermöglicht es darüber hinaus, Leuchtkraft, Weißpunkt und Farbraum auf die jeweiligen Referenzwerte abzustimmen.

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Außerdem sorge eine Antireflex-Beschichtung oder das optionale Nanotexturglas für bessere Lesbarkeit mit weniger Reflexionen und Blendeffekten.

Für kürzere Latenzen hat Apple ferner den Touch-Sensor direkt in das Displaypanel integriert und nicht nur darüber gelegt.

Hohe Performance, niedriges Gewicht

Mit einem Gewicht von weniger als drei Pfund (1,38 kg beim 14-Zoll-Modell) ist das Touch-Macbook rund 230 g leichter als aktuelle Profi-Modelle mit 14-Zoll-Bildschirm. Das 16-Zoll-Modell ist mit seinen 1,82 kg sogar 320 g leichter als vergleichbare Touch-Notebooks der Konkurrenz.

Angetrieben wird das neue Macbook Pro von dem M5 Pro und dem M5 Max. Die 18-Core-CPU mit einer bis zu 20-Core-GPU und Neural Accelerator hat Apple im März 2026 vorgestellt. Zum Einsatz kommen sie bereits im Macbook Pro und im Mac mini. Damit soll es möglich sein, Code zu kompilieren und KI-Aufgaben durchzuführen. Dazu gehören etwa DNA-Sequenzierungen und die Bearbeitung von 8K-ProRes-Videos. Mit dem ebenfalls 18-kernigen M5 Max (mit bis zu 40-Core-GPU) können Apple zufolge große Sprachmodelle (LLMs) mit Hunderten von Milliarden Parametern vollständig auf dem Macbook ausgeführt und anspruchsvolle Workflows wie die Postproduktion von 8K-Videos beschleunigt werden.

Während der gemeinsame Arbeitsspeicher bei den M5-Pro-Modellen bis zu 64 GB umfassen kann, gibt es bei den M5-Max-Macbooks bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Die SSDs können mit dem M5 Pro bis zu 16 TB groß sein.

Lange Akkulaufzeiten

Das neue Macbook Pro bietet laut Hersteller Batterielaufzeiten von bis zu 24 Stunden und unterstützt schnelles Laden. In nur 30 Minuten soll das Touch-Macbook auf bis zu 50 Prozent geladen werden können. Zudem gibt es zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Dazu gehören neben dem MagSafe drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, ein HDMI- und ein Kopfhöreranschluss sowie ein SDXC-Kartensteckplatz. Zusätzlich unterstützt das Profi-Notebook bis zu drei externe Displays mit dem M5 Pro und bis zu vier mit dem M5 Max. Ebenfalls an Bord sind WLAN 7 und Bluetooth 6.

Außerdem integriert ist ein Sechs-Lautsprecher-System mit einem neuen Tief- und Hochtöner-Design, das für tiefere Bässe und eine bessere Klangverteilung sorgen soll.

Golden Gate und Dynamic Island

Als Betriebssystem ist das neue macOS 27 Golden Gate installiert. Es soll reaktionsschneller sein und neue Funktionen und Apps bereithalten. So sortiert beispielsweise Safari, Tabs automatisch nach Themen und eine überarbeitete Suche sorgt für einen umfassenderen Inhaltsindex für Spotlight, Fotos und Mails.

Als erstes Macbook erhält das neue Touch-Gerät ferner die vom iPhone bekannte Funktion „Dynamic Island“. Am oberen Bildschirmrand werden wie beim iPhone Live-Aktivitäten und wichtige Informationen angezeigt, auf die Nutzer schnell reagieren können.

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Außerdem kommt nach Jahren das leuchtende Apfel-Logo auf der Rückseite des Displays zurück.

Preise und Verfügbarkeiten

Das neue Macbook Pro mit PROLED-XDR-Display kann ab sofort vorbestellt werden. Erhältlich sollen die Notebooks in Space Schwarz und in Silber ab 6. November 2026 sein.

Dabei soll die günstigste Variante, das 14 Zoll große Macbook Pro mit PROLED XDR Display und M5 Pro, ab 3.299 Euro (UVP) teuer sein. Das 14-Zoll-Gerät mit M5 Max kostet ab 5.119 Euro (UVP).

Das 16 Zoll große Macbook Pro mit PROLED XDR Display und M5 Pro ist ab 3.899 Euro (UVP) erhältlich. Mit dem M5 Max wird es 5.599 Euro (UVP) kosten.

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