Apple Mac mini und Mac Studio Apple Mac mini und Mac Studio mit neuen Chips

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Ausgestattet mit neuen Prozessoren sollen die kompakten Apple-Desktops, der Mac mini und das Mac Studio, leistungsfähiger sein. Zudem sollen der M6 im Mac mini und der M5 Ultra im Mac Studio laut Apple die KI-Performance deutlich erhöhen.

Apple hat neue auf eine hohe KI-Leistung ausgerichtete Mac minis und Mac Studios mit neuen Prozessoren präsentiert. (Bild:  Apple)
Apple hat neue auf eine hohe KI-Leistung ausgerichtete Mac minis und Mac Studios mit neuen Prozessoren präsentiert.
(Bild: Apple)

Apple hat den neuen Mac mini und den neuen Mac Studio vorgestellt. Sie sollen sich durch die leistungsfähigeren Chips und schnelleren Speicher auszeichnen. Dabei verfügt der M6 als 2-Nanometer-Chip über eine 12-Core-CPU, eine 12-Core-GPU und eine Dual-16-Core-Neural-Engine. Der M5 Ultra hingegen basiert auf der ersten Quad-Die-Architektur von Apple. Als Betriebssystem ist das neue macOS 27 Golden Gate mit der nächsten Generation von Apple Intelligence aufgespielt.

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Mac mini mit M6 oder M5 Pro

Beim neuen Mac mini haben Power-User jetzt die Wahl zwischen dem neuen M6-Chip und dem M5 Pro. Letzterer wurde im März 2026 vorgestellt und kommt bereits im MacBook Pro zum Einsatz. Er hat eine bis zu 18-Core-CPU und eine bis zu 20-Core-GPU und soll dank Neural Accelerators in jedem Kern eine hohe KI-Rechenleistung bieten. KI-Workflows wie das Upscaling von Fotos und Videos lassen sich Apple zufolge problemlos bewältigen. Der Kraftzwerg unterstützt mit M5 Pro bis zu 64 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher mit 307 GB/s Speicherbandbreite.

Zudem unterstützt der mini-Rechner jetzt Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie 2,5-Gbit/s-Ethernet für schnellere kabelgebundene Verbindungen (optional auch 10 Gbit). Auf der Vorderseite befinden sich zwei USB-C-Anschlüsse, die USB 3 unterstützen, sowie ein Kopfhöreranschluss. Auf der Rückseite befinden sich drei Thunderbolt-4-Anschlüsse (Mac mini mit M6) und drei Thunderbolt-5-Anschlüsse (Mac mini mit M5 Pro) sowie HDMI und Ethernet.

Mac Studio mit M5 Max oder M5 Ultra

Die Profi-Rechner erhalten Apple zufolge mit den neuen Chips einen Performance-Booster. So soll es mit dem M5 Ultra unter anderem möglich sein, bei unkomprimiertem 8K-Filmmaterial Farben in Echtzeit zu korrigieren. Dabei kann der Power-Rechner mit M5 Ultra auf eine CPU mit bis zu 36 Kernen und eine GPU mit bis zu 80 Kernen zurückgreifen. Mit an Bord sind ferner Neural Accelerators, die eine wesentlich höhere KI-Performance ermöglichen sollen. Dazu gibt es bis zu 512 GB Arbeitsspeicher mit einer Speicherbandbreite von 1,2 TB/s und bis zu 16 TB Massenspeicher. Auch die Speicherleistung soll durch eine SSD-Architektur auf Basis von PCIe Gen 6 schneller sein.

Mit dem M5 Max gibt es eine 18-Core-CPU, eine bis zu 40-Core-GPU mit Neural Accelerators in jedem Kern und bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher.

Darüber hinaus gibt es beim Mac Studio jetzt WLAN 7 und Bluetooth 6 sowie Thunderbolt-5-Anschlüsse. So sollen schnelle externe Speicher, Gehäuse für PCIe-Erweiterungen und leistungsstarke Hub-Lösungen für anspruchsvolle Workloads angeschlossen werden können. Thunderbolt 5 ermögliche außerdem die Anordnung mehrerer Mac-Studio-Systeme im Cluster.

Neu ist bei den Desktop-Rechnern auch das Betriebssystem, das verschiedene KI-Funktionen, Apps und beispielsweise eine überarbeitete Liquid-Glass-Oberfläche bieten soll.

Verfügbarkeit und Preise

Gefertigt sind die neuen Macs dem Hersteller zufolge mit einem hohen Recyclinganteil. Dabei bestehe der Mac mini zu 50 Prozent aus recycelten Materialien, darunter 100 Prozent recyceltes Aluminium im Gehäuse und 100 Prozent recycelte Seltene Erden in allen Magneten. Beim Mac Studio liegt der Recyclinganteil bei insgesamt 35 Prozent. Dabei besteht das Gehäuse zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium, in den Magneten stecken vollständig recycelte Seltene Erden. Die Verpackung besteht komplett aus faserbasiertem Papier.

Die neuen Modelle des Mac mini und Mac Studio sind ab 22. September 2026 verfügbar. Eine Ausnahme ist der Mac Studio mit 512 GB RAM. Er soll Ende Oktober 2026 in die Läden kommen. Und während der Startpreis des Mac mini von 949 Euro auf 1.049 Euro (UVP) gestiegen ist, sind die Preise des Mac Studio im Vergleich zum Vorgängermodell stabil geblieben. Der Mac mini (M5 Pro) ist ab 1.999 Euro (UVP) erhältlich.

Den Mac Studio mit M5 Max gibt es ab 2.999 Euro (UVP). Mit dem M5 Ultra kostet der Power-Rechner ab 6.599 Euro (UVP). Etwas niedriger liegen die Preise für den Bildungsbereich.

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