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Digital Transformation

Western Digital Ultrastar Serv60+8, Intelliflash und Active Scale

Enterprise-Storage für Big Data und Fast Data

| Autor: Klaus Länger

Der Storage-Server Ultrastar Serv60+8, den die Western Digital Corporation unter ihrem HGST-Brand auf den Markt bringt, bietet 60 Laufwerksschächte für HDDs oder SSDs und acht zusätzliche Plätze für SAS-, SATA- oder NVMe-SSDs, die zur Datenbeschleunigung dienen.
Der Storage-Server Ultrastar Serv60+8, den die Western Digital Corporation unter ihrem HGST-Brand auf den Markt bringt, bietet 60 Laufwerksschächte für HDDs oder SSDs und acht zusätzliche Plätze für SAS-, SATA- oder NVMe-SSDs, die zur Datenbeschleunigung dienen. (Bild: Western Digital)

Mit neuen Hybrid- und All-Flash-Storage-Systemen sowie einem verbesserten Activescale-Objektspeichersystem will die Western Digital Corporation (WDC) ihre Position in Software-definierten, skalierbaren Enterprise-Storage-Umgebungen ausbauen.

Für die SDS-Archivierung, Media Streaming, Content Repositories, Backup sowie für Remote Office- und Private-Cloud-Umgebungen bringt WDC unter ihrem HGST-Brand die Hybrid-Storage-Server-Plattform Ultrastar Serv60+8 auf den Markt. Die Storage-Server bieten 60 3,5-Zoll-Einschübe für SAS- oder SATA-Drives. Davon können bis zu 24 für 2,5-Zoll-SATA- oder SAS-SSDs genutzt werden. Die maximale Kapazität mit 60 HGST-He12-HDDs liegt bei 780 TB. Zusätzlich verfügt das System über Platz für acht weitere 2,5-Zoll-SSDs zur Datenbeschleunigung. Je nach Anforderung an die Performance können SATA-, SAS- oder NVMe-SSDs genutzt werden. Die Helioseal-HDDs werden mit Isovibe- und Arcticflow-Technologien eingesetzt, die Leistungseinbrüche durch Vibrationen oder eine ungenügende Kühlung auch bei vielen Platten auf engem Raum verhindern sollen. Die Rechenleistung für den Controller liefern zwei Intel-Xeon-Prozessoren aus der Skylake-SP-Serie mit bis zu 18 Cores pro CPU. Die Konfigurationen der Ultrastar-Serv60+8-Serie beginnen bei 144 TB. Die Storage-Server-Plattformen sind ab sofort in verschiedenen Konfigurationen erhältlich.

Activescale mit höherer Kapazität

Die Activescale-Objectstorage-Systeme von HGST wurden für das Speichern von unstrukturierten Daten im Petabyte-Bereich entwickelt., etwa für Big-Data-Anwendungen oder die Band- und Legacy-NAS-Konsolidierung für Backup- und Archivierungs-Workloads. Das Activescale-System P100 bietet dabei eine Maximalkapazität zwischen 864 TB und 5,4 PB, das X100 kann von einem PB nun auf bis zu 63 PB in einem einzigen Namespace skaliert werden. Dabei sollen die mit Helioseal-HDDs bestückten Systeme einen Durchsatz von bis zu 20 GB/s liefern. Mit der OS-Version 5.3 erlauben die Systeme nicht nur eine höhere Kapazität, sondern auch zusätzliche Funktionen. Dazu zählen Unified Data Access, eine NFS-Schnittstelle zum Einlesen und Verwalten von Daten im traditionellen Datei-Systemformat, eine Hybrid-Cloud-Replikation auf AWS-Buckets und für ausgewählte Kunden einen Docker-Support.

Intelliflash NVMe-Flash-Arrays

Mit der Übernahme von Tegile im vergangenen Jahr erwarb WDC einen All-Flash-Spezialisten. Unter dem Tegile-Brand bringt der Hersteller die Intelliflash NVMe-Flash-Arrays N5200 und N5800 auf den Markt. Sie sind laut WDC für Echtzeit-Transaktionsanwendungen, sowie als Speicher für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz konzipiert. Mit der OS-Version 3.9 können die Arrays der N-Serie von 19 TB bis 1,3 PB Solid State Storage skaliert werden. Dabei kommen Erweiterungseinheiten mit SAS-Drives zum Einsatz.

Symbiotics Design

Ein Vorteil von WDC im Storage-Umfeld liegt laut Phil Bullinger, Senior Vice President und General Manager für Data Center Systems, im so genannten Symbiotics Design. Seine Firma stellt Geräte, Plattformen und Systeme selbst her. Die Spannbreite reicht dabei von der Chipfertigung, über HDD- und SSD-Laufwerke mit eigenem Controller, bis hin zum Enterprise-System mit eigenem OS. Die einzelnen Entwicklungsabteilungen stehen dabei laut Bullinger in Kontakt und profitieren von den jeweiligen Erfahrungen. Zudem habe WDC so die komplette Lieferkette für Storage-Hardware in der eigenen Hand. Auch die Probleme im Joint-Venture mit Toshiba für die 3D-NAND-Fertigung seien ausgeräumt, ergänzt Bullinger.

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