Internet beschleunigt in Krisenzeiten den Wandel im Handel E-Commerce ist mehr als nur Online-Shopping

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Während allerorten die Umsätze zurückgehen, legen Online-Shops in der Regel weiter zu. Doch E-Commerce heißt beispielsweise auch elektronische Beschaffung. IT-BUSINESS zeigt auf, worauf sich Händler einstellen sollten.

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Die Krise muss ein analoges Phänomen sein, denn in der digitalen Wirtschaft sucht man vergeblich nach ihr. Unbeeindruckt von der wohl heftigsten Konjunktur-Delle seit Ende der 20er-Jahre, lässt sich dieser Wirtschaftszweig nicht unterkriegen. So kann man bald schon von Jahrzehnten sprechen, in denen im E-Business Wachstum an der Tagesordnung ist. Auch wenn es erst zwei Jahrzehnte sind, so ist seit den 90er-Jahren immer häufiger vom so genannten „E-Business“ die Rede, wenn Geschäfte vollständig oder teilweise elektronisch abgewickelt werden. Zumeist wird der Begriff im Kontext des Internets verwendet. Dazu zählen der elektronische Handel (E-Commerce), aber auch E-Publishing und elektronischer Zahlungsverkehr sowie das elektronische Beschaffungswesen (E-Procurement). Ebenso zählen Werbemaßnahmen im Internet dazu, die übrigens zu den größten Wachstumstreibern gerechnet werden.

Siegeszug der Webservices

Gegenwärtig zieht sich der Trend quer durch die IT-Branche, Unternehmen über Webservices zu vernetzen. Auch das fällt unter E-Business, denn zunehmend wird der elektronische Geschäftsverkehr als Teil oder auch Bindeglied der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens gesehen. Zunehmend spricht man also auch von E-Business, wenn ganz allgemein Geschäftsprozesse eines Unternehmens über das Internet abgewickelt werden.

Lernen durch Schmerz

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende ist die Branche nun einen Schritt weiter im „Hypecycle“. Damals war es die Internetbranche, die eine Krise auf ihre Kappe nehmen musste. Wobei auch damals die Finanzbranche nicht ganz unschuldig war. Sobald in einem Business-Plan das Wort „Internet“ vorkam, warfen Venture-Capital-Geber den Jungmanagern die Geldbündel nur so um die Ohren. Inzwischen weiß jeder, dass auch E-Commerce ein solides Geschäft sein muss. Internet-Unternehmer haben in den vergangenen Jahren viel gelernt und wissen in der Regel genau, was realistisch ist und was nicht. Doch die Dotcom-Welt ist schon lange wieder in Ordnung. Kein Wunder also, dass die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft gegenwärtig sehr gut ist. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat ihn jüngst genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt sind 168 Fragebögen „digitaler Arbeitnehmer“ ausgewertet worden. Über die Hälfte der Befragten schätzte die Beschäftigungssituation in diesem Jahr gut bis sehr gut ein. Für 2010 rechnen 54 Prozent mit einer guten bis sehr guten Beschäftigungssituation.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zur Jobsituation in E-Business-Unternehmen und zum Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise und E-Commerce.

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