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Projekte mit Shopware
Über 100 qualifizierte Leads gehen derzeit jeden Monat bei der Shopware AG ein. Die Software-Schmiede mit Sitz in Schöppingen, nahe der holländischen Grenze, braucht deshalb dringend mehr Partner. Noch vor einem Jahr hatte der Geschäftsplan eher bescheidenes Wachstum und einen vorsichtigen Aufbau des Channel-Geschäfts vorgesehen. Doch diesen Plan hat die Realität überholt. Der Zulauf ist so groß, dass der Hersteller das Thema „Kaltaquise“ derzeit völlig auf Eis gelegt hat.
„Mit dem aktuellen Release 3.0 haben wir ein Produkt, das Out of the Box vom Händler zu einem attraktiven Preis vertrieben und installiert werden kann. Der Einstieg liegt bei 795 Euro. Größere Projekte, bei denen umfangreicher Service geleistet wird, kommen aber auch schnell auf einen Umsatz von 30.000 bis 40.000 Euro, von denen das Enterprise-Paket als Rundum-Sorglos-Lösung rund 12.000 Euro kostet, der Rest entfällt auf den Service des Resellers“, betont Shopware-Vorstand Stefan Heyne. Gesucht werden daher vor allem IT-Systemhäuser mit Fokus auf E-Commerce, die in der Lage sind, eingehende Leads zeitnah zu bearbeiten.
Vor vier Wochen hat Shopware das neue Release 3.03 auf den Markt gebracht. Es enthält eine Reihe neuer Schnittstellen zu Zahlungsdienstleistern, darunter PayPal Express, Heidelpay, Saferpay und Gate2Shop, ein CRM-Modul, das die gesamte Kundenkommunikation übersichtlich verwaltet, und Premiuminhalte für Kunden mit Wartungsvertrag. Diese können so bereits auf Funktionen zugreifen, die Kunden ohne Wartungsvertrag erst im nächsten Major Release zur Verfügung gestellt werden.
T-Home bietet Mietshop
Ein Beispiel für ein Mietmodell, das auch kleinere und mittelständische Unternehmen adressiert, kommt aus dem Hause T-Home. Die „Pacht“ für ein virtuelles Geschäft namens „Shop Starter“ kostet bei der Telekom-Tochter 9,99 Euro pro Monat. Bei diesem Paket können aber nur bis zu 100 Artikel in bis zu 10 Kategorien angeboten werden. Integriert ist dabei die Abwicklung unterschiedlicher Zahlungsmethoden (beispielsweise Rechnung oder Kreditkarte) sowie Schnittstellen zu eBay zur automatisierten Angebotserstellung.
Wer mehr Artikel pro Monat verkauft (1.000 oder 15.000) muss auch teurere Shopversionen mieten.
Um den Shop zu etablieren, unterstützt T-Home Werbeanzeigen bei Google – die so genannten „Google Adwords“. Je nach Paket beinhaltet der Shop ein Google-Startguthaben von 75 bis 100 Euro oben drauf. Dieses Keyword-Advertising sorgt für eine prominente Platzierung des Shops im Werbebereich der Suchmaschine Google. Mit etwa 90 Prozent Marktanteil bei den Suchanfragen reicht vielen eine Google-Platzierung.
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