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Definition Was ist E-Commerce?

Autor / Redakteur: Updater / Sarah Nollau

Der Online-Handel boomt, ein Großteil sämtlicher Umsätze wird heute über das Internet erzielt – mit steigender Tendenz. Bei allen Vorteilen für Kunden und Händler gibt es dabei auch so manches zu beachten. Ein Überblick über das Thema E-Commerce.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Gründe für die Beliebtheit des Online-Handels gibt es viele. Öffnungszeiten rund um die Uhr, keine Parkplatzsuche sondern komfortables Bestellen vom Sofa aus, eine große Auswahl sowie übersichtliche Produktpräsentationen verleiten zum Kauf und bieten ein Höchstmaß an Bequemlichkeit und Transparenz für den Kunden. Auch die Möglichkeit, Preise per Mausklick zu vergleichen sowie Meinungen und Bewertungen anderer Nutzer einzuholen, hebt den elektronischen Handel vom traditionellen Ladengeschäft ab. Aber auch für den Händler bietet E-Commerce einige Vorteile im Vergleich zum stationären Vertrieb. Finanzielle Aufwände für Ladengeschäft und Verkaufspersonal fallen weg, wodurch meist deutlich günstigere Verkaufspreise möglich sind. Lediglich der Umstand, dass die Ware nicht angefasst und ausprobiert werden kann, erweist sich einhergehend mit der theoretischen Möglichkeit des Datenmissbrauchs und so manchen Unsicherheitsfaktoren beim Bezahlen als Nachteil dieser Vertriebsform.

Trends im E-Commerce

Die Entwicklung im E-Commerce geht eindeutig in Richtung Cross-Channel und Same-Day-Delivery, wobei sich das Verbinden verschiedener Kanäle in den kommenden Jahren verstärken wird. Cross-Channel-Modelle, bei denen stationärer Handel und Online-Shop eng miteinander kooperieren, werden sich am Markt durchsetzen, die Weiterentwicklung wird auch vor Online-Shops nicht haltmachen. Same-Day-Delivery-Konzepte mit Lieferzeiten unter drei Stunden werden den gängigen Standard im Onlinehandel darstellen. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass die Dauer der Lieferung ein wesentliches K.O.-Kriterium für Käufer darstellt.

Bezahlsysteme im E-Commerce

Online-Shop-Betreiber haben die Pflicht, die Rechnungserstellung sowie das Inkasso so transparent und sicher wie möglich zu gestalten und umfangreiche Eingabe- und Transaktionsprozeduren zu vermeiden. Dabei steht die Sicherheit der übertragenen Daten an erster Stelle, die Verschlüsselung der übermittelten Daten durch das als sicher geltende SSL-System ist heute gängiger Standard. Bei der Zahlungsart bestehen allerdings mitunter unterschiedliche Präferenzen zwischen Anbieter und Kunde. Online-Händler legen Wert darauf, dass der Eingang der Zahlung unter allen Umständen gewährleistet ist und bevorzugen daher Vorauszahlung, Zahlung per Nachnahme oder Kreditkartenzahlung, Kunden ziehen es eher vor, per Lastschrift oder gegen Rechnung zu bezahlen, da diese beiden Zahlungsarten ihre Position im Fall einer Reklamation stärken. Hier sind elektronische Bezahlsysteme wie Paypal, Giropay und Sofortüberweisung eine interessante Option, da diese nicht nur eine problemlose Zahlungsabwicklung, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit für Käufer und Verkäufer bieten.

Fazit

E-Commerce umfasst alle umsatzorientierten Verkaufs- und Kauftransaktionen, die über das Internet abgewickelt werden, diese Vertriebsart bietet sowohl Kunden als auch Online-Händlern zahlreiche Vorteile. In Zukunft wird die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel immer wichtiger werden, da dadurch massive Synergien geschaffen werden, welche Käufer und Verkäufer zugute kommen. E-Commerce und traditioneller Einzelhandel sollten daher stets als Einheit betrachtet werden.

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