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IFA 2017

Die Cloud für Zuhause

| Autor: Klaus Länger

Eine IFA-Premiere von Western Digital ist My Cloud Home. Die Geräte mit einer oder zwei HDDs sollen ein zentraler Datenspeicher für Privatanwender und Familien sein. My Cloud Home soll sowohl Cloudspeicher als auch herkömmliche NAS-Geräte ablösen.
Eine IFA-Premiere von Western Digital ist My Cloud Home. Die Geräte mit einer oder zwei HDDs sollen ein zentraler Datenspeicher für Privatanwender und Familien sein. My Cloud Home soll sowohl Cloudspeicher als auch herkömmliche NAS-Geräte ablösen. (Bild: Western Digital)

Eine der Grundideen von Cloud-Lösungen ist es, Komplexität vom Anwender fernzuhalten. Alles soll möglichst einfach und flexibel funktionieren. Western Digital will das mit My Cloud Home auf den lokalen Datenspeicher übertragen. Das Gerät feiert auf der IFA Premiere. Die WD-Tochter Sandisk zeigt eine Micro-SD-Karte mit 400 GB Kapazität, ein neuer Rekord.

Auf 14 unterschiedlichen Geräten und noch etlichen Cloud-Speichern sowie Social-Media-Anwendungen haben Anwender heutzutage ihre privaten Daten, Bilder, Videos, Musikstücke oder Videos gespeichert. Hier wird schnell unübersichtlich, wo was liegt und ob die betreffenden Dateien irgendwie gesichert wurden. My Cloud Home soll alle diese Daten in einem Gerät konsolidieren, das besonders einfach zu bedienen und extrem sicher sein soll. Bei My Cloud Home Duo können alle Daten auf zwei Platten gespiegelt werden. Ein einfacher Fernzugriff über App oder Browser soll dabei die Verteiler eines privaten lokalen Datenspeichers und die einer Cloud-Lösung verbinden.

Android statt GNU-Linux

Als Betriebssystem für My Cloud Home und My Cloud Home Duo dient ein von Western Digital spezifisch auf die Anforderungen eines Speichersystems angepasstes Android, das eine einfachere Konfiguration ermöglichen soll, als bisher bei NAS-Geräten übliche Linux-Varianten. Der Hersteller hat sogar einen RAID-1-Treiber für das Betriebssystem erstellt, um ein Spiegeln zweier Platten zu ermöglichen. Auch einen Samba-Server gibt es bei der WD-Speicherlösung nicht.

Die Anwender soll das alles aber gar nicht interessieren. Sie legen nach dem ersten Start der Maschine einfach einen ersten Account an, der etwas höhere Rechte besitzt, aber keinen Zugriff auf die Daten weiterer Nutzer. Auch der sichere Zugriff auf My Book Home über das Internet soll in Windeseile erledigt sein. Der WD-Speicher kann Daten von USB-Datenträgern, Cloud-Speichern und älteren WD-NAS-Laufwerken einfach importieren. Daten auf Geräten wie PCs, Notebooks oder Tablets werden laut WD ebenso einfach synchronisiert.

Fernsehsendungen, Filme, selbstgedrehte Videos und Musik auf der My Cloud Home werden mittels der App Plex auf einem Smart TV oder mit einem Mediaplayer abgespielt. Der Quadcore-ARM-Prozessor von Realtek in der WD-Box übernimmt dabei das Transcoding. Weitere Apps können über einen eigenen App-Store installiert werden, geplant ist auch eine Smart-Home-Einbindung via Z-Wave.

My Cloud Home wird mit Speichergrößen zwischen zwei und acht TB zu Preisen zwischen 180 und 370 Euro (UVP) erhältlich sein. Für My Cloud Home Duo gibt der Hersteller Preise zwischen 370 Euro (UVP) für die Vier-TB-Version und 780 Euro (UVP) für die 16-TB-Version an. Bei der Nutzung der Datenspiegelung halbiert sich die Kapazität.

SanDisk Ultra microSDXC UHS-I-Karte

Eine weitere IFA-Neuheit ist die Micro-SD-Karte mit der bislang größten Speicherkapazität von 400 GB. Sie soll bis zu 40 Stunden Video in Full-HD-Qualität speichern. Zudem erfüllt sie die A1-Anforderungen für einen schnellen Start von auf der Karte abgelegten Apps. Die Transferrate gibt der Hersteller mit 100 MB /s an. Die SanDisk Ultra microSDXC UHS-I-Karte kommt mit zehn Jahren Herstellergarantie und soll 250 Euro kosten.

Besichtigen kann man die neuen Western-Digital- und Sandisk-Produkte in der IFA-Halle 17 auf Stand 112.

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