Was sind die derzeitigen Herausforderungen und die größten Schmerzpunkte für Anbieter von Security-Lösungen und deren Partner? Und wie kann Künstliche Intelligenz (KI) ihnen allen helfen?
Kann KI die IT-Sicherheit verbessern?
(Bild: Alexander Limbach - stock.adobe.com)
Anbieter von Security-Software und ihre Partner stehen auch in diesem Jahr vor der Herausforderung, Kunden möglichst vollständig vor allen Gefahren aus dem Internet (und sonst woher) zu schützen. Wie jedes Jahr wurden allerdings die Herausforderungen dabei nicht geringer. Kann Künstliche Intelligenz vielleicht dabei helfen? Das und noch viel mehr fragten wir Vertreter von Arcserve, Arctic Wolf, Barracuda, Brandmauer, Kaseya, Kaspersky, Myra und Netgo.
In einem waren sie sich alle einig: Die digitale Angriffsfläche von Unternehmen ist 2024 größer als je, sie hat sich mit jeder neuen Software, jedem neuen Verfahren und jeder neuen Technik um ein weiteres Stück erweitert. Im Rahmen einer neuen Umfrage erklärten rund ein Drittel (34 %) der deutschen Firmen, dass ihre Sicherheitsvorkehrungen dafür jedoch unzureichend sind. Knapp die Hälfte (43 %) findet es schwierig, Sicherheitsmaßnahmen wie Zugangskontrollen und Authentifizierungsprozesse konsistent umzusetzen. 36 Prozent befürchten, dass sie nur unzureichenden Einblick in das eigene Netzwerk haben.
Für die Anbieter von Security-Software und ihre Partner bedeutet dieser „Wildwuchs“ entsprechend jede Menge Arbeit – Andreas Török, Managing Director der Netgo Production, der Managed Services und Cloud Einheit der Netgo, macht in der Folge aber auch einen Wildwuchs bei den Sicherheitslösungen aus. Security-Anbieter, Channel-Partner und ihre Kunden stehen gemeinschaftlich vor der Herausforderung, einer immer komplexeren Bedrohungslandschaft mit Maßnahmen zu begegnen, die von immer weniger Menschen kontrolliert werden können. Denn sowohl die zunehmende Komplexität als auch der Fachkräftemangel wird praktisch von allen durch IT-Business gefragten Security-Experten als größte Herausforderung genannt.
Genau wie knappe Budgets. „Viele Organisationen unterschätzen noch immer die Gefahren durch Cyberangriffe und deshalb auch den Wert von Cybersicherheit“, erläutert Stephan Meisenzahl, Senior Manager Revenue Operations bei Myra Security. Diese „Fehlpriorisierung“ zwinge viele CISOs dazu, mit unzureichenden Budgets zu jonglieren.
Aber dessen ungeachtet müssten die Gefahren weiterhin abgewehrt werden, sie nehmen – Stichwort Ransomware – ja nicht ab. „Die Komplexität der IT-Sicherheit erfordert eine entsprechende Schulung unserer Mitarbeiter. Allerdings sind Zeit und Fachkräfte derzeit ein knappes Gut, was es uns besonders schwer macht, den eingeschlagenen Wachstumspfad beizubehalten“, gibt Volker Bentz Einblick. Der Gründer und Gesellschafter der Pfälzer Brandmauer IT GmbH sieht im Fachkräftemangel gar eine Bedrohung für das eigene Wachstum, nicht nur für das der Kunden.
Arbeit bleibt für Dienstleister aber genug: „Vielen Unternehmen fehlt es an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Risiken zu minimieren, Schwachstellen zu beheben und auf Angriffe adäquat zu reagieren. Dementsprechend haben Channel-Partner und Sicherheitsanbieter, mit denen sie zusammenarbeiten, hier die Möglichkeit, nicht nur mithilfe von effektiven Sicherheitstechnologien, sondern auch durch 24/7-Monitoring sowie Expertenwissen und -einblicke zu unterstützen“, berichtet Emanuela Puglisi, Channel Sales Manager, Germany & Switzerland, bei Barracuda Networks. „Wirksame Präventions- und Erkennungsmaßnahmen bleiben in diesem Zusammenhang die wichtigste erste Verteidigungslinie.“
Interview
Volker Bentz von Brandmauer IT im Gespräch
IT-Security braucht KI
Volker Bentz, Geschäftsführer und Gründer von Brandmauer IT
(Bildquelle: Brandmauer IT)
Was sind in diesem Jahr die Hauptthemen für Sie als Security-Dienstleister? Bentz: Im Mittelpunkt stehen definitiv die vielfältigen IT-Security-Anforderungen unserer Kunden in gemanagten Produkten abzubilden. In diesem Schritt nutzen wir MSSP, um eine effiziente sowie sichere Produktion anzustreben und dabei gut skalierbar zu bleiben. Darüber hinaus liegt unser Fokus auf der Unterstützung bei richtiger Umsetzung der NIS2-Richtlinie, die bis zum 17. Oktober 2024 von betroffenen Unternehmen in allen EU-Staaten, in nationales Recht umgewandelt werden muss. Welche Rolle spielt KI in der Security-Beratung? Bentz: KI ist mittlerweile in all unseren IT-Security-Produkten fester Bestandteil bei der Erkennung von Angriffen und Einbruchsversuchen. Ohne KI wären wir heute nicht mehr in der Lage unsere Kunden so zu schützen, wie es die derzeitige Gefahrenlage erfordert. Wo finden sich bei Ihnen als Dienstleister aktuell die Schmerzpunkte? Bentz: Die Komplexität der IT-Sicherheit erfordert eine entsprechende Schulung unserer Mitarbeitenden. Allerdings sind Zeit und Fachkräfte derzeit ein knappes Gut, was es uns besonders schwer macht, den eingeschlagenen Wachstumspfad beizubehalten. Wir befürchten, dass wir den bisherigen Zuwachs, der deutlich über dem Marktwachstum lag, nicht ohne Weiteres fortsetzen können. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft Kompromisse eingehen und uns mit weniger zufriedengeben müssen.
NIS2 und die große Politik
Darüber hinaus liegt der Fokus von Dienstleistern wie Brandmauer 2024 auf der Umsetzung der NIS2-Richtlinie, die bis Ende des Jahres in allen EU-Staaten in nationales Recht umgewandelt werden muss. Das beschäftigt die Branche entsprechend vollumfänglich.
„Gerade im Hinblick auf neue Regularien wie die europäische NIS2-Richtlinie müssen sich unsere Partner entsprechend informieren und ihren Kunden die richtigen Lösungen und Services zur Verfügung stellen“, berichtet Sören Kohls, Head of Channel Germany bei Kaspersky. Dies erfordere gute Kenntnisse der Richtlinien selbst, aber auch hinsichtlich der Implementierung entsprechender technischer und organisatorischer Maßnahmen, um die Compliance zu gewährleisten. „Außerdem müssen unsere Partner den zunehmenden Bedarf an Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitern decken. Da viele Sicherheitsvorfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, ist es unerlässlich, dass Mitarbeiter über die neuesten Bedrohungen informiert sind und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen können, um diese zu erkennen und zu bekämpfen.“
Stand: 08.12.2025
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Weniger berechenbar als Gesetze gestaltet sich die geopolitische und wirtschaftliche Lage, die laut Meisenzahl ähnlich wie Großereignisse wie die Europawahlen und die Europameisterschaft „zusätzlich Begehrlichkeiten bei Cyberkriminellen“ weckt. Schon im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der registrierten Angriffe verdoppelt, 2024 werde sich dies voraussichtlich wiederholen.
Angesichts dieser komplexen Bedrohungslage müssten sich auch IT-Systemhäuser dem Thema Outsourcing von Security Services stellen. „Ihre Kunden wollen nicht nur Digitalisierungs-, Netzwerk- und Storage-Technologien, sondern vor allem auch IT-Security-Angebote. Denn der Schutz der Systeme ist eine Aufgabe, für die die IT-Abteilungen der Unternehmen oftmals keine ausreichenden Inhouse-Ressourcen haben“, berichtet Tim Berndt, Vice President Sales DACH bei Arctic Wolf. Deshalb sei eine Zusammenarbeit mit Managed-Security-Providern entscheidend, sie könnten das entsprechende Knowhow, die Manpower und die Technologien bereitstellen sowie die Beratung übernehmen.
„Es gibt eine Vielzahl großer Themen, die aktuell sowohl IT-Security-Provider als auch Unternehmen anderer Branchen beschäftigen“, fasst sein Kollege Dr. Sebastian Schmerl, Vice President Security Services EMEA bei Arctic Wolf, zusammen. „Dazu gehören: politisch motivierte Cyberattacken wie die kürzlich aufgedeckte Spionage innerhalb des Europäischen Parlaments durch China und die Hacker-Attacke auf die SPD. Hinzu kämen wie besprochen der IT-Fachkräftemangel und die oftmals fehlende Inhouse-Expertise. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass aktuell auch das Outsourcing der IT-Sicherheit zum Schlüsselfaktor bei der Reduzierung von Cyberrisiken sowie bei der Abwehr von Cyberangriffen geworden ist.“
MDR, TI und quantenresistente Verschlüsselung
Die Bedrohungslage und ihre neusten Implikationen sind damit klar. Wie aber darauf reagieren? Welche Mittel stehen den Verteidigern zur Verfügung? Kohls von Kaspersky sieht hier klar zwei Themenkomplexe dominieren: Managed Detection and Response (MDR) und Threat Intelligence (TI). „TI bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle Bedrohungslandschaft, wodurch sich Unternehmen proaktiv gegen Cyberkriminelle wappnen sowie potenzielle Schwachstellen identifizieren und eliminieren können, bevor diese ausgenutzt werden können“, so Kohls.
In Fachkreisen findet zudem die jüngsten Erfolge im Quanten Computing große Beachtung, droht durch sie doch ein weiterer Angriffsvektor – auf den es adäquat zu reagieren gilt: „Die Entwicklung einer quantenresistenten Verschlüsselung wird ein entscheidendes Merkmal von Cybersicherheitsprodukten sein“, prognostizierte Sven Richter, Marketing Manager DACH bei Arcserves. „Wenn Quanten-Computing Realität wird, müssen sich Unternehmen heute darauf vorbereiten, wie sie ihre Informationen morgen schützen und Cyberangriffe der Quantenära verhindern können, bevor ein Schaden entsteht.“
Hoffnung und Horror: KI
Die KI treibt selbstredend auch die Security-Experten um, sie bietet laut Richter ein sehr hohes Schutzniveau, weil sie ungewöhnliche Aktivitäten von Cyberkriminellen schnell erkennen könne. „Sie analysiert den Netzwerkverkehr, identifiziert mögliche Eindringlinge und findet Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Bedrohungsparametern, beispielsweise bösartigen Dateien und verdächtigen IP-Adressen.“
Das kann die KI allerdings schon seit geraumer Zeit, wie Török von Netgo berichtet: „KI-Lösungen, die Daten entlang vieler Dimensionen klassifizieren und bewerten, sind seit Jahren ein wichtiger Baustein in der Security-Strategie – gerade beim Thema Früherkennung von Bedrohungen: KI-basierte Lösungen erkennen Anomalien schneller als der Mensch und können so die Unternehmenssicherheit verbessern und IT-Teams effektiv entlasten. Generative KI-Ansätze, die SOC-Analysten bei der täglichen Arbeit unterstützen, werden von Herstellern entwickelt und werden in den kommenden Jahren die IT-Security in den Unternehmen prägen.“
Kohls bestätigt dies grundsätzlich, auch in Kaspersky-Produkten komme seit Jahren KI und nicht zuletzt Machine Learning (ML) zum Einsatz. „Wir nutzen sie, um riesige Datenmengen zu verarbeiten und Kunden so zu schützen. Allerdings kann KI menschliche Intelligenz und Erfahrung sowie einen persönlichen Austausch im Rahmen der Beratung nicht ersetzen. Daher werden wir auch künftig auf einen direkten und engen Draht zu unseren Kunden und Partnern setzen.“
Das unterschreibt Schmerl: „Ich sehe KI als ein adäquates Tool zur Unterstützung der IT-Sicherheitsverantwortlichen, das diese aber nicht ersetzen oder ganz ohne menschliche Überprüfung funktionieren kann.“ Seine Kunden stellten sich aktuell oftmals eher die Frage, ob der Einsatz von KI auch wirklich sicher sei.
Nichtsdestotrotz sind sich die Experten einig, dass der KI auch in der Security die Zukunft gehört: „KI ist mittlerweile in all unseren IT-Security Produkten fester Bestandteil bei der Erkennung von Angriffen und Einbruchsversuchen. Ohne KI wären wir heute nicht mehr in der Lage unsere Kunden so zu schützen, wie es die derzeitige Gefahrenlage erfordert“, so Volker Bentz.
Die breite Verfügbarkeit von KI-Tools hebt laut Meisenzahl zudem das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Angreifern und Verteidigern auf eine neue Ebene: „KI erhöht nicht nur die Anzahl der in Umlauf gebrachten Phishing-Mails oder Malware-Arten, sondern auch die Anzahl potenziell gefährlicher Akteure. Um dem entgegenzuwirken, ist es für Cybersicherheitsunternehmen von entscheidender Bedeutung, noch mehr Ressourcen für den Einsatz dieser Technologie bereitzustellen.“
Puglisi spricht deshalb in Bezug auf die KI von einem „zweischneidigen Schwert“: Die Methoden der Angreifer würden stetig ausgefeilter und schwieriger zu erkennen, da generative KI immer bessern darin werde, wie ein Mensch aufzutreten. Damit würden Social-Engineering-Angriffe immer schwieriger zu identifizieren. „Dieser Trend wird sich auch 2024 fortsetzen und noch gefährlicher werden“, so die Channel Sales Managerin.
Backup immer wichtiger
Angesichts der unübersichtlichen neuen Bedrohungslage durch die Kombination von Ransomware mit KI raten die Experten zu einer einfachen Maßnahme: Backups. Eine 100-prozentige Sicherheit könne kein Anbieter seinen Kunden garantieren. Eine schnelle Wiederherstellung der Daten nach einem Überfall aber schon.
„Cyberkriminalität passt sich der Zeit an, und Ransomware-Angriffe sind nicht nur in den vergangenen Monaten gestiegen, sondern haben sich auch geändert. Die Taktiken der Angreifer werden immer kreativer“, berichtet Richter von Arcserve. „Die Kriminellen versuchen nicht nur die Daten, sondern auch die Backups zu verschlüsseln. Damit erzeugen einen zusätzlichen Druck auf Unternehmen, noch höhere Lösegelder zu bezahlen. Um Zugang zu den Systemen zu erlagen und die Malware zu platzieren, setzen Cyberkriminelle vermehrt und mit Erfolg auf die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Ergo nehmen das Backup und dessen Schutz eine noch wichtigere Rolle ein, denn es ist und bleibt die letzte Verteidigungslinie im Kampf gegen die Cyberkriminalität.“
Backups sind nach Ansicht von Richter auch essenziell, um die „wachsende Lücke zwischen der Anzahl der genutzten SaaS-Anwendungen und denjenigen, die über wirksame Strategien gegen einen Datenverlust verfügen“, zu schließen. „Da die Verantwortung für die Sicherung wichtiger Datenplattformen beim Endanwender liegt, besteht ein großer Bedarf an Backup-Lösungen für SaaS-Anwendungen.“
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Dieser Artikel erschien im Channel Guide „IT-Security“, den es auch als E-Paper gibt.