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Cebit 2016

Computacenter wird Partner von Amazon Web Services

| Autor: Michael Hase

Der Firmensitz von Computacenter in Kerpen.
Der Firmensitz von Computacenter in Kerpen. (Bild: Computacenter Bernd Arnold)

Der IT-Dienstleister Computacenter wird Vertriebs- und Consulting-Partner von Amazon Web Services (AWS), wie beide Unternehmen auf der Cebit bekannt gaben. Ab sofort unterstützt Computacenter seine Kunden beim Einstieg in die Public-Cloud-Nutzung.

Auf dem Weg in die Cloud können sich deutsche Unternehmen jetzt durch Computacenter begleiten lassen. Als Consulting-Partner von Amazon Web Services (AWS) wird das Systemhaus ab sofort Kunden beim Einstieg in die Public-Cloud-Nutzung beraten und sie bei der Implementierung von Infrastrukturdiensten unterstützen. Nicht zuletzt tritt das Unternehmen mit deutschem Hauptsitz in Kerpen als Reseller von AWS-Angeboten auf. Den Vertragsabschluss gaben der Cloud-Anbieter und der IT-Dienstleister gestern auf der Branchenmesse Cebit in Hannover bekannt.

Computacenter unterstützt Unternehmen bereits seit Jahren bei Private-Cloud-Projekten. „Wir haben Unternehmen geholfen, ihre IT-Infrastruktur flexibler zu gestalten“, erläutert Erich Vogel, Cloud Leader bei Computacenter, im Gespräch mit IT-BUSINESS. „Diesen Kunden jetzt gemeinsam mit AWS den Weg in die Public Cloud aufzuzeigen und sie anschließend dabei zu begleiten, ist für uns der nächste logische Schritt.“

Seit dem vergangenen Jahr hat das Systemhaus in Deutschland rund 20 Consultants für AWS ausgebildet und darüber hinaus knapp 50 Sales-Leute für den Vertrieb der Services geschult. Die Berater stammen aus dem Infrastrukturgeschäft und haben Erfahrung in Private-Cloud-Projekten gesammelt, wie Vogel berichtet. „Unsere Experten wissen, wie man Service-Kataloge erstellt, wie man Services managt und den sicheren Zugriff darauf gewährleistet.“

Hybride Szenarien

Zu den Integrationsservices, die Computacenter im AWS-Geschäft anbietet, zählen die Konfiguration der Cloud-Dienste, ihre Anbindung an bestehende Systeme und die Absicherung durch Security-Mechanismen. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit klassischen RZ-Infrastrukturen können wir unseren Kunden für hybride Szenarien jetzt alle notwendigen Dienstleistungen aus einer Hand anbieten“, betont der Cloud Leader.

Zum Start hält das Systemhaus einige „vorgefertigte“ Angebote bereit, die es für konkrete Anwendungsszenarien entwickelt hat. Dazu zählen Lösungen für den Betrieb von Microsoft SharePoint und SAP Hana in der Public Cloud sowie für Backup as a Service und NetApp Private Storage. Bei letzterem handelt es sich um ein Szenario, bei dem Daten auf der AWS-Plattform verarbeitet, aber auf einem Filer in einer Private Cloud gespeichert werden.

Mehr Agilität

Den Zeitpunkt für die neue Partnerschaft hält Computacenter-Manager Vogel für günstig. Die Nachfrage nach Public-Cloud-Diensten ziehe bei Unternehmen spürbar an, weil sie mehr und mehr die Vorzüge des Bereitstellungsmodells, das ihrer IT zu mehr Agilität verhelfe, erkennen würden. Es erlaube ihnen, „neue Anwendungen in wesentlich kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten bereitzustellen, als das auf traditionellem Weg möglich wäre“.

Über Wiederverkauf, Beratung und Implementierung hinaus wird Computacenter die Kunden in Zukunft auch beim Betrieb von Anwendungen auf der AWS-Plattform unterstützen. Diese Leistung bietet das Systemhaus aktuell zwar noch nicht an, sie steht aber noch für dieses Jahr auf dem Plan. Wie jeder andere Partner des Cloud-Anbieters auch, so starten die Kerpener mit dem Status „Registered“ in die Kooperation. lhr Ziel ist es allerdings, über kurz oder lang den Status „Premier Partner“, die höchste Stufe im AWS-Channel, zu erreichen.

Wie man bei AWS die neue Partnerschaft einschätzt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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