Asus ExpertCenter PN54-S1 Asus stellt kompakten Mini-PC für 24/7 Betrieb vor

Von Agnes Panjas 3 min Lesedauer

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Der neue Asus ExpertCenter PN54-S1 liefert Performance im Mini-Format. Mit AMD Ryzen 200-Prozessoren eignet er sich für vielseitige Unternehmensaufgaben – von IT-Infrastruktur über Digital Signage bis zu Selbstbedienungskiosken.

Der kompakte Mini-PC ist mit einem AMD Ryzen 200 Series Prozessor für effizientes Multitasking ausgestatt und damit für 24/7-Betrieb konzipiert worden.(Bild:  Asus)
Der kompakte Mini-PC ist mit einem AMD Ryzen 200 Series Prozessor für effizientes Multitasking ausgestatt und damit für 24/7-Betrieb konzipiert worden.
(Bild: Asus)

Der ExpertCenter PN54-S1 von Asus ist ein Mini-PC mit AMD Ryzen 200-Prozessoren. Das für den Dauerbetrieb (24/7) ausgelegte System kombiniert Unternehmens-Sicherheitsfunktionen mit einer kompakten Bauweise im 0,6-Liter-Aluminiumgehäuse. Zu den vorgesehenen Einsatzbereichen zählen neben der klassischen IT-Infrastruktur in Unternehmen auch Digital Signage sowie Selbstbedienungskioske.

Leistungsmerkmale und Funktionen

Die Ryzen 200-Serie-Prozessoren, die den ExpertCenter PN54-S1 Mini-PC antreiben, basieren auf der AMD Zen 4-Architektur mit bis zu acht CPU-Kernen und unterstützen bis zu 64 GB Arbeitsspeicher.

Bildergalerie

Der ExpertCenter PN54-S1 Mini-PC bietet bis zu 16 AI TOPS für die Verarbeitung von KI-Aufgaben zur Unterstützung lokaler KI-Operationen wie Spracherkennung, Bildverbesserung und Echtzeitübersetzung.

Der neue Asus Mini-PC ExpertCenter PN54-S1 bietet sechs USB-Schnittstellen und unterstützt den Betrieb von bis zu vier 4K-Displays. (Bild:  Asus)
Der neue Asus Mini-PC ExpertCenter PN54-S1 bietet sechs USB-Schnittstellen und unterstützt den Betrieb von bis zu vier 4K-Displays.
(Bild: Asus)

Der ExpertCenter PN54-S1 Mini-PC verfügt über eine AMD Radeon 780M-Grafikkarte. Basierend auf der RDNA3-Architektur soll die Grafikleistung um 54 Prozent besser sein und die Energieeffizienz um 25 Prozent höher als bei der Vorgängergeneration PN53. Damit eignet sich der Mini-PC für die KI-gestützte Grafikerstellung und die Erstellung geschäftsbezogener Inhalte.

Die Sicherheitsausstattung des ExpertCenter PN54-S1 umfasst einen Fingerabdrucksensor für biometrische Logins sowie fTPM 2.0 oder optional dTPM zur hardwarebasierten Schlüsselverwaltung. Damit erfüllt das System die Sicherheitsvorgaben von Windows 11. Für die zentrale Verwaltung größerer IT-Infrastrukturen kann optional das ASUS Control Center genutzt werden, um Systeme zu überwachen, Software zu verteilen und Benachrichtigungen zu konfigurieren.

Widerstandsfähigkeit und Prüfstandards

Der ExpertCenter PN54-S1 Mini-PC verfügt über einen integrierten Lautsprecher und ein Mikrofon, ohne dass externes Audiozubehör erforderlich ist. Funktionen wie Instant Meeting und Idea Recording sollen es Teams ermöglichen effizienter zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus verfügt dieser Mini-PC über eine Sprachbefehlsfunktion für den sofortigen Zugriff auf den KI-Assistenten. Das Aluminiumgehäuse des ExpertCenter PN54-S1 lässt sich ohne Werkzeug öffnen und ermöglicht so einen einfachen Zugang zu den internen Komponenten sowie eine Erweiterung von Arbeits- und Massenspeicher.

Das System Anforderungen des US-Militärstandards MIL-STD-810H. Hierbei wurde das Gerät unter verschiedenen Umweltbedingungen wie extremen Temperaturen, Höhenlagen und Luftfeuchtigkeit getestet. Hinsichtlich betrieblicher Nachhaltigkeitsziele (ESG) werden für die Verpackung des Mini-PCs FSC-zertifizierte Materialien verwendet.

Verfügbarkeit und Preise

Der Asus ExpertCenter PN54-S1 ist ab sofort in verschiedenen Konfigurationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich, die sich in Prozessortyp, Speicherausstattung und Betriebssystem unterscheiden. Grundsätzlich lässt sich das Portfolio in Barebone-Systeme und Komplettsysteme unterteilen.

Barebone-Varianten (ohne RAM, SSD und Betriebssystem)

Für Anwender, die Komponenten selbst nachrüsten möchten, stehen drei Barebone Varianten zur Auswahl. Alle Barebones verfügen über eine integrierte Grafikeinheit.

  • Das Einstiegsmodell mit einem AMD Ryzen 3 210 (4 Kerne/8 Threads, 28W) ist für 441 Euro erhältlich.
  • Die mittlere Konfiguration mit einem Ryzen 5 220 (6 Kerne/12 Threads, 28W) liegt bei 529 Euro.
  • Das leistungsstärkste Barebone-Modell nutzt einen Ryzen 7 260 (8 Kerne/16Threads) mit einer höheren Leistungsaufnahme von 45W und wird für 600 Euro angeboten.

Komplettsysteme (mit DDR5-RAM und PCIe Gen4 SSD)

Die vorkonfigurierten Systeme sind jeweils mit einer 512 GB PCIe Gen4 SSD ausgestattet und nutzen schnellen DDR5-5600-Arbeitsspeicher. Diese Modelle werden in zwei Software-Varianten angeboten:

  • Modelle mit Windows 11 Pro: Die Variante mit Ryzen 3 210 und 8 GB RAM wird für 1.149 Euro gelistet. Das leistungsstärkere Modell mit Ryzen 5 220 und 16 GB RAM (2x 8 GB Module) kostet 1.373 Euro.
  • Modelle ohne Betriebssystem (o.OS): Für Umgebungen, in denen kein vorinstalliertes Windows benötigt wird, bietet ASUS identisch ausgestattete Hardware zu niedrigeren Preisen an. Das Ryzen 3-System mit 8 GB RAM kostet hier 992 Euro, während die Ryzen 5-Version mit 16 GB RAM für 1.211 Euro erhältlich ist.

Alle genannten Preise verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

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