Produkte von Photofast und Kogeto Apple-Zubehör soll jungen Distributor Kacmaz groß machen

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Ein Startup unter den Distributoren ist Kacmaz Entertainment. Der Kieler Distributor vertreibt exklusives Apple-Zubehör in der DACH-Region.

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Dersan Kacmaz, Country Manager DACH von Kacmaz Entertainment
Dersan Kacmaz, Country Manager DACH von Kacmaz Entertainment
(Kacmaz)

Kacmaz Entertainment ist ein junger Kieler Distributor, der seinen Schwerpunkt auf Apple-Zubehör gelegt hat. „Ich habe mir lange den IT-Markt angesehen, um herauszufinden, was für ein Segment ein lohnenswerter Einstieg wäre“, erklärt Dersan Kacmaz, Country Manager DACH bei Kacmaz Entertainment. „Dabei stieß ich auf i-Flash-Drive, eine externe Speichererweiterung für iOS-Geräte von Photofast.

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Das ist die erste von Apple zertifizierte Speichermöglichkeit, die noch dazu iTunes umgeht.“ Der junge Manager setzte sich also mit dem Hersteller in Verbindung und schon bald hatte er einen exklusiven Distributionsvertrag für Deutschland in der Tasche. Das war der Grundstein für das Unternehmen. Auf der IFA 2011 in Berlin besiegelten der Hersteller und Kacmaz Entertainment die Vereinbarung mit einem gemeinsamen Stand. Seit diesem Jahr haben die Kieler die alleinigen Vertriebsrechte für die gesamte DACH-Region inne.

Klein und ausgewählt

Noch ist das Sortiment des Distributors recht überschaubar: insgesamt hat er vier Produkte von Photofast im Portfolio und eines des amerikanischen Startup-Herstellers Kogeto.

Im Einzelnen wären das:

  • die externe Speichererweiterung i-Flash-Drive,
  • die Dockingstation Gdock-Power mit einem 2.000 mA/h starken Akku,
  • die Dockingstation Ultra Dock, die Platz für bis zu drei iOS-Geräte bietet,
  • die multifunktionale Bluetooth-Fernsteuerung i-Control
  • und die 360-Grad-Panoramakamera Dot für das iPhone.

Während die vier erstgenannten Geräte von Photofast sind, wird das letzte von Kogeto produziert.

Der Country Manager sucht jedoch weitere Hersteller, die er ins Sortiment aufnehmen kann: „Dabei müssen die Produkte einmalige Features aufweisen. Taschen oder ähnliches wird man in unserem Sortiment nicht finden.“

Große Händler funken dazwischen

Das Problem für neue Distributionsverträge sieht Kacmaz darin, dass viele Hersteller innovativer Produkte aus dem Ausland kommen und keine Ahnung vom deutschen Markt haben. Sie wenden sich deshalb oftmals direkt an große Apple-Händler wie Gravis. „Wenn die Hersteller dann bemerken, dass es auch Distributoren gibt, welche viel mehr Händler beliefern würden, ist der Preis bereits kaputt – kein Distributor will zum selben Preis einkaufen wie die bereits belieferten großen Händler. Die Preise senken können die Hersteller allerdings auch nicht mehr.“

Aktiv für Händler

Neben der Suche nach neuen Produkten wird auch die Händlerbetreuung ausgebaut. „Gerade für erklärungsbedürftige Produkte wie die i-Flash-Drive erstellen wir entsprechendes POS-Material. Zudem sind zwei neue Displays für dieses Produkt in Planung. Zudem gestalten wir den Händler-Bereich auf unserer Website neu, so dass Reseller dort mehr Informationen erhalten“, erklärt Kacmaz. □

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