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Erstmals mit 5G und A14 Bionic Apple präsentiert vier iPhone-12-Modelle

| Autor: Ira Zahorsky

Mitte September stellte Apple bereits eine neue Version der Smartwatch sowie neue iPads vor. Nun sind die iPhones an der Reihe. Vier Modelle der Version 12 brachte der Hersteller bei der Vorstellung in Cupertino, Kalifornien, auf die Bühne: das iPhone 12, 12 Pro, 12 Pro Max und 12 mini.

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Der A14-Bionic-Chip unterstützt nicht nur flüssiges Handling, sondern auch die Fotografie sowie die Gaming-Möglichkeiten des iPhone 12 Pro (Max).
Der A14-Bionic-Chip unterstützt nicht nur flüssiges Handling, sondern auch die Fotografie sowie die Gaming-Möglichkeiten des iPhone 12 Pro (Max).
(Bild: Apple)

Die Apple User haben schon sehnsüchtig auf die Präsentation der neuen iPhone-Generation gewartet. Bedingt durch die Coronakrise konnten die neuen iPhones nicht wie bisher im September vorgestellt werden. Normalerweise findet im Frühjahr die Abstimmung mit den Zulieferbetrieben in China statt, was dieses Jahr nicht möglich war. Auch die Produktionsstätten von Foxconn und anderen Apple-Partnern waren wochenlang gesperrt.

Dafür hat Apple seinem meist verkauften Gerät ein komplettes Make over verpasst: die iPhone-Pro-Modelle kommen mit einem neuen Design mit flachen Kanten und einem 6,1 (iPhone 12 Pro) bzw. 6,7 (iPhone 12 Pro Max) Zoll großen All Screen Super Retina XDR Display, das durch ein Ceramic Shield geschützt wird. Die Auflösung beim Pro-Modell beträgt 2.532 x 1.170 Pixel bei 460 ppi. Das Pro Max löst mit 2.778 x 1.284 Pixel bei 458 ppi auf. Die maximale typische Helligkeit weist Apple mit 800 Nits aus, bei HDR sind es 1.200 Nits. Erstmals wird der A14-Bionic-Chip mit 16-Core-Neural Engine auch im iPhone verbaut. Als Betriebssystem läuft iOS 14. Die IP68-Klassifizierung schützt die Geräte bis zu 30 Minuten beim Eintauchen in Wasser. Mit Nano- und eSIM ist die Dual-SIM-Fähigkeit gegeben.

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Kameraausstattung

Auch die Kamera hat der Hersteller neu konzipiert. Sie setzt sich aus einem Ultraweitwinkel-, einem Tele- sowie einem Weitwinkel-Objektiv zusammen und löst mit 12 MP auf. Das Pro Max verfügt über einen 47 Prozent größeren Bildsensor, der sich vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar macht. Das Ultraweitwinkel-Objektiv hat eine f/2.4-Blende und bietet einen Blickwinkel von 120 Grad, das Tele kommt mit einer f/2.0- bzw. f/2.2-Blende und hat 52 mm (Pro) bzw 65 mm Brennweite (Pro Max). Der optische Zoom vergrößert 4- bzw. 5-fach. ProRAW soll für mehr kreative Kontrolle bei Fotos sorgen, der LiDAR-Scanner für immersive Augmented-Reality-Erlebnisse, der Nachtmodus für scharfe Bilder bei wenig Licht. Weitere Modi und Effekte unterstützen die Kreativität des Fotografen.

Die Pro-Modelle ermöglichen HDR-Videoaufnahmen mit Dolby Vision bis zu 60 fps und 4K-Videos mit 24, 30 oder 60 fps. Optische Bildstabilisierung, verschiedene Zoom-Möglichkeiten sowie der kontinuierliche Autofokus sollen für ansprechende Videos sorgen.

Die Selfie-True-Depth-Kamera hat 12 MP Auflösung und eine f/2.2-Blende. Auch hier kommen zahlreiche Helfer, wie Porträtmodus, -licht, Nachtmodus, Szenenerkennung, Zeitlupe, -raffer und Stabilisierung zum Einsatz, um das Selbstporträt zu gestalten. Die True-Depth-Funktion wird auch für die Entsperrung per Face ID genutzt.

5G und MagSafe

Apple rühmt sich damit, die derzeit weltweit breiteste 5G-Abdeckung auf den 12-Pro-Modellen zu bieten. Der Smart-Data-Modus soll die 5G-Nutzung intelligent auswerten und so die Batterielaufzeit verlängern. Um die iPhones überhaupt mit 5G ausstatten zu können, musste Apple zunächst rechtliche Hürden aus dem Weg räumen. Nach einem monatelangen Patent-Konflikt mit dem Modem-Spezialisten Qualcomm konnte der iPhone-Hersteller eine außergerichtliche Einigung erzielen. Weitere Verbindungsmöglichkeiten bestehen per WLAN 6, Bluetooth 5.0 und NFC.

Die Akku-Kapazität gibt Apple nicht an. Jedoch soll eine Videowiedergabe bis 17 bzw. 20 Stunden und 11 bzw. 12 Stunden (gestreamt) möglich sein. Geladen werden können die iPhones auch kabellos per separat erhältlichem MagSafe, das einfach an das Smartphone angeheftet wird. Die Ladegeräte liefern bis zu 15 W Leistung und können auch vorhandene Qi-fähige Geräte aufladen.

Preise und Verfügbarkeit

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max gibt es mit 128, 256 und 512 GB Flash-Speicher in den Farben Graphit, Silber, Gold und Pazifikblau ab 1.120 Euro (UVP) bzw. 1.217,50 Euro (UVP) zu kaufen. Vorbestellungen für das iPhone 12 Pro sind ab 16. Oktober 2020 möglich. Ab 23. Oktober ist es bereits verfügbar. Das iPhone 12 Pro Max wird ab 6. November 2020 zur Vorbestellung und ab 13. November im Handel erhältlich sein.

iPhone 12 und 12 mini

Für den „kleineren“ Geldbeutel bringt Apple zwei weitere Modelle in die Läden. Das iPhone 12 und das 12 mini haben auch den A14-Bionic-Prozessor, iOS 14 sowie 5G an Bord. Die All Screen Super Retina XDR Displays sind 6,1 (iPhone 12) bzw. 5,4 (12 mini) Zoll groß und werden ebenfalls durch das Ceramic Shield sowie IP68 geschützt.

Bei der Kamera muss der User allerdings Abstriche machen. Hier stehen lediglich ein Ultraweitwinkel- sowie ein Weitwinkel-Objektiv zur Verfügung. Das Teleobjektiv, der LiDAR-Scanner sowie die ProRAW-Funktionalität bleiben den Pro-Geräten vorbehalten.

Das iPhone 12 und das iPhone 12 mini gibt es mit 64-, 128- und 256-GB-Speicherausstattung in den Farben Blau, Grün, Weiß und Schwarz ab 876,30 Euro bzw. 778,85 Euro (jeweils UVP). Beim Kauf des Smartphones in der Sonderfarbe (Product)Red geht ein Teil des Erlöses bis 31. Dezember 2020 an den Global Fund to fight AIDS. Vorbestellungen für das iPhone 12 sind ab 16. Oktober möglich, ausgeliefert wird es ab 23. Oktober. Das iPhone 12 mini kann man ab 6. November vorbestellen oder ab 13. November direkt im Handel kaufen.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS