Der Area-51 war viele Jahre das Flaggschiff unter den Alienware-Gaming-PCs. Auf der CES stellte die Gaming-Marke von Dell nun einen neuen Area-51 vor. Neben dem High-End-Gaming-Tower zeigte Alienware zwei Area-51-Notebooks und ein 27-Zoll-4K-OLED-Display.
Die Highlights von Alienware auf der CES 2025 im Gruppenbild: Die Area-51-Notebooks mit 16- und 18-Zoll-Display und Geforce-RTX-5000-GPU, der 27-Zoll-QD-OLED-Gaming-Monitor und der Area-51-Desktop-PC mit wassergekühlter Arrow-Lake-CPU und Nvidia-RTX-5000-Grafikkarte.
(Bild: Shaun Lucas)
Ein Klassiker ist zurück: Alienware präsentierte auf der CES in Las Vegas einen neuen Area-51 als Gaming-PC-Flaggschiff. Den ersten Area-51 brachte die Gaming-Marke von Dell im Jahr 2009 auf den Markt, den bislang letzten im Jahr 2017, seinerzeit mit spektakulärem Pyramiden-Design und entweder mit AMD Ryzen Threadripper oder Intel-Core-X-Prozessor. Der neue Area-51 ist ein vergleichsweise konventioneller Full-Size-Tower mit einem Standard-ATX-Mainboard, das ein späteres Upgrade auf eine neue Plattform erleichtert. Auch die Steuerung der Lüfter und der RGB-Beleuchtung ist auf eine eigene Platine ausgelagert. Die Basis des 2025er-Area-51-Modells bildet eine Platine mit Intel-z890-Chipsatz für Intels Arrow-Lake-Prozessoren, einer 14-Phasen-Spannungsregulierung mit Alu-Kühlkörpern und zwei Speichersockeln für bis zu 64 GB DDR5-6400 als Arbeitsspeicher. Beim Prozessor bietet Dell entweder den Intel Core Ultra 7 265 oder den Ultra 9 285 an, jeweils auch in der besser übertaktbaren K-Variante. Die CPUs mit 20 oder 24 Cores sind dabei bei den zunächst verfügbaren PCs grundsätzlich füssigkeitsgekühlt, entweder mit einem 240- oder einem 360-cm-Radiator oben im Gehäuse. Beim unten liegenden Netzteil gibt es ebenfalls zwei Optionen: 850 Watt oder 1.500 Watt. Für die Vollausstattung verspricht der Hersteller eine Unterstützung von bis zu 300 Watt Leistungsaufnahme für die CPU und bis zu 600 Watt für die luftgekühlte Grafikkarte. Eine ausgefeilte Kühlung mit ausschließlich ansaugenden Lüftern soll für eine niedrige Lautstärke trotz hoher Kühlleistung sorgen.
Im PCI3-Gen5-x16-Slot des ATX-Mainboards steckt eine Nvidia-Geforce-RTX-5000-Grafikkarte. Details nannte Dell bei der Vorstellung der Geräte nicht. Als Massenspeicher dienen bis zu zwei PCIe-Gen4-SSDs im M.2-2280-Format und bis zu acht TB Gesamtkapazität auf dem Mainboard, das zudem eine Fülle an Schnittstellen bietet. Auf der Rückseite des Rechners sitzen unter anderem zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse und ein 2,5GbE-Port, der an einem Intel-Killer-E3100-Controller hängt. Zudem sitzt auf dem Mainboard noch ein Intel-Killer-BE1750-WLAN-Controller mit Wi-Fi-7-Unterstützung.
Marktstart für einige ausgewählte Konfigurationen des Area-51 ist noch im ersten Quartal des Jahres geplant. Als Startpreis nennt Dell rund 4.500 US-Dollar. Weitere Konfigurationen einschließlich eines günstigeren Einstiegsmodells mit luftgekühlter CPU und kleineren RTX-5000-Karten sollen später folgen.
Die kompakteren Gaming-PCs der Aurora-Serie bekommen ein Hardware-Upgrade mit Arrow-Lake-Prozessoren und Z890-Mainboards sowie ebenfalls RTX-5000-Grafikkarten. Die Geräte werden mit Luft- oder Wasserkühlung für die CPU angeboten.
Auf der Messe kündigte Dell zudem die Gaming-Notebooks Alienware Area-51 16 und 18 an. Beide nutzen Intels ebenfalls auf der CES vorgestellte Arrow-Lake-Prozessoren Ultra 7 255HX mit insgesamt 20 und Ultra 9 275HX mit insgesamt 24 Cores. Die CPUs sind verlötete Ableger der Desktop-Prozessoren und benötigen deshalb einen zusätzlichen HM870-Chipsatz auf dem Mainboard. Für die Grafik bedient sich der Hersteller ebenfalls aus Nvidias neuer RTX-5000-Palette. Welche Mobile-GPUs verfügbar sind, hat Dell bei der Vorstellung nicht verraten.
Ein neues Kühlkonzept soll auch bei den Mobilrechnern für einen um 35 Prozent höheren Luftdurchsatz bei gleichzeitig geringerer Lautstärke sorgen. Die dafür zuständigen Lüfter mit RGB-Beleuchtung können bei ihrer Tätigkeit durch ein Fenster aus Gorilla-Glas beobachtet werden. Dell gibt für die Notebooks ein gemeinsames Power-Budget von bis zu 280 Watt für CPU und GPU an. Beim Massenspeicher setzt der Hersteller erstmals PCIe-Gen5-SSDs ein. Bis zu 12 TB Gesamtkapazität sind dabei möglich. Für die Netzwerkanbindung über Wi-Fi 7 ist eine Killer-BE1750-Karte eingebaut.
Das Design der beiden Notebooks soll von Aurora Borealis, dem Polarlicht, beeinflusst sein. Das spiegelt sich in der RGB-Beleuchtung und auch in dem blaugrün anodisierten Aluminiumgehäuse wider, das je nach Lichteinfall seinen Farbton ändert.
Das 16:10-Display mit Nvidia-G-Sync-Unterstützung liefert beim 16-Zoll- und beim 18-Zoll-Modell jeweils die QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.600 Pixel und bis zu 500 Nits Helligkeit. Einen Unterschied gibt es bei der Bildwiederholrate: bis zu 240 Hz beim Area-51 16 maximal 300 Hz beim Area-51 18. Über dem Display sitzt entweder eine Full-HD- oder eine 4K-Webcam mit 8-MP-Sensor. Windows Hello unterstützen beide. Das RGB-beleuchtete Keyboard gibt es optional mit mechanischen Cherry-MX-ULP-Schaltern und das Touchpad bei den gehobenen Varianten mit Hintergrundbeleuchtung.
Der Preis der Launch-Konfiguration der beiden Notebooks, die noch in diesem Quartal erscheinen, soll bei etwa 3.200 US-Dollar liegen. Das später erscheinende Einstiegsmodelll soll bei 2.000 US-Dollar starten. Europreise nennt Dell noch nicht.
Stand: 08.12.2025
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Alienware Elite Care
Mit Elite Care startet der Hersteller zudem einen kostenpflichtigen Service für Alienware-Kunden, der einen 24/7-Support mit Installations- und Konfigurationshilfe, Vor-Ort-Reparatur und eine Akku-Garantie von bis zu vier Jahren abdeckt. Zudem ermöglicht eine Support-Assist-Technologie mit KI-Hilfe einen proaktiven Service, der beispielsweise mögliche Hardware-Defekte im Vorfeld erkennt, sowie eine automatisierte Optimierung der Leistung.
Alienware AW2725Q: 27-Zoll-OLED-Monitor mit 4K-Auflösung
Eine Pixeldichte von 166 ppi bietet der 27-Zoll-Monitor AW2725Q mit 4K-OLED-Panel. Damit soll die CES-Neuheit einer der schärfsten OLED-Monitore auf dem Markt sein. Zudem deckt das Quantum-Dot-OLED-Panel den DCI-P3-Farbraum zu 99 Prozent ab und es soll eine sehr hohe Farbgenauigkeit liefern. Zudem lässt sich das Display zwischen einem DCI-P3 und einem sRGB-Modus mit unterschiedlicher Farbdarstellung umschalten. Für Gamer sind aber eher die maximale Bildwiederholrate von 240 Hz, die Reaktionszeit von 0,3 ms sowie die G-Sync-Kompatibilität und die Freesync-Premium-Pro-Unterstützung wichtig. Zudem ermöglicht einer der beiden HDMI-Ports mittels eARC den Anschluss von Dolby-Atmos-Lautsprechern und Soundbars.