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IFA 2017

Acer macht mit hochwertigen Notebooks und Gaming Umsatz

| Autor: Klaus Länger

Ultradünne und wandlungsfähige Notebooks sowie Gaming-Hardware sind momentan die Umsatzbringer bei Acer. Diese Themen stehen im Vordergrund beim IFA-Auftritt. Zudem ist der Hersteller bei Virtual- und Mixed-Reality sehr aktiv.
Ultradünne und wandlungsfähige Notebooks sowie Gaming-Hardware sind momentan die Umsatzbringer bei Acer. Diese Themen stehen im Vordergrund beim IFA-Auftritt. Zudem ist der Hersteller bei Virtual- und Mixed-Reality sehr aktiv. (Bild: Acer)

Die Billigheimer-Zeiten sind bei Acer vorbei. Hochklassige Gaming-Rechner und Monitore sowie superflache Notebooks und 2-in-1-Rechner sorgen für steigende Umsätze. Zusätzlich expandiert der Hersteller in neue Geschäftsbereiche wie die Petcare-Branche.

Acer-Deutschlandchef Wilfried Thom ist zufrieden. Im Gespräch auf der IFA in Berlin bescheinigt er seiner Firma ein stabiles Umsatz-Wachstum auf dem deutschen Markt trotz sinkender Stückzahlen bei den verkauften Geräten. Denn die Kunden seien bereit, für leistungsfähige und schicke Rechner mehr Geld auszugeben, als früher. Da das auch höhere Margen bedeutet, dürfte dieser Umstand auch den Channel freuen.

Switch 7 Black Edition

Eine der IFA-Premiere, die perfekt in dieses Schema passt, ist das Switch 7 Black Edition. Acer hat die 2018er-Version des 2-in-1-Tablets nicht nur mit deutlich schnelleren Core-i7-Prozessoren der achten Generation mit vier Kernen versehen, sondern auch noch mit einer Nvidia Geforce MX150 als separater GPU. Sowohl CPU als auch GPU werden über ein Heatpipe-System mit dem Namen LiquidLoop ohne Lüfter kühl gehalten.

In der 1,15 kg schweren Tablet-Einheit sind noch 16 GB RAM und eine 512-GB-SSD untergebracht. Das 13,5-Zoll-Display stellt 2.256 x 1.504 Pixel dar. Als Stift kommt nicht der hauseigene Acer Active Pen zum Einsatz, sondern ein Wacom-EMR-Stift mit 4.096 Druckstufen und Neigungserkennung. Da der Stift ohne Batterie auskommt, ist er schlank genug, um sich in das Tablet einschieben zu lassen. Raffiniert ist der Standbügel, der automatisch ausschwenkt, wenn man auf die Oberkante den Tablets drückt und der mittels Federmechanismus die Neigungseinstellung des Switch 7 mit einer Hand erlaubt.

Das Acer Switch 7 in der Black Edition wird in Deutschland voraussichtlich ab Dezember erhältlich sein, der Preis soll bei 1.999 Euro (UVP) liegen.

Spin 5 und Swift 5

In die hochwertige Thin-and-Light-Kategorie fallen auch das mit 13,3- oder 15,6-Zoll-Full-HD-Display lieferbare Alu-Convertible Spin 5 sowie das superleichte 14-Zoll-Notebook Swift 5. Das 360-Grad-Convertible mit 1,5 oder 2,2 kg Gewicht basiert auf Core-i5- oder -i7-Prozessoren der achten Generation. Bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit verspricht der Hersteller. Die größere Variante des Spin 5 wird auch mit zusätzlicher Geforce GTX 1050 angeboten. Der Acer Active Pen mit 1.024 Druckstufen wird unterstützt, ist aber ein kostenpflichtiges Zubehör.

Der Swift 5 ist mit einem Gewicht von 970 Gramm für ein 14-Zoll-Notebook sehr leicht. Möglich ist das durch die Verwendung einer Magnesium-Lithium-Legierung für das A- und D-Cover sowie einer Magnesium-Aluminium-Legierung für die Handballenauflage. Das 14-Zoll-Display mit Multitouch-Erkennung liefert eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Ansonsten entsprechen die technischen Daten weitgehend dem Spin 5 ohne zusätzliche GPU. USB-C ist bei Swift und Spin vorhanden, kann aber nicht zum Laden der Notebooks verwendet werden.

Der Spin 5 soll ab Oktober verfügbar sei, der Startpreis liegt laut Acer bei 899 Euro (UVP). Einen Monat später folgt der Swift 5 für 1.099 Euro (UVP).

Eine Art Notebook mit aufgesetztem 24-Zoll-Display ist der All-in-One-PC Aspire S24. Der eigentliche Rechner sitzt im Standfuß. Der Monitor kann so mit 5,97 mm extrem dünn gehalten werden. Das IPS-Panel ist zudem fast rahmenlos. Im Fuß verrichtet ein Intel-Prozessor der achten Generation seine Arbeit. Beim Massenspeicher sind bis zu 256 GB SSD- und zwei TB HDD-Speicherplatz möglich. Zudem gibt es eine optionale Unterstützung von Intel Optane als HDD- oder SSD-Cache. Der Aspire S24 kommt im ersten Quartal 2018 in den Handel, der Preis ist noch offen.

Windows Mixed Reality Headset

Acer hat für Microsoft bereits die Entwicklerversion des Mixed Reality Headsets produziert. Nun soll Mitte Oktober die Serienversion folgen. Die Brille mit zwei LCDs mit jeweils 1.440 x 1.440 Pixel kommt durch ein Inside-out-Kamerasystem ohne externe Tracking-Sensoren aus. So lässt es sich sehr schnell an unterschiedlichen Orten in Betrieb nehmen. Als Zubehör oder im Bundle gibt es noch zwei Controller, deren Position mittels LED-Kranz durch die Kameras in der MR-Brille erfasst werden. Den Preis hat Acer noch nicht veröffentlicht.

Predator Orion 9000

Mit dem Predator Orion 9000 stellt Acer auf der IFA 2017 einen absoluten High-End-Gaming-PC vor. Der riesige Rechner mit integrierten Tragegriffen und sogar Rädern basiert auf Intels Core-X-Prozessoren und wird laut Acer auch mit dem 18-Kern-Spitzenmodell Core i9-7980XE lieferbar sein. Der wassergekühlte Prozessor kann im Orion 9000 auf bis zu 128 GB Quad-Channel-DDR4-Speicher zugreifen. Zudem soll ein Übertakten der CPU auf Tastendruck möglich sein: die Wiedergeburt der Turbo-Taste. Bei der Grafikkarte werden AMD-Vega- oder Nvidia-Geforce-Modelle unterstützt. Dabei können Gehäuse und Mainboard bis zu vier Grafikkarten aufnehmen, wenn extreme Auflösungen und Multimonitor-Setups gefragt sind. Für M.2-SSDs gibt es gleich drei Steckplätze. Der Verkaufsstart ist für das erste Quartal 2018 geplant. Der Preis steht noch nicht fest.

Auch der Kaufpreis für den 35-Zöller Predator X35 war noch nicht zu erfahren. Mit WQHD-Auflösung, Quantum-Dot-Technik, HDR-Unterstützung, Nvidia G-Sync und bis zu 200 Hz Bildwiederholfrequenz sieht Acer den Curved-Monitor als passendes Ausgabegerät für den Orion 9000 an. Auch im Design passen beide zusammen.

Neue Produktfelder

Neben Rechnern, Tablets, Monitoren und Projektoren integriert Acer zunehmend weitere Produktfelder in das eigene Portfolio. Im B2B-Sektor etwa Digital Signage. Im Consumer-Umfeld gehören Produkte wie Fahrrad-Computer, Wearables, 360-Grad-Kameras und sogar Smart-Home-Zubehör für Haustierbesitzer zum Angebot. Für das vierbeinige Klientel ist die Marke Pawbo zuständig. Auf der IFA gibt es beispielsweise „Munch” zu sehen, per App gesteuerte Leckerli-Spender mit integriertem Interaktions-Spiel.

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