FU Berlin: mit WLAN von Cisco auf dem Weg zur internationalen Netzwerk-Universität Access Points unterm Lampenschirm

Autor / Redakteur: Cisco Systems / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Als einer der ersten Anwender weltweit nutzt die Freie Universität Berlin den Access Point Cisco Aironet 1252 mit dem neuen IEEE-Standard 802.11n. Die international renommierte Volluniversität löst damit schwer beherrschbare funktechnische Herausforderungen, die aufgrund ungünstiger baulicher Voraussetzungen vorhanden waren.

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Per Wireless LAN wird jetzt insbesondere die Arbeit interdisziplinärer Forscherteams unterstützt, mit denen die Freie Universität Berlin den Wissenschaftsstandort Berlin im globalen Maßstab weiter nach vorne bringt. Das bundesweit größte akademische Funknetzwerk bietet dank IEEE 802.11n stellenweise sogar Bandbreiten wie im kabelgebundenen Ethernet; Zuverlässigkeit und Sicherheit drahtloser Uni-Dienste haben sich weiter verbessert. Inzwischen zeigen Pilotanwendungen, die das effizient administrierbare Wireless LAN als Basis für mobile Voice-over-IP-Telefonate nutzen, greifbare Erfolge.

„Rostlaube“ nennen Studenten und Professoren salopp ein Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zur Philologischen Bibliothek. Der imposante Kuppelbau von Stararchitekt Norman Foster ist eines der Wahrzeichen auf dem Campus der Freien Universität Berlin in Dahlem. Er wird nach seinem Schöpfer das „Foster-Brain“ genannt. Die aus den sechziger Jahren stammende Rostlaube hingegen verdankt ihren Namen der rotbraun korrodierten Eisenfassade – ein gewollter gestalterischer Effekt. Allerdings war die Korrosion im Laufe der Jahrzehnte sehr viel weiter fortgeschritten, als die Bauherren seinerzeit erwartet hatten – aus konservatorischen Gründen ersetzt daher längst Bronze das Eisen an der Außenfassade.

Exzellente Forschung braucht exzellente Bedingungen

Auch die Innenwände der Rostlaube sind praktisch ohne Stein oder Beton fast zur Gänze aus Eisen errichtet. „An Handyempfang und Wireless LAN dachten die Architekten damals noch nicht“, sagt Rainer Ronke, Leiter des Bereichs „Network&Communications“ am Hochschulrechenzentrum ZEDAT der Freien Universität Berlin.

Aufgrund langwieriger Asbestsanierung war das Gebäude bis vor kurzem noch nicht an das campusweite Wireless LAN der Universität angeschlossen. „Die Professoren machten Druck. Viele wollten endlich auch die Vorzüge drahtloser Datenkommunikation für die Ausbildung nutzen. Zum Beispiel einfach mit eingeschaltetem Notebook von ihrem Büro in den Vorlesungssaal gehen, ohne sich erneut am Netzwerk anmelden zu müssen“, so Rainer Ronke. „Überraschenderweise haben Geisteswissenschaftler eine viel höhere Affinität zu innovativer Technologie, die mehr Effizienz für Forschung und Lehre verspricht, als etwa Naturwissenschaftler.“

Die Rostlaube beherbergt unter anderem das interdisziplinäre Forscherteam „Languages of Emotion“ – ein so genannter Exzellenz-Cluster, der im vorigen Jahr den Wettbewerb der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gewann. Gemeinsam wollen Neuro-, Psycho- und Soziologen, Literatur-, Kunst- und Religionswissenschaftler die tieferen Zusammenhänge zwischen Sprache und Gefühlen entschlüsseln. Ein eminent wichtiges Thema – immerhin gilt die Evolution des Symbolisierungsvermögens als einer der wichtigsten Treiber für die rasante Entwicklung der menschlichen Intelligenz.

Mehr als 20 Fachrichtungen sind in das weltweit beachtete Mammut-Projekt involviert. „Umso wichtiger war es uns, die Rostlaube schnellstmöglich mit zuverlässigen Wireless-LAN-Diensten zu versorgen. Denn exzellente Forschung setzt exzellente Forschungsbedingungen voraus“, meint Rainer Ronke.

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