Webbasierte Appliance von Partners in Europe vereint Analyse, Monitoring und Reporting X-Nereus macht Netze transparent und Händler kompetent für VoIP

Redakteur: Regina Böckle

Mit der webbasierten Appliance »X-Nereus« gibt ITK-Distributor Partners in Europe (PiE) Fachhändlern ein Multi-Talent an die Hand, das selbst Einsteiger zu kompetenten Voice-over-IP-Beratern macht. X-Nereus findet, analysiert, überwacht und reportet rund um die Uhr alle VoIP-kritischen Komponenten und Parameter im Netz – zum Endkundenpreis von weniger als 2.000 Euro. Remote bedienbar eröffnet die Lösung IT- und TK-Händlern außerdem einen sicheren, schnellen Zugang zum lukrativen Service-Geschäft.

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Um eine zentrale Frage kommen weder Reseller noch Endkunde beim Thema Voice over IP (VoIP) herum. Sie lautet: Ist das Netzwerk VoIP-fähig? Schon der Versuch, eine Antwort auf diese einfache Frage zu finden, war bislang imstande, manchen Endkunden von einer Installation abzuschrecken. Denn entweder musste ein hoch qualifizierter Spezialist für einen ansehnlichen Tagessatz Netzwerk und Komponenten erfassen und penibel durchmessen. Oder aber der Kunde verzichtete auf die Messung und schaffte sich gleich einen neuen, durchsatzstärkeren und damit teueren Breitbandanschluss an, samt Quality-of-Service-Vereinbarungen. Wer auf beides verzichtete, musste experimentieren – und dafür am Ende oft noch mehr bezahlen. Damit muss Schluss sein, fand Partners in Europe (PiE) und entwickelte X-Nereus.

Der Name ist Programm, bezeichnet doch Nereus in der griechischen Mythologie den Meeresgott mit prophetischer Gabe. Damit ist auch eine der insgesamt drei Kernfunktionen der Appliance beschrieben: Denn sobald das Gerät am Netz hängt, beginnt der so genannte Auto-Config-Druid das gesamte Netzwerk nach sämtlichen IP-Komponenten abzuscannen. Ob aktiv oder nicht werden all diese Geräte samt IP-Adresse aufgelistet und automatisch ihrer Funktion entsprechend sortiert. Erfasst wird dabei auch die Qualität der Dienste auf konvergenten Fest- und Mobil-Netzen.

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X-Nereus vereint Netzwerkanalyse, Monitoring und Reporting

»Bei dieser Bestandsaufnahme erfährt der Nutzer aber nicht nur, welche Geräte derzeit im Netz hängen, sondern auch, ob diese Geräte verfügbar sind, vorschriftsmäßig funktionieren und ob die mit dem Provider vereinbarten Service-Level-Agreements (SLAs) auch eingehalten werden«, erklärt PiE-Marketingchef Klaus Berand. Im SNMP-Protokoll werden dabei nicht nur alle sprachkritischen Parameter für den Austausch von Multimedia- und IT-Daten erfasst, gemessen und analysiert, sondern auch die gesamte Infrastruktur, bis hin zu einzelnen Server-Komponenten sowie die Funktionstüchtigkeit von Diensten und Applikationen.

Die Ergebnisse sieht der Administrator auf einen Blick: Die Startseite von X-Nereus gibt anhand der Ampel-Signale Rot, Gelb oder Grün jederzeit farblich Auskunft über den Status der einzelnen Geräte, Dienste und Applikationen. Leuchtet die Ansicht rot, gelangt der Administrator per Klick zur Fehlerbeschreibung. Alle kritischen Grenzwerte für die einzeln Netzwerkkomponenten sind im System bereits vorkonfiguriert, können aber selbstverständlich auch geändert werden.

Entspricht der aktuelle Datendurchsatz beispielsweise nicht den vereinbarten SLAs, läuft ein Server-Lüfter heiß oder droht eine Festplatte aus allen Nähten zu platzen, alarmiert das System ebenfalls automatisch per eMail oder SMS eine oder mehrere zuständige Mitarbeiter über das akute Problem. Ändert sich binnen eines definierten Zeitraums nichts an den vorhandenen Problemen, erhält der nächstfolgende Verantwortliche die Nachricht. Für X-Nereus Chefentwickler Hubert Martens steht fest: »X-Nereus gehört in jedes Netz.«

Zudem registriert das System fortlaufend den Zustand der einzelnen Ressourcen. Dieses Reporting lässt sich je nach Wunsch grafisch oder tabellarisch aufbereitet abrufen. Basierend auf diesen Daten liefert X-Nereus auch regelmäßige Berichte, die in Form eines PDF- oder CSV-Files per eMail automatisiert versendet werden können.

Einfache Bedienung

»Gerade IT- und TK-Fachhändler, die in das VoIP-Thema erst einsteigen, können ihren Kunden mit Hilfe von X-Nereus eine kompetente Antwort auf alle Fragen geben, die nötig sind, um zu klären, ob die vorhandene Infrastruktur bereits VoIP-fähig ist oder was an welcher Stelle geändert werden muss, ehe man eine VoIP-Lösung installieren kann«, erläutert Berand. Dazu braucht der Partner noch nicht einmal eine Schulung, denn das System ist ebenso praktisch wie selbst erklärend. Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb X-Nereus Fachhandelspartnern einen besonders leichten Einstieg ermöglicht. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie Händler das System in ihr Portfolio einbinden.

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X-Nereus eröffnet Händlern drei Geschäftsmodelle

So kann der Fachhandelspartner X-Nereus direkt an seinen Endkunden zum empfohlenen Preis von 2.000 Euro (UVP) verkaufen.

Zweitens können Reseller die Appliance aber auch nutzen, um beim Kunden das Netzwerk auf VoIP-Fähigkeit hin zu testen und es anschließend für diese neue Technologie fit zu machen.

Die interessanteste Variante liegt für Fachhändler aber darin, das webbasierte Multi-Talent zu nutzen, um Netzwerküberwachung samt Reporting als Dienstleistung anzubieten. Bei dieser Variante kann der Reseller eine regelmäßige Service-Pauschale verlangen. Dazu muss er X-Nereus lediglich beim Endkunden ins Netz hängen, um es überwachen zu können. Da das System frühzeitig vor dem möglichen Ausfall einer Komponenten warnt und bei Defekten ebenfalls Alarm schlägt, weiß der Fachhandelspartner zudem frühzeitig, wann sein Kunde welches Produkt benötigen wird. »Hat er zu diesem Zeitpunkt das benötigte Gerät vorrätig, dürfte die Preisdebatte ausgehebelt sein«, führt Berand einen weiteren Händlervorteil ins Feld. »Ich empfehle Partnern daher, X-Nereus als das Tool zu nutzen, das ihm fehlendes IT- oder TK-Know-how im Bereich VoIP an die Hand gibt, und diese Kompetenz als Dienstleister zu vermarkten.«

X-Nereus vereint zahlreiche Technologien

In der Debian-basierten Server-Appliance steckt eine ganze Fülle von Produkten, unter anderem das Netzwerk-Managementsystem von Nagios, Apache-Server, Standard-Web-Services und eine SQL-Datenbank. Aber auch jahrzehntelange Erfahrung, auf deren Basis die Grenzwerte für die einzelnen Netzwerkkomponenten hinterlegt wurden. Die modular aufgebauten Analyse-Tools kombinieren verschiedene Messmethoden. Damit können Fachhändler den VoIP-Daten freie Fahrt verschaffen.

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