Der Roundtable deckt auf

Wie Systemhäuser mit Open-Source-Software Geld verdienen können

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ITB: Gilt das nur für Enterprise-Kunden, die dieses Personal leichter zur Verfügung stellen können, oder gilt das auch für kleinere Unternehmen?

Liedtke: Die meisten unserer Partner betreuen historisch bedingt vorrangig Enterprise-Kunden, denn diese waren einfach die Early Adopters der Open-Source-Technologie. Doch Open Source wird, sowohl im Linux-Umfeld als auch in vielen anderen, immer stärker zur Commodity, und damit wird die Technologie natürlich auch für mittelständische und kleinere Unternehmen interessant. Auch der Mittelstand kann inzwischen durchaus über eine komplexe, Service-orientierte Architektur nachdenken und Applikationen nach diesem Muster entwickeln – schon allein aufgrund der technologischen wie der kaufmännischen Vorteile, wie beispielsweise den kompletten Wegfall von Lizenzgebühren, die größere Produktivität und Flexibilität und die Befreiung von Hersteller-Abhängigkeiten.