Partnerprogramm und Service-Konzept Wie Smartbook mit den Branchenriesen konkurrieren will

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Der aus Offenburg stammende, aber in China produzierende IT-Anbieter Smartbook setzt auf Partner aus dem Channel. Zur CeBIT wurde ein Partnerprogramm eingeführt und das Service-Konzept überarbeitet. Spätestens mit den ersten Windows-8-Geräten will der Hersteller dann seine PS im B2B-Umfeld auf die Straße bekommen.

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Die Smartbook AG hat ihren Sitz in Offenburg in Baden-Württemberg.
Die Smartbook AG hat ihren Sitz in Offenburg in Baden-Württemberg.

ITB: Die CeBIT war für Smartbook offenbar so etwas wie eine Initialzündung, denn neben neuen Produkten wurden ein überarbeitetes Service-Konzept und ein neues Partnerprogramm gestartet. Was ist denn bei Smartbook los?

Duffner: Wir machen eine Veränderung durch und können jetzt auf Ressourcen zurückgreifen, um besser im Projektgeschäft und im indirekten Vertrieb zu punkten. Besonderes Augenmerk auf der CeBIT war auf unsere beiden neuen Tablets Fun Pad 7 und das Power Pad gerichtet. Beide werden mit dem neuen Android 4 ausgeliefert und sind die weltweit ersten Tablets mit dem Quadcore-Prozessor Nvidia Tegra 3.

ITB: Mal ganz unverblümt gefragt: Kann es ein relativ kleines Unternehmen aus dem Baden-Württembergischen Offenburg überhaupt im Tablet-Bereich mit Platzhirschen und Branchengrößen wie Apple oder Samsung aufnehmen?

Duffner: Ja, das können wir. Es wäre zwar vermessen, wenn wir versuchen würden, Apple im Preissegment 599 oder 699 Euro zu schlagen. Aber bei den Preispunkten darunter, wie beispielsweise dem Fun Pad 7 für 149 Euro, haben wir meiner Meinung nach ein unschlagbares Produkt im Markt.

ITB: Smartbook ist aber nicht nur im B2B-Geschäft aufgestellt, mit seinen Notebooks, Netbooks und Tablets, sondern vertreibt auch an Consumer. Auch das Fun Pad adressiert Privatkunden. Das neue Partnerprogramm ist aber stark auf Projektgeschäft ausgelegt. Soll dieses Kundensegment ausgebaut werden?

Duffner: Das ist richtig. Unser Produktportfolio umfasst Tablets, Netbooks, Notebooks und Peripherie-Produkte unter eigener Marke, sowie Smartphones der Marken Samsung, Motorola und LG. Mit diesen Herstellern haben wir Vertriebsabkommen geschlossen. Derzeit adressieren wir damit hauptsächlich den Consumer-Markt. Das Business-Segment ist aber groß im Kommen. Greifen wir mal die Tablets heraus: Das Fun Pad, das Sie angesprochen haben hat ja einen Bruder im B2B-Bereich, das Power Pad. Wir gehen davon aus, dass Tablets im Business-Bereich spätestens mit der Einführung von Windows 8 starken Auftrieb erfahren werden. Windows 8 wird Microsofts erstes Betriebssystem sein, das auch mit ARM-Prozessoren kompatibel sein wird. Neben den Android-Versionen sind wir dann auch in der Windows-Welt angekommen und gehen davon aus, dass sich dadurch neues Potenzial im B2B-Segment ergibt, das ja von Natur aus sehr Windows-lastig ist. Darüber hinaus werden wir mit dem Launch von Windows 8 ein speziell auf den Business-Bereich ausgerichtetes, begleitendes Vertriebskonzept auflegen, das insbesondere die Bedürfnisse von Systemhäusern abdecken wird.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Auswirkungen von Windows 8 auf den Tablet-Markt.

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