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Was ist Konnektivität?

| Autor / Redakteur: zeroshope / Ira Zahorsky

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Konnektivität besitzt im IT-Bereich eine doppelte Bedeutung. Einerseits beschreibt der Begriff eine bestimmte Anzahl von Netzwerkgeräten. Anderseits meint er die Schnittstellenausstattung von Einzelgeräten.

Der Begriff Konnektivität bedeutet direkt übersetzt „Verbindungsfähigkeit“. Für die IT ergeben sich dadurch zwei Einsatzgebiete: Erstens geht es um die Funktionsfähigkeit eines Netzwerks insgesamt. Zweitens beschreibt er die Möglichkeit, inwiefern sich ein Einzelgerät in ein Netzwerk einwählen kann.

Konnektivität in Bezug auf ein gesamtes Netzwerk

Ein Netzwerk ist die Verbindung von Knotenpunkten. Konkret handelt es sich um Geräte wie Server, Computer, Antennen oder auch Router. Abhängig von der Größe und der Nutzerzahl eines Netzwerks benötigt es eine Mindestzahl von Geräten, um überhaupt zu funktionieren. Als Beispiel: Ein Computer in München und ein Rechner in Kiel können nicht miteinander kommunizieren, wenn nicht andere Hardware zwischengeschaltet ist, die dies ermöglicht.

Konnektivität für ein gesamtes Netzwerk meint deshalb die Zahl der Geräte, die entzogen werden müsste, um es auflösen – sprich, die gegenseitigen Verbindungen der verbleibenden Knoten unmöglich zu machen. Daraus folgt: Konnektivität beschreibt die Geräteanzahl (und in Bezug auf konkrete Fälle auch Gerätearten), die notwendig ist, um ein Netzwerk grundsätzlich zu betreiben.

Auch dies lässt sich beispielhaft verdeutlichen: Drei Rechner befinden sich im selben Raum. Sie werden mit Netzwerkkabeln verbunden. Wird ein Computer entfernt, ist das Netzwerk noch nicht aufgelöst. Die beiden anderen Maschinen haben weiterhin eine Verbindung. Wird allerdings auch der zweite Rechner entfernt, ist das Netzwerk aufgelöst. Die Konnektivität beträgt also 2.

Konnektivität als Schnittstellenausstattung

Hier beschreibt Konnektivität die Technik eines Einzelgeräts in Bezug auf die Schnittstellenausstattung. Nicht jedes Smartphone kann sich beispielsweise in den Mobilfunkstandard 5G einwählen. Es fehlt technisch an der nötigen Verbindungsfähigkeit. Lange Zeit waren viele Computer nicht in der Lage, WLAN zu nutzen – auch hier fehlte die passende Ausstattung.

Umstritten ist, ob sich Konnektivität auch auf die Software bezieht. Es ist möglich, dass ein Gerät technisch ein Netzwerk nutzen könnte, dies aber beispielsweise durch das Betriebssystem unterbunden wird, weil es mit diesem nicht umgehen kann. Allerdings würde sich dieses Problem beispielsweise dadurch lösen lassen, dass eine andere Software aufgespielt wird. Daher wird dieser Aspekt in Bezug auf die Konnektivität im IT-Bereich zumeist ausgeklammert.

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