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TDT G4000 VPN-Gateway für KMUs von TDT

Autor: Ann-Marie Struck

Der Experte für Telekommunikation, TDT, bringt eine neue VPN-Gateway-Lösung auf den Markt. Das G4000 ist speziell für den KMU-Markt ausgerichtet und sorgt mit dem Virtual Router Redundancy Protocol sowie einem redundanten Netzteil für hohe Verfügbarkeit.

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Das VPN-Gateway G4000 von TDT kommt im 19-Zoll-Design auf den Markt.
Das VPN-Gateway G4000 von TDT kommt im 19-Zoll-Design auf den Markt.
(Bild: Thorsten Skotnica)

TDT hat seine VPN-Gateway-Serie um das Gerät G4000 erweitert. Dabei handelt es sich um einen VPN Konzentrator (Central Site Gateway) mit einer Kapazität von bis zu 400 simultanen VPN-Tunnel-Verbindungen. Das heißt, bis zu 400 Außenstellen können gesichert und authentifiziert an die Host-Umgebung angebunden werden. Laut TDT fallen beim Konfigurieren der Tunnel keine zusätzlichen Kosten an. Für den richtigen Zugang sorgt der integrierte Multi-WAN-Manager.

Die nötige Leistung liefert die 1-Ghz-Quad-Core-CPU und zwei GB RAM. Durch den Einsatz der Vier-Kern-CPU sowie den Gebrauch der Crypto Engine kann eine performante VPN-Verschlüsselung gewährleistet werden.

Zudem verfügt das neue Gateway über ein integriertes Trusted Platform Module (TPM), das sicheres Speichern von Schlüsseln und Zertifikaten ermöglichen soll. Innerhalb des TPM lassen sich kryptographische Schlüssel mittels des integrierten Zufallsgenerators (RNG) sowohl generieren als auch nutzen und sicher ablegen.

Das Gerät arbeitet mit dem Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP) – ein Verfahren zur Erhöhung der Verfügbarkeit wichtiger Gateways in lokalen Netzen durch redundante Hardware.

Das G4000 beherrscht neben OpenVPN auch IPsec, IPsec/L2TP oder Wire Guard (im Beta-Status). Letztere verwendet leistungsfähige Kryptographie-Algorithmen wie das Noise Protocol Framework, Curve25519, ChaCha20, Poly1305, Blake2, Siphash24 oder HKDF. Zudem kann ein weiterer Perfomance-Schub erzeugt werden, wenn Wire Guard serverseitig als Linux-Kernelmodul ausgeführt wird.

Das VPN-Gateway misst 428 x 275 x 44 Millimeter und wiegt fast vier Kilogramm. Darüber hinaus erscheint die Lösung in einem lüfterlosen 19-Zoll-Gehäuse aus Zincor-Blech. Dadurch besitzt das Gerät laut Hersteller eine hohe Wärmeleitfähigkeit, Festigkeit und Stabilität.

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 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin