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IT-Security

Analyse-Tool als Wegbereiter

Veritas macht Partner fit für die Zukunft

| Autor: Sylvia Lösel

Martin Böker, Vice President (Interim) & Director Channel DACH bei Veritas
Martin Böker, Vice President (Interim) & Director Channel DACH bei Veritas (Bild: IT-BUSINESS)

Die Übernahme von Aptare ermöglicht es Veritas nun, in die neue Welt der Infrastruktur-Analyse und Services einzutauchen. Auf diesem Weg will der Hersteller seine Partner mitnehmen und unterstützt diese durch zahlreiche Maßnahmen.

Stabilität und Sicherheit – nach turbulenten Jahren der Umstrukturierung und Neuausrichtung sind es diese zwei Werte, die sich der Datensicherungs-Spezialist Veritas auf seine Fahnen geschrieben hat. Das betont auch Martin Böker, Vice President (Interim) & Director Channel für die DACH-Region, der seit Anfang des Jahres an Bord ist: „Wir haben Stabilität innerhalb der Organisation und nach außen geschaffen. Unsere Partner wollen klare Programme, wollen vom Einzelprodukt zum Plattformdenken übergehen.“ Und damit dies gelingt, hat das Unternehmen im März dieses Jahres den Cloud-Analyse-Spezialisten Aptare übernommen. Dessen hybride Analyseplattform soll die Veritas-Lösungen nun auf eine neue Ebene heben und den Partnern die Möglichkeit geben, in der neuen Plattform- und Services-Welt zu bestehen und Geld zu verdienen. „Mit dem Kauf von Aptare haben wir nun genau das, was uns gefehlt hat. Die Analyseplattform ist sozusagen der Regenschirm, der sich über unsere Produktlinie spannt. Dieses Tool gibt uns und unseren Partnern nun die Möglichkeit, wieder auf der strategischen Ebene Geschäfte zu machen.“

Analyse-Tool

Die Aptare-Plattform liefert einen Überblick über die jeweilige Infrastruktur vor Ort und ist gerade in Multi-Cloud-Umgebungen bei Kunden ein wichtiges Tool. Kostensenkung dank besserer Vorhersage von Bedürfnissen und durch Optimierung der Infrastruktur sind dabei wichtige Punkte für Kunden. Dazu kommt die Hilfestellung für Compliance-Themen und für Anforderungen auf Service-Level-Agreement-Ebene. Für die Partner bieten sich gerade hier zahlreiche Optionen, eigene Services zu entwickeln und den Kunden bereitzustellen. Der Blick geht also nach vorne. Denn in den vergangenen zwei Jahren, nach der Herauslösung aus dem Symantec-Universum habe es durchaus „in den Zahnrädern geknirscht“ gibt Böker unumwunden zu. Und ergänzt: „Wir haben jetzt eine gute Kombination gefunden aus dem, was uns im Moment Umsatz bringt und dem, was uns in die Zukunft führt. Stabilität, ein klares Partnerprogramm, klare Unterstützung für unsere Partner – das ist uns wichtig und hier sehen wir durchaus Kontinuität.“

Distribution als Wegbereiter

Damit auch den Partnern der Sprung in die neue Servicewelt gelingt, arbeitet Veritas eng mit seinen Distributoren zusammen. „Wir wollen Partner, die zum Beispiel in einem Bereich super sind, einen möglichst einfachen Weg aufzeigen, um neues Geschäft zu generieren“, führt Böker aus. Zusammen mit den Distributoren TIM und Tech Data zeigte man auf der Partnerveranstaltung Veritas Vision bereits konkrete Wege, neue Themen mit wenig Aufwand anzugehen. Zudem „unterstützen wir mit eigenen Servicekräften. Allerdings nur begrenzt, denn das Ziel muss schon sein, dass die Partner diese Skills selbst aufbauen“, gibt Böker die Richtung vor. „Wir haben jeden Partner gefragt, wer Interesse hat, diesen neuen Weg zu beschreiten. Nicht jeder möchte das – und das ist auch in Ordnung. Dies werden aber dann auf Dauer nicht die strategischen Partner für uns oder den Markt sein.“ Denn bei Kunden müsse man dafür sorgen, dass dort ähnliche Verfügbarkeiten und Nutzungsmöglichkeiten zulässig sind, wie es die Mitarbeiter aus ihrem privaten Umfeld kennen. „Und das schaffe ich bei offenen Cloud-Lösungen indem ich die Daten analysiere und mich um Security und Backup kümmere. Im Umkehrschluss heißt das: Kann ich das als Partner nicht leisten, werde ich so einen Kunden nicht bedienen können und verliere ihn.“

Ohnehin sind Partnerschaften aus der heutigen IT-Welt nicht mehr wegzudenken. So sieht es auch Böker: „Große und interessante andere Hersteller sind für mich wichtig. Denn ich komme als Hersteller – egal wie groß ich bin – beim Kunden nicht mehr alleine durch die Türe. Man muss das konzeptionieren mit gemeinsamen Ideen und auf lokaler Ebene mit einem engen Kontakt. Es ist eine klare Ausrichtung von uns, Allianzen für die Digitale Transformation, für die Cloud-Welt, mit Partnern zusammen zu gestalten.“

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