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Fachhandelsgeschäft
Über Preise sprach Henning Ohlsson, Geschäftsführer bei Epson Deutschland, mit IT-BUSINESS aus folgendem Grund nicht: „Es wird die Aufgabe unserer Reseller sein, mit den neuen Geräten und entsprechenden Preiskonzepten für ihre Kunden auf den Markt zu gehen.“
Konkret gemeint sind eigene Managed-Printing-Service-Modelle, die weniger auf die Kosten der Verbrauchsmaterialien abzielen und stattdessen Dienstleistungs-Komplettpakete in den Vordergrund rücken. Preiskriege im Netz will man bei Epson dabei im Vornherein vermeiden, indem nur über autorisierte Reseller und „klare Spielregeln“ vermarktet wird.
Investition und Wachstumspläne
Einfach dicke Farbbeutel zu konzipieren, hätte bei der Umsetzung dieses „Angriffs auf die Laserdruckerdominanz“ in Unternehmen freilich nicht gereicht. Es musste auch eine neue Druckkopftechnologie her. „Precision Core wurde 2013 vorgestellt und ist ein wichtiger Meilenstein für den Tintendruck im industriellen Umfeld und in Unternehmen“, so Epson-Deutschland-Chef Ohlsson. 125 Millionen Euro hat Epson laut einer Pressemitteilung dafür in Forschung und Entwicklung investiert. Das WorkForce-Pro-RIPS-Konzept sei dadurch erst möglich geworden.
Epson verspricht, bei geringem weiteren Wartungsaufwand bis zu 75.000 Seiten ohne Wechsel der Verbrauchsmaterialien drucken zu können. Im Gefolge von geringerem Stromverbrauch und fehlenden Emissionen durch Tonerstaub hat man vor, den Markt zu verändern.
„Bye bye, Laser!“
Schahin Elahinija, Marketing-Chef bei Epson Deutschland, beschreibt die Pläne wie folgt: „Deutschland ist bei der Entwicklung der Büros hin zu Tinte etwas weiter als andere Länder in Europa“, so Elahinija. „Daher sind wir überzeugt, dass bis zum Jahr 2016 rund 50 Prozent der Büros in Deutschland mit Tinte drucken werden. Wir setzen auf Tinte als Drucktechnologie und bleiben bei unserer „Bye, bye Laser!“-Strategie.“
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