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Tintenstrahler gegen Laserdrucker

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Meilenstein der Druckerbranche?

Bei Epson will man unter dem Motto „Bye, bye Laser" verstärkt Laserdrucker in Unternehmen durch Tintenstrahler verdrängen.
Bei Epson will man unter dem Motto „Bye, bye Laser" verstärkt Laserdrucker in Unternehmen durch Tintenstrahler verdrängen.
(Bild: Epson)
Vor diesem Hintergrund der Investition ist es nachvollziehbar, dass Epson-Deutschland-Chef Henning Ohlsson im Interview mit IT-BUSINESS von einem Meilenstein für Druckerhersteller spricht und ihn in einem Atemzug mit Epson-Innovationen wie dem ersten digitalen Miniaturdrucker EP101 aus dem Jahre 1964 oder der Einführung der Micro-Piezo-Technologie aus dem Jahr 1994 vergleicht. Der HP-Partner und Geschäftsführer von ma-edv, Markus Mildenberger, nahm auf Anfrage von IT-BUSINESS eine Perspektive aus dem Tagesgeschäft eines Systemhauses ein (siehe Gastkommentar auf der letzten Seite). „Interessant“ ist für ihn nicht nur die Technologie, sondern auch die Frage, wie die „Sauerei“ aussieht, wenn so große Tintenpacks undicht werden.

Der Markt wird es zeigen

Die kommenden Preismodelle der Epson-Reseller und die Bewährung der Technologie im Geschäftsalltag werden ab Herbst diesen Jahres zeigen, inwieweit Epsons Rechnung aufgeht. Die Marktforscher von IDC-Research wollen jedenfalls bereits eine zunehmende Akzeptanz von Tinte in Unternehmen erkannt haben. Und damit verbunden sei ein beständiges Wachstum des Business-Inkjet-Marktes.

So prognostizierte Phil Sargeant, Programmchef bei IDC: „Der Markt für Tintenstrahldruck in Unternehmen wächst kontinuierlich. Tintenstrahldrucker für den Geschäftsbereich werden bis 2017 unseren Erwartungen zufolge 25 Prozent des Marktanteils an gewerblichen Drucker- und Multifunktionsgeräten in der Region EMEA ausmachen.“

Einen Gastkommentar von Markus Mildenberger, Geschäftsführer des Systemhauses ma-edv, finden Sie auf der nächsten Seite.

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