Agenten auf jeder Ebene absichern Palo Alto Networks übernimmt Koi Security

Von Natalie Forell 1 min Lesedauer

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Mit der Übernahme von Koi Security will Palo Alto Networks Sicherheitslücken durch KI-Agenten schließen. Durch die Integration der Koi-Technologie in die Sicherheitsplattform von Palo Alto entstehe die neue Kategorie Agentic Endpoint Security.

Um auch KI-Agenten abzusichern, die außerhalb der Überwachung klassischer EDR-Lösungen liegen, hat Palo Alto das Unternehmen Koi übernommen.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Um auch KI-Agenten abzusichern, die außerhalb der Überwachung klassischer EDR-Lösungen liegen, hat Palo Alto das Unternehmen Koi übernommen.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Palo Alto Networks übernimmt das Sicherheitsunternehmen Koi Security. Hintergrund sind die neuen Angriffsflächen, die durch den Einsatz von KI-Agenten entstehen. Mit Koi definiert der Hersteller nun Agentic Endpoint Security (AES) als neue Sicherheitskategorie.

Die Lösung von Koi sichert unter anderem Vibe-Coding-Agenten und autonome Tools ab, die bislang außerhalb der Überwachung klassischer EDR-Lösungen (Endpoint Detection and Response) lagen. Dabei bleibt Koi als eigenständiges Produkt bestehen und Kunden können die Funktionen ergänzend zu den bestehenden EDR-Lösungen nutzen.

Einbindung in Prisma AIRS

Palo Alto integriert die Koi-Lösung in der Plattform Prisma AIRS. Damit wird die Sichtbarkeit und der Schutz auf KI-Agenten erweitert, die auf Endpoints laufen. Unternehmen erhalten so zentrale Kontrolle über den unternehmensweiten Einsatz von KI-Tools, die bisher oft außerhalb der IT-Kontrolle lagen und zur Schatten-KI zählen.

Zusätzlich erhält Cortex XDR ein neues Modul, das Risiken im Ökosystem von KI-Software erkennen und beheben soll.

Klassische Tools sind nicht auf KI-Agenten ausgelegt

KI-Agenten arbeiten in der Regel anders als klassische Software. Und Security-Tools können nicht immer nachvollziehen, auf welche Systeme und Datenquellen KI-Agenten zugreifen, wodurch blinde Flecken entstehen können.

Zudem haben Mitarbeitende oft die Möglichkeit, selbst Plugins oder Browser-Erweiterungen herunterzuladen. Diese aktualisieren sich dann automatisch und die IT-Teams erfahren davon nichts. Klassische Lösungen für Endpoints erfassen solche Software nicht, da sie nicht für diese Art von Software, etwa eine Browser-Erweiterung, ausgelegt sind.

„Diese Agenten haben Zugriff auf kritische Systeme und sensible Daten und stellen somit die ultimative Bedrohung durch Insider dar“, erklärt Lee Klarich, Chief Product & Technology Officer von Palo Alto Networks. Mit der Übernahme von Koi müssen Kunden künftig nicht mehr zwischen „Innovation und Sicherheit“ wählen, so Klarich weiter.

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