End-to-End-Sicherheitsplattform für das KI-Zeitalter Palo Alto Networks übernimmt CyberArk für rund 25 Milliarden US-Dollar

Von Heidi Schuster 2 min Lesedauer

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Palo Alto Networks hat eine Vereinbarung zur Übernahme des israelischen Identity-Security-Anbieters CyberArk bekanntgegeben. Mit der Transaktion will Palo Alto Networks seine Plattformstrategie ausbauen und Identitätssicherheit als zentrale Säule etablieren.

Palo Alto Networks kauft CyberArk.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Palo Alto Networks kauft CyberArk.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Mit einem Paukenschlag stärkt Palo Alto Networks seine Position im Cybersecurity-Markt: Der US-Sicherheitsriese übernimmt den israelischen Identity-Security-Spezialisten CyberArk für rund 25 Milliarden US-Dollar.

CyberArk-Aktionäre erhalten pro Aktie 45 US-Dollar in bar sowie 2,2005 Palo-Alto-Networks-Aktien. Das Paket entspricht einem Aufschlag von 26 Prozent auf den Durchschnittskurs vor Bekanntgabe der Transaktion. Die Vorstände beider Unternehmen haben bereits zugestimmt, der Abschluss ist für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2026 vorgesehen – vorbehaltlich der Zustimmung von Behörden und CyberArk-Aktionären.

Umfassender Schutz

Mit CyberArk sichert sich Palo Alto Networks einen Anbieter für Privileged Access Management (PAM) – also für den Schutz besonders sensibler Zugänge. Die Integration von CyberArks Technologie in die Palo-Alto-Plattformen Strata und Cortex soll Sicherheitslücken schließen und Zugriffsrechte in Echtzeit kontrollieren. Das gemeinsame Ziel: über klassisches Identity- und Access-Management hinausgehen und konsequent Prinzipien wie „Least Privilege“ und „Just-in-Time“-Zugriffe umsetzen.

Durch die Kombination der langjährigen Führungsrolle von CyberArk in Identity Security und Privileged Access Management (PAM) mit den umfassenden, KI-gestützten Sicherheitsplattformen von Palo Alto Networks wird der Schutz privilegierter Identitäten auf alle Arten von Identitäten ausgeweitet – einschließlich Menschen, Maschinen und der neuen Welle autonomer KI-Agenten, verspricht Palo Alto.

„Die Zukunft der Sicherheit muss darauf basieren, dass jede Identität genau die richtige Zugriffsebene erhält – nicht auf dem Irrglauben, dass einfaches Identity- und Access-Management ausreicht“, betonte Palo-Alto-CEO Nikesh Arora. CyberArk-Gründer Udi Mokady sprach von einem „bedeutenden Moment“ für sein Unternehmen und einem „nächsten Kapitel, das auf gemeinsamen Werten und einer klaren Mission basiert“.

Ein Anbieter für alles

Beide Unternehmen sehen in der Fusion die Chance, Unternehmen künftig mit einer einheitlichen, umfassenden Sicherheitslösung aus einer Hand zu versorgen. Palo Alto Networks erwartet, dass die Übernahme sofort positiv auf Umsatzwachstum und Bruttomarge wirkt – und ab dem Geschäftsjahr 2028 auch den freien Cashflow pro Aktie steigert.

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