Markus Mildenberger ist Geschäftsführer der ma-edv GmbH. (Bild: ma-edv)
„Die Entwicklung von Epson ist sehr interessant. Es ist nur fraglich, was nach den 75.000 Seiten passiert: Wenn die Ein-Liter Patronen zu teuer sind, wandert das Gerät vielleicht direkt in den Müll. Das wäre dann der erste richtige Einweg-Drucker. Da Epson das in erster Linie für MPS vorsieht, und der Listenpreis des Grundgerätes entsprechend hoch sein wird, kann man das hoffentlich ausschließen. Ein Thema bei den neuen Systemen sind die Druckköpfe, die bisher immer einfach zu wechseln waren (wenn auch meist wirtschaftlich unrentabel). Das wird die Herausforderung. Beim Laser ist es das Maintenance-Kit, das den Kunden überlegen lässt, ob das Gerät nicht ersetzt wird, bei den neuen Tintenstrahldruckern sind es die Druckköpfe.
Wir begrüßen den Vorstoß der Hersteller im Bereich der Tinte. HP hat ja mit dem OfficeJet Pro X ähnliche Geräte – wenn auch mit etwas weniger Tintenkapazität – im Angebot. Einen spannenden Gedanken habe ich noch: Jeder kennt die Sauerei, wenn das Tintensystem undicht wird. Bei 20 ml pro Patrone war das bisher aber ein überschaubarer Tintensee. Ich bin gespannt, ob irgendwo mal vier Liter Tinte auslaufen. Das Foto würde ich gerne in der IT-BUSINESS sehen.“ □