VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING Technology Solution Days 2012 Thomas Reger, ADN: „Gemanagt wird die App, nicht das Gerät“

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Michael Hase / Michael Hase

Die Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte ist von IT-Abteilungen inzwischen kaum noch zu verwalten, erläutert ADN-Experte Thomas Reger. Daher müssen Dienste gemanagt werden, nicht Devices. Reger spricht über das Thema auf den VIRTUALISIERUNG & CLOUD COMPUTING Technology Solution Days 2012.

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Thomas Reger, Manager Business Development Citrix bei ADN
Thomas Reger, Manager Business Development Citrix bei ADN

ITB: Inwiefern verändert sich die IT-Infrastruktur beim Wandel vom PC zur Cloud?

Reger: Durch Virtualisierung und Cloud Computing ändert sich der Charakter der IT-Infrastruktur grundlegend. Eine Cloud-Computing-Architektur ist geprägt durch hohe Elastizität, Ressourcen-Pooling, Multimandanten-Fähigkeit und On-Demand-Bereitstellung von IT-Services. Betrachten wir diesen Ansatz zunächst vom Desktop aus, sorgen primär Virtualisierungs-Technologien für die kosteneffiziente Bereitstellung von Desktops und Applikationen als zentralisierter Service. Im Wesentlichen betrifft das Server und Storage innerhalb einer IT-Infrastruktur, aber auch die Einführung von Monitoring- und Management-Werkzeugen, die eine Kontrolle und Automatisierung von Prozessen ermöglichen.

ITB: Mit der wachsenden Zahl von Endgeräten werden IT-Administratoren zunehmend mit unterschiedlichen Client-Betriebssystemen konfrontiert. Wie ist die Herausforderung zu bewältigen?

Reger: Die Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte ist von der Unternehmens-IT nicht mehr zu managen. Mit einer universellen Client-Komponente wie „Citrix Receiver“ können Organisationen die wachsende Zahl neuer Endgeräte am Arbeitsplatz besser unterstützen. Denn die Lösung ermöglicht eine sichere, performante Bereitstellung von virtuellen Desktops sowie von Windows-, Web- und SaaS-Applikationen auf nahezu allen Endgeräten. Als wesentlicher Punkt gilt, dass nicht das Endgerät selbst gemanagt wird, sondern die Apps und Dienste die darauf bereitgestellt werden.

ITB: Welche Voraussetzungen müssen in der Infrastruktur gegeben sein, um Public-Cloud-Angebote sinnvoll und reibungslos in die Unternehmens-IT einbinden zu können?

Reger: In dieser Situation benötigen Unternehmen zunächst einen einheitliche Service-Broker, der dies alles zusammenführt, zentrale Kontrollmöglichkeiten für die IT zurückbringt und alle Anwendungen und Daten einfach für jeden Benutzer auf jedem Endgerät bereitstellt. Mit dem Einsatz von Application Delivery Controllern lässt sich zuverlässiger, performanter, sicherer, und hochverfügbarer Zugang zu den Anwendungen der Cloud-Umgebung herstellen. Die Netzwerk-Appliances werden der Unternehmens-Cloud vorgeschaltet und entlasten die Server im Backend durch Funktionen wie Load Balancing, Content Switching, Caching, Komprimierung und SSL-Beschleunigung.

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