Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Lenovo Thinkpad X1 Nano, X1 Fold, Gen2-Thinkbooks und Device Intelligence Thinkpads, Thinkbooks und Cloud-Flottenmanagement

| Autor: Klaus Länger

Lenovo stellt das superleichte Thinkpad X1 Nano und weitere Thinkbooks mit Tiger-Lake-CPUs vor und bringt ein Cloud-basiertes Tool für das Flottenmanagement. Das Thinkpad X1 Fold mit Faltdisplay kommt nun mit Detailverbesserungen auf den Markt.

Firmen zum Thema

Das 907 Gramm schwere Thinkpad X1 Nano ist das leichteste Thinkpad, das je gebaut wurde. Zudem bringt Lenovo eine Reihe neuer Thinkbooks mit Intel Tiger Lake und AMD Ryzen 4000 auf den Markt.
Das 907 Gramm schwere Thinkpad X1 Nano ist das leichteste Thinkpad, das je gebaut wurde. Zudem bringt Lenovo eine Reihe neuer Thinkbooks mit Intel Tiger Lake und AMD Ryzen 4000 auf den Markt.
(Bild: Lenovo)

Mit 907 Gramm Gewicht ist das X1 Nano das laut Lenovo leichteste Thinkpad aller Zeiten. Das 13,3-Zoll-Notebook ist mit einem Tiger-Lake-Prozessor bis hin zum Core i7 ausgestattet und erfüllt Intels Evo-Anforderungen. Der Prozessor aus Intels 11. Core-Generation soll eine im Vergleich zur Ice-Lake-Generation mehr als 20 Prozent höhere Leistung bei Office-Workloads und mit seiner integrierten Iris-Xe-Grafik die doppelte Grafikperformance liefern. Im X1 Nano kann die CPU auf bis zu 16 GB LPDDR4X RAM zugreifen, der Massenspeicher ist ein bis zu einem TB große PCIe-SSD. Der 48-Wh-Akku soll für bis zu 17,3 Stunden Laufzeit sorgen. Das 450-Nits-Display mit optionaler Touch-Erkennung stellt im 16:10-Format 2.160 x 1.350 Pixel dar. Zudem bietet das superleichte Thinkpad zwei Thunderbolt-4-Schnittstellen, WiFi 6, optional 4G oder 5G und eine Reihe von biometrischen Funktionen mit KI-Unterstützung. Dazu zählen eine verbesserte Spracherkennung und ein Präsenzsensor für eine automatische An- und Abmeldung. Das mit Windows 10 oder Ubuntu Linux lieferbare X1 Nano soll im 4. Quartal kommen. Der Preis steht noch nicht fest.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 14 Bildern

Thinkbooks der zweiten Generation mit Intel Tiger Lake und AMD Ryzen Renoir

Ebenfalls mit einem Tiger-Lake- oder einem AMD-Ryzen-4000-Prozessor ist eine ganze Reihe neuer Thinkbook-Modelle der zweiten Generation ausgestattet, die Lenovo ab Oktober auf den Markt bringt. Alle Modelle zeichnen sich durch einen im Vergleich zur ersten Thinkbook-Generation schmaleren Rahmen um das Display und ein neues Design mit einem in zwei Farbabstufungen gehaltenen Displaydeckel aus. Ein Highlight unter den neuen Thinkbooks ist das 1,5 kg schwere 14-Zoll-Convertible 14s Yoga mit Intel-Tiger-Lake-CPU. Der aktive Stift im Lieferumfang kann im Aluminiumgehäuse des Full-HD-Notebooks geparkt werden. Der Smart Pen ermöglicht zwei spezielle Funktionen: Aus dem Standby-Modus startet der Stift die Lenovo-eigene Notiz-App, wenn das Full-HD-Display mit seiner Spitze berührt wird und bei aktivem Windows öffnet sich dessen Ink Workspace sobald der Pen angehoben wird. Das Convertible soll ab 939 Euro (UVP) verfügbar sein. Im November folgt für einen Preis ab 699 Euro (UVP) das Thinkbook 15 Gen 2 i mit Tiger Lake und optionaler Nvidia Geforce MX450. Der Clou sind hier die beiden Bluetooth-Earbuds im Lieferumfang, die in einer Schublade im Thinkbook geparkt und auch gleich geladen werden. In dem knapp 19 mm dicken und 1,7 kg schweren Aluminium-Notebook mit 15,6-Zoll-Full-HD-Display bringt Lenovo zudem auf Wunsch neben der primären M.2-SSD mit PCIe-4.0-Interface noch eine weitere SSD oder eine HDD unter. Bei der für Ende 2020 angekündigten AMD-Version des 15,6-Zoll-Zöllers mit Ryzen-4000-CPU fehlen die Bluetooth-Kopfhörer und die optionale Nvidia-Grafikkarte. Dafür ist der Startpreis um 50 Euro (UVP) niedriger.

Ein weiteres Modell mit 15,6-Zoll-Display ist das Thinkbook 15p, das schnellste Gerät der neuen Generation. Hier setzt Lenovo einen Intel-Core-H-Prozessor der 10 Generation ein und stellt ihm eine Nvida Geforce GTX 1650 Ti Max-Q zur Seite. Der Arbeitsspeicher kann bis zu 32 GB groß sein und die Ausstattung mit zwei M.2-SSDs ist möglich. Der Preis beginnt ab 999 Euro (UVP).

Weiterer Neuvorstellungen aus dem Thinkbook-Portfolio sind das 13s und das 14s. Beim 13s mit 13,3-Zoll-16:10-Panel kommt wohl zunächst nur die Version mit Intel-Gen11-Prozessor auf den deutschen Markt. Die technische Ausstattung des Evo-zertifizierten Mobilrechners ähnelt dem X1 Nano, allerdings liefert das Display hier sogar bis zu 2.560 x 1.600 Pixel. Dafür ist das Thinkbook mit 1,26 kg zwar immer noch leicht, aber doch ein gutes Stück schwerer, als das Thinkpad X1 Nano. Konventioneller als das 13s ist das mit Intel Tiger Lake oder AMD Ryzen 4000 lieferbare Thinkbook 14s. Beim Display wird hier ein Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten verwendet. Das 13s und die Intel-Variante des 14 kommen Ende November mit Preisen ab 819 Euro (UVP) beziehungsweise 939 Euro (UVP). Das 14s mit AMD Ryzen folgt zum Jahresende ab 649 Euro (UVP).

Jetzt bestellbar: das extravagante Thinkpad X1 Fold

Das auf der CES im Januar erstmals gezeigte Foldable Thinkpad X1 Fold kann ab sofort bestellt werden. Das Gerät ist im Prinzip ein zusammenklappbares Tablet mit einem 13,3-Zoll-OLED-Display und einem flachen Bluetooth Keyboard, das in dem zusammengeklappten Fold transportiert werden kann. Als Prozessor dient hier Intels Lakefield mit vier Tremont-Atom-Cores und einem aus Ice Lake entlehnten Sunny-Cove-Kern. Zudem ist das 1 kg leichte Gerät mit 4G ausgestattet. Gegenüber der auf der CES gezeigten Version hat Lenovo noch kleinere Detailverbesserungen vorgenommen. Als Zeitpunkt der Verfügbarkeit nennt Lenovo Ende Oktober und als Preis 2.799 Euro (UVP). Da das ursprünglich geplante Windows 10X als Betriebssystem nicht zur Verfügung steht, kommt das X1 Fold mit einem herkömmlichen Windows 10 Pro auf den Markt.

Flottenmanagement als Cloud-Service

Lenovo Device Intelligence ist ein cloudbasiertes, intelligentes Flottenmanagement mit Fernwartungsfunktionen, das der Hersteller als SaaS-Angebot startet. In vielen Firmen sind immer mehr Mitarbeiter im Homeoffice, was die Fehlersuche bei Problemen mit Clientrechnern noch komplizierter macht, als sie sowieso schon ist. Der Cloud-Service Device Intelligence nutzt Telemetriedaten, KI und Maschinelles Lernen, um Probleme schon im Vorfeld zu identifizieren und so Ausfälle zu verhindern. Laut einer Studie von Techaisle, einem auf den SMB-Markt spezialisierten IT-Marktforschungsunternehmen, wird 77 Prozent der Zeit des IT-Personals für Wartung und Support aufgewendet. Die vorbeugenden Analysen bei Device Intelligence sollen dabei helfen, diese Belastung der IT-Abteilung zu vermindern. Zudem soll das neue Lenovo-Flottenmanagement als Cloud-Dienst besonders gut auf die Nutzung von Homeoffice und mobilen Geräten zugeschnitten sein. Die aus den Telemetriedaten generierten Informationen werden in einem Dashboard übersichtlich angezeigt. Dabei können Zustandswerte für die gesamte Flotte und für einzelne Rechner angezeigt werden. Laut Hersteller werden die gesammelten Daten jedes Unternehmens verschlüsselt in dedizierten Speichern mit eingeschränktem Zugriff für autorisierte Benutzer abgelegt. Lenovo Device Intelligence ist ab Oktober als Subscriptions-Service mit volumenabhängigen Preisen verfügbar.

(ID:46895508)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur